Foto: © imago / Jan Huebner

Die Länderspielpause ist vorbei, die Bundesliga startet in den 12. Spieltag der Saison 2018/19. Am Samstag trifft die zu Saisonbeginn so formstarke Hertha auf die immer stärker werdende TSG Hoffenheim. Doch welcher Klub hat momentan die besseren Spieler bei Comunio? Eine Comunioblog-Analyse.

Ein Blick auf die Gesamttabelle verrät: Punktemäßig ist die TSG (552, Platz 3) den Berlinern (416, Platz 11) haushoch überlegen – und das, obwohl beide Vereine in der Bundesliga Tabelle eigentlich recht eng beieinander liegen. Auf welchen Positionen hat die TSG schlussendlich die Nase vorn?

Tor

Der erste Punkt geht an die Hertha: Schlussmann Rune Jarstein (2.580.000) ist mit insgesamt 30 Punkten deutlich vor Oliver Baumann (1.940.000), der immerhin punktbester Keeper der Saison 2016/17 war, in dieser Saison aber erst 20 Punkte (durchschnittlich zwei Punkte pro Spiel) auf seinem Comunio-Konto verbuchen konnte. Immerhin: Am letzten Spieltag schaffte es Baumann mit acht Punkten in die Elf des Spieltags.

Fazit Tor: Erster Punkt für die Berliner – es steht 1:0.

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Abwehr

Welcher ist der beste Berliner oder Hoffenheimer Verteidiger nach Punkten? Vogt? Hübner? Rekik? Plattenhardt? Alles falsch. Mit deutlichem Abstand führt hier Pavel Kaderabek (5.820.000), der in neun Spielen starke 43 Punkte gesammelt hat und damit Stand jetzt der viertbeste Verteidiger des Spiels ist. Dahinter folgen Teamkollege Ermin Bicakcic (2.730.000) und der Berliner Niklas Stark (1.600.000) mit jeweils 28 Zählern. Brenet (26), Vogt (26), Plattenhardt (18), Mittelstädt (17), Posch (14) und Rekik (14) folgen. Um es kurz zu machen: Die TSG-Defensive ist in dieser Saison treffsicherer, als es die Berliner Abwehrreihe ist. Kaderabek (1) und Brenet (2) erzielten zusammen drei Treffer, während die Berliner Verteidiger nicht ein einziges Mal erfolgreich waren.

Als wäre das nicht genug, muss Coach Dardai aktuell auf den Großteil seiner Stammabwehr verzichten. Hertha-Abwehrchef Karim Rekik fällt wochenlang mit einem Muskelfaserriss aus, auch Niklas Stark kann seiner Mannschaft in der Hinrunde nicht mehr helfen. Zudem fehlen Baak und Klünter verletzungsbedingt, auch Torunarigha ist nicht komplett fit. Mittelstädt holte sich gegen Düsseldorf die Gelb-Rote Karte ab und fehlt gesperrt. Für die Innenverteidigung bleiben Trainer Dardai aktuell nur Lustenberger und Sommer-Neuzugang Luckassen, links muss WM-Fahrer Plattenhardt und rechts wohl der bei Comunio im Mittelfeld gelistete Lazaro ran.

Fazit Abwehr: Klarer Vorteil TSG Hoffenheim. Die Berliner Defensivspieler sind bislang einfach zu ungefährlich vor dem Tor, um Comunio-Punktehamster zu sein. Hinzu kommt Verletzungspech, von vier der punktbesten Herthaner Verteidiger fallen zwei verletzt aus und Mittelstädt fehlt gesperrt. 1:1.

Die Top-Elf des 11. Spieltags

Bild 1 von 11

Tor: Oliver Baumann (1899 Hoffenheim) - 8 Punkte | Bilderquellen: Imago

Mittelfeld

Im Mittelfeld ist das Kräfteverhältnis anders herum: Ondrej Duda (6.470.000) ist mit 54 Punkten viertbester Mittelfeldspieler bei Comunio, dahinter folgt der bereits angesprochene Teamkollege Valentino Lazaro (4.860.000) mit 44 Zählern. Die Berliner Zentrale startete fulminant in die Saison, vor allem Spielmacher Duda drehte auf und schoss acht Spielen sechs Tore. Seit inzwischen drei Spielern ist der Slowake ohne Torbeteiligung, er wird froh sein, dass Teamkollege Grujic wieder fit ist – mit der Liverpool-Leihgabe harmonierte Duda hervorragend.

