Mark Uth spielt bislang eine überschaubare Rückrunde.

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Die Hälfte der Rückrunde ist bereits vorbei. 25 Spieltag sind absolviert und die Saison 2018/19 biegt auf die Zielgerade ein. Es ist an der Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen: Welcher Comunio-Star hat 2019 bislang enttäuscht? Comunioblog macht den Check!

Emile Smith Rowe (RB Leipzig, Mittelfeld, 2,06 Mio., – Punkte)

Mit großem Tamtam wurde der 18-jährige Youngster im Winter vom FC Arsenal ausgeliehen. Doch verletzungsbedingt kommt Smith Rowe bislang noch auf keine einzige Bundesligaminute. Noch nicht einmal stand der linke Mittelfeldspieler im Kader der Sachsen.

Besonders bitter, läuft das Leihgeschäft doch nur bis zum Sommer. So kann sich der Engländer nicht wie erhofft ins Blickfeld spielen.

Bei den Bullen hatte man gehofft, er könnte ähnlich performen wie Ademola Lookman in der vergangenen Spielzeit, doch die Leistenprobleme bremsten Smith Rowe leider aus.

Die Chancen, dass er sein Können nochmal richtig unter Beweis stellt, stehen aktuell eher schlecht. Von diesem Leihgeschäft hatten sich wohl alle drei Partien mehr erhofft.

Porsche oder Torjubel - Wie viel ist euch eine Bude wert?

Grätschen, Paraden, langer Hafer - es gibt viele Dinge, die einen in der Bundesliga glücklich machen. Mit Abstand für die meisten Glücksgefühle sorgen aber die Tore. Deswegen sind diese auch eigentlich unbezahlbar. Comunio hat trotzdem nachgerechnet - wie viel kostet ein Tor in der Bundesliga? Die Spanne reicht von Luxusvilla bis Goldbarren.

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Noah Sarenren Bazee (Hannover 96, Sturm, 0,16 Mio., -2 Punkte)

Eigentlich gilt er als größtes Talent bei Hannover 96. Allerdings schon seit drei Jahren, was kein gutes Zeichen ist. In dieser Spielzeit sollte nun aber der Durchbruch gelingen, doch schon die Hinrunde von Sarenren Bazee war von Verletzungen gezeichnet.

2019 sollte alles anders werden, doch beim ersten Einsatz in der Rückrunde verletzte sich Sarenren Bazee abermals schwer.

Syndesmosebandriss, Saison-Aus! Fraglich, ob der pfeilschnelle Flügelstürmer jemals den Durchbruch schafft. Offenbar scheint sein Körper für die Bundesliga nicht gemacht. Oder halt wieder auf die kommende Spielzeit hoffen…

Die Top-11 der Rückrundenschnäppchen

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Sturm: Florian Niederlechner (SC Freiburg, 2,34 Mio, 31 Rückrundenpunkte) - 75.484 pro Punkt

Raffael (Borussia Mönchengladbach, Sturm, 4,49 Mio., 19 Punkte)

Der Edeltechniker hatte bereits zum Jahresende einen Schlüsselbeinbruch erlitten und fiel nun bis Ende Februar aus. Bei der 1:5-Klatsche bei den Bayern feierte er sein Comeback, durfte vergangene Woche dann aber nicht mitwirken.

Da auch Alassane Plea und Co. so langsam wieder in die Spur finden und Raffael nicht jünger wird, könnte es durchaus sein, dass er bis zum Saisonende nur noch als Edeljoker zum Einsatz kommt. Bei einem Marktwert von knapp 5 Millionen doch etwas dürftig. Da stimmt die 

19 Punkte sind bislang absoluter Minusrekord für den Offensivspieler, der in der vergangenen Spielzeit noch 143 Zähler holte. Möglich, dass das die schwächste Saison jemals für Raffael wird. Bislang liegt die Marke bei 39 Punkten aus der Spielzeit 2012/13.

Mark Uth (FC Schalke 04, Sturm, 2,91 Mio., 44 Punkte)

Als absoluter Top-Transfer sollte Uth die Königsblauen wenn möglich in dieser Spielzeit wieder in die Königsklasse ballern. Die Realität sieht allerdings anders aus. Nach einer bereits überschaