Robert Lewandowski wird auch 2018/19 wieder zum Strafstoß antreten.

Foto: © imago / Christian Schroedter
Sie übernehmen Verantwortung und können dir einfache Punkte bescheren: Zuverlässige Elfmeterschützen im Team können viel Freude machen. Wir sagen euch in zwei Teilen, auf wen ihr setzen könnt. 

Borussia Mönchengladbach: Letzte Saison verwandelte Thorgan Hazard den einzigen Elfmeter der Borussia, beim Pokal-Kantersieg seiner Fohlen legte der Belgier am Wochenende nach. Kein Grund, etwas zu ändern. Als Stellvertreter dürfte Raffael parat stehen.

Eintracht Frankfurt: Der Pokalsieger hat einen Mister 100% in den eigenen Reihen: Sébastien Haller traf in der abgelaufenen Saison seine beiden Versuche vom Punkt und ist damit natürlich auch in diesem Jahr der erste Ansprechpartner. Problem: Der Franzose hat keinen Stammplatz inne, sonst gibt es im Eintracht-Kader keine weiteren Spieler mit nennenswerter oder gar tadelloser Strafstoß-Historie. Ein möglicher Vertreter könnte Ante Rebic sein.

VfB Stuttgart: Bei den Schwaben hat sich noch kein fester Kandidat für die Aufgabe vom Punkt heraus kristallisiert. Mario Gómez versagte 2017/18 zweimal, Daniel Ginczek traf in Pokal und Liga drei von drei, spielt aber jetzt in Wolfsburg. Damit könnte Daniel Didavi künftig Verantwortung aus elf Metern übernehmen. Der Neuzugang traf während seines ersten Engagements in Stuttgart zweimal.

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RB Leipzig: In Leipzig scharren gleich drei Spieler mit den Hufen, wenn der Schiedsrichter pfeift: Timo Werner dürfte der erste Anwärter sein (der Nationalstürmer traf 2017/18 zwei von zwei), aber auch Jean-Kevin Augustin (einer von zwei) und Emil Forsberg (ein Versuch, ein Treffer) stehen in der Schlange.

Bayer Leverkusen: Es gab Zeiten, da war es egal, wer für die Werkself vom Punkt antrat – er scheiterte sowieso. 2016/17 versuchten sich in der Bundesliga Chicharito (zweimal), Calhanoglu, Toprak und Aranguiz erfolglos, dazwischen ballerte Wendell in der Champions League noch einen Strafstoß an die Latte. Es ist besser geworden – ein wenig. Drei Treffer stehen nach fünf Versuchen 2017/18, Wendell traf bei zwei von drei Anläufen, Lucas Alarios Quote liegt bei 50% (einer von zwei). Der argentinische Stürmer schoss seine Mannschaft jüngst mit einem verwandelten Strafstoß in die zweite Runde des DFB-Pokals.

Borussia Dortmund: Auba weg, Schürrle weg – von den drei BVB-Elfmeterschützen der vergangenen Saison ist nur Marco Reus übrig geblieben. Und nicht nur deshalb ist „Woody“ auch 2018 der Mann für die Strafstöße. Neunmal traf der Nationalspieler bislang in seiner Karriere vom Punkt, zweimal scheiterte er. Seriöse Quote. 

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TSG Hoffenheim: Andrej Kramaric heißt der designierte Elfmeterschütze der TSG Hoffenheim, der Serbe traf 2017/18 zweimal vom Punkt. Als Stellvertreter dürfte Kerem Demirbay parat stehen – wenn er denn parat steht. Kramaric wie Demirbay fallen zum Saisonstart aus. Sollte es zum Showdown aus elf Metern kommen, könnte Neuzugang Vincenzo Grifo übernehmen.

FC Schalke 04: Kurios ging es in der vergangenen Saison auf Schalke zu: Fünf verschiedene Schützen versenkten zehn Bundesliga-Elfmeter – 100% Erfolgsquote. Besonders erfolgreich waren Daniel Caligiuri mit drei von drei und Nabil Bentaleb mit vier von vier. Der Algerier traf auch in dieser Saison schon im Pokal und ist der erste Ansprechpartner, Caligiuri sein Stellvertreter.

FC Bayern München: Natürlich, Robert Lewandowski wird die Elfmeter der Bayern auch in der kommenden Saison treten, auch wenn der Pole gegen den HSV im März nach fünf Jahren mal wieder einen Strafstoß verschossen hat. Denn zwischen seinen beiden Fehlversuchen lag eine bemerkenswerte Serie von 16 versenkten Elfmetern für den BVB und den FC Bayern. Kann man machen.

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Autor: Till Erdenberger

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