Bester Hoffenheimer in dieser Kategorie ist Florian Grillitsch (3.620.000) mit 36 Comunio-Punkten, der bis auf den letzten Spieltag stets in der Startelf zu finden war und konstant positiv und eher unauffällig (0-6) punktete. Aktuell laboriert der Mittelfeldmann an einer Zehenverletzung, die ihn mindestens noch eine Woche außer Gefecht setzt. Nico Schulz (28) und Kerem Demirbay (26) folgen, wobei die Punktzahl von Letzterem schon beachtlich ist. Er hat erst fünf bewertete Einsätze vorzuweisen, holt also im Schnitt 5,2 Punkte. Grifo (23) und Bittencourt (24) haben von ihren spielerischen Fähigkeiten her sicher noch Steigerungspotenzial, die Langzeitverletzten Amiri (0) und Geiger (0) sind auf dem besten Weg zurück in den Kader. Das Mittelfeld ist tendenziell gut bestückt, ist aber noch nicht zu Höchstformen aufgelaufen.

Fazit Mittelfeld: Hertha hat die Nase zum jetzigen Zeitpunkt vor der TSG. Die Berliner gehen mit 2:1 in Führung.

Sturm

In der Saison 2017/18 wurde die TSG um ihr Traumtrio Wagner/Kramaric/Uth beneidet, wovon Wagner und Uth inzwischen (oft weniger erfolgreich als zu TSG-Zeiten) bei anderen Klubs spielen und Kramaric noch nicht so richtig ins Rollen kam, aber er ist ja bekannt dafür, erst zur Rückrunde mit dem Toreschießen anzufangen. Nichtsdestotrotz hat die TSG auch in dieser Saison wieder den wohl gefürchtetsten Sturm der Liga und ist vor allem in der Breite unglaublich gut aufgestellt. Bester TSG-Stürmer bei Comunio ist etwas überraschend Joelinton (10.130.000) mit 62 Punkten, den im Sommer wohl nur die wenigsten als besten Angreifer der Sinsheimer auf dem Zettel hatten. Youngster Reiss Nelson (9.430.000) folgt mit 58, Adam Szalai (3.450.000, 40), Ishak Belfodil (3.790.000, 35) und Andrej Kramaric (7.750.000, 31) reihen sich dahinter ein. Mehr zum furiosen Hoffenheim-Sturm lest ihr hier:

Nelson, Joelinton und Co.: Hoffenheims unfassbare Offensive!
imago / Jörg Schüler

Hoffenheims Offensive ist trotz des riesigen Umbruchs im Sommer unfassbar gut drauf. Kramaric, Nelson, Joelinton, Szalai, Belfodil - welche TSG-Stürmer besonders positiv hervorstechen, zeigen wir euch auf dem Comunioblog.

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Das Berliner Ranking wird mit 38 Punkten von Sommer-Neuzugang Javairo Dilrosun (3.290.000) – der sich in der jetzigen Länderspielpause bei seinem ersten A-Länderspiel verletzt hat und die restliche Hinrunde ausfällt – angeführt, die beiden Oldies Vedad Ibisevic (3.230.000) und Salomon Kalou (2.890.000) kommen auf 34 bzw. 30 Punkte und der zu Saisonbeginn lange verletzte Davie Selke (2.790.000) sammelte meist als Joker immerhin 21 Zähler. Die Berliner schossen in elf Partien 16 Tore, während die TSG im gleichen Zeitraum 24 Treffer zu verzeichnen hatte. Kein Wunder also, dass die Berliner in dieser Kategorie eindeutig das Nachsehen haben. Dafür sind sie aber natürlich auch deutlich günstiger.

Fazit Sturm: Glasklarer Vorteil Hoffenheim – aus dem gefürchteten Trio der Vorsaison ist ein torgefährliches Quintett geworden. 2:2.

Im Positionen-Vergleich bei Comunio geht das Spiel 2:2 aus,  auch wenn man fairerweise zugeben muss, dass die TSG ihre Kategorien wesentlich deutlicher gewonnen hat. Der Punkt für den Sturm und die Abwehr geht an die Nagelsmann-Elf, während die Berliner die Nase im Tor und im Mittelfeld vorn haben. Könnte eine spannende Partie werden!

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Autor: Markus Teschner

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