Foto: © imago / Christian Schroedter
Am siebten Spieltag gab es die erste Gelbsperre der laufenden Saison. Hamburgs Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos hat die Spielpause für sich noch weiter ausgedehnt und wird gegen Mainz fehlen. Dazu kommen Paul-Georges Ntep, der Gelb-Rot sah und Frankfurts Simon Falette, der mit glatt Rot vom Feld ging. 

Paul Georges Ntep (VfL Wolfsburg, Stum, 1,28 Mio., -3 Punkte)

Der Flügelstürmer flog nur elf Minuten nach seiner Einwechslung mit der Ampelkarte vom Feld. Damit dürfte der Franzose im Kampf um die Stammplätze weiter an Boden verlieren. Auch wenn Trainer Martin Schmidt dort noch keine Stammbesetzung gefunden hat, munter durchwechselt und sich noch niemand in den Vordergrund spielen konnte. Mit einem Platzverweis sammelt man sicher keine Pluspunkte.

So dürfte auch in der Partie gegen Leverkusen Yunus Malli auf der linken Offensivseite zum Einsatz kommen. Eine Alternative heißt Landry Dimata, aber der Belgier stand zuletzt zwei Mal gar nicht im Kader. Und Jonker-Zögling Kaylen Hinds kam zuletzt am ersten Spieltag zum Einsatz. Marvin Stefaniak, der mit großen Vorschusslorbeeren im Sommer aus Dresden kam, stand noch nicht einmal im Bundesligakader. 

Simon Falette (Eintracht Frankfurt, Abwehr, 2,13 Mio., 6 Punkte)

Mit seiner durchaus rustikalen Spielweise passt der Franzose gut zur Eintracht, in der 65. Minute langte Falette aber als letzter Mann hin und stoppte Simon Teroddes Angriff. Zwei Spiele wird der Verteidiger nun zuschauen müssen. 

Jetzt muss Coach Niko Kovac sich überlegen, wer ihn ersetzt. Eigentlich wäre Carlos Salcedo ein Kandidat, aber der Mexikaner ist zuletzt in Ungnade gefallen und stand in den letzten drei Partien gar nicht im Kader der Frankfurter. Wenn Kovac den Mexikaner weiter außen vor lässt, wird wohl Routinier Marco Russ die erste Wahl sein, denn auch Andersson Ordonez ist aktuell niemand für den 18er-Kader. 

Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV, Abwehr, 1,62 Mio., 10 Punkte)

Das ist auf jeden Fall eine stramme Leistung! Fünf Verwarnungen sammelte der Grieche in gerade einmal sieben Partien ein. Ein „Highlight“ war dabei zweifelsohne seine Schauspieleinlage gegen den 1. FC Köln am zweiten Spieltag. 

Bei dem dünnen Kader der Hamburger sollte er sich künftig auf jeden Fall besser im Griff haben, die Alternativen sind rar gesät. Gegen Mainz wird wohl Mergim Mavraj Papadopoulos vertreten. Mavraj hat aktuell im Kampf um einen Stammplatz das Nachsehen gegen Gideon Jung. Eine weitere Alternative wäre Rick van Drongelen. Der Youngster war bis zu seiner Verletzung hinten links gesetzt, ist aber eigentlich Innenverteidiger. Sollte er seine Verletzung während der Länderspielpause auskuriert haben, wäre auch er ein Kandidat. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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