Auch in dieser Saison läuft's beim FC Schalke nicht

Foto: picture alliance / Sven Simon

Die vergangene Saison war für den FC Schalke 04 mit dem Erreichen der Europa League eigentlich eine Enttäuschung – Roberto Di Matteo musste gehen. Unter Andre Breitenreiter sollte alles besser werden. Aber wurde es das? Comunio macht den Check!

Konstanz war ja schon immer das große Problem auf Schalke. Seit Jahren wünschen sich Fans und Verantwortliche, dass die Knappen keine Berg- und Talfahrt-Saison hinlegen. Schon unter Jens Keller folgten meist auf starke Auftritte fast regelmäßig enttäuschende Darbietungen, daher holte man Roberto Di Matteo als Coach. Der Italiener, der mit dem FC Chelsea 2013 die Champions League gewann, sollte den Knappen Konstanz einimpfen.

Doch auf Schalke wurde man nicht glücklich mit dem 45-Jährigen und trennte sich nach einer eher durchwachsenen Saison und dem enttäuschenden Abschneiden (lediglich ein Europa-League-Platz) von Di Matteo. Als Nachfolger wurde Andre Breitenreiter vom SC Paderborn geholt.

Dieser sollte die Probleme auf Schalke beheben, dem Spiel der Mannschaft eine neue Handschrift verpassen. Nach anfänglicher Euphorie ist bei Schalke eins wieder zurück: die Inkonstanz. Peinlicher Höhepunkt war das 0:3 beim FC Ingolstadt. Auch das 2:2 im Derby gegen den BVB konnte nur im Ansatz kaschieren, dass es auch unter Breitenreiter nicht wirklich rund läuft. Platz 7 würde derzeit sogar dazu führen, dass man das Minimalziel Europa League verpasst.

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Comunio vergleicht die aktuellen Werte der Leistungsträger mit denen aus der vergangenen Spielzeit zum gleichen Zeitpunkt.

Leroy Sane (Saison 2014/15: 14 Punkte am 29. Spieltag | Saison 2015/16: 92 Punkte am 29. Spieltag)

Der Neu-Nationalspieler machte unter Breitenreiter einen großen Sprung und wurde zum absoluten Stammspieler, unter Di Matteo kam der Youngster viel seltener zum Einsatz. Inzwischen wird Sane beim FC Barcelona und anderen internationalen Top-Klubs gehandelt.

Max Meyer (64 | 78)

Spielte schon in der vergangenen Saison eine durchaus wichtige Rolle, schaffte es aber noch nicht, sein vorhandenes Potenzial konstant abzurufen. Was natürlich auch am Alter liegt, dennoch machte er unter Breitenreiter wie auch Sane einen Sprung nach vorne.

Klaas-Jan Huntelaar (41 | 45)

Die großen Zeiten des Niederländers scheinen inzwischen vorbei. Huntelaar ist unter Breitenreiter auch nicht immer Stammspieler, zuletzt durfte er im Derby aber wieder einmal von Beginn an ran. Punktemäßig bewegt er sich auf einem ähnlichen Niveau wie vergangene Saison.

Eric-Maxim Choupo-Moting (100 | 53)

Nach einer ordentlichen Hinrunde findet Choupo-Moting bisher noch nicht in die Spur. Ähnlich war es auch unter Di Matteo, als er eine grandiose Hinrunde ablieferte und in der zweiten Saisonhälfte stark abfiel. Die Probleme des Kameruners scheinen nicht vom Trainer abhängig zu sein.

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Roman Neustädter (50 | 30)

Bewegt sich auf ähnlichem Niveau wie in der Vorsaison, allerdings scheint ihn die Diskussion über seine Zukunft in den letzten Wochen etwas zu sehr zu beschäftigen. Kam er unter Di Matteo noch meist im defensiven Mittelfeld zum Einsatz, so spielt er bei Breitenreiter (auch aufgrund der Verletzungssorgen) hauptsächlich in der Innenverteidigung.

Joel Matip (43 | 127)

Wurde unter Breitenreiter zum uneingeschränkten Abwehrchef und zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit starken Leistungen zurück. War er unter Di Matteo oder Keller noch sehr schwankend in seinen Darbietungen, hat sich der Matip nun auf sehr hohem Niveau stabilisiert, was ihm ein Wechsel zum FC Liverpool eingebracht hat.

Benedikt Höwedes (84 | 25)

Der Kaiptän hat mir argen Verletzungsproblemen in dieser Saison zu kämpfen und absolvierte daher lediglich zwölf Partien, davon nur acht über die vollen 90 Minuten. Seine Leistungen lassen sich daher schwer vergleichen.

Ralf Fährmann (90 | 122)

Entwickelte sich unter Breitenreiter nochmal weiter und gehört inzwischen zu einem der besten Keeper in der Liga. Wird auch immer wieder mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht – das sagt einiges aus.

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Autor: Florian Schimak

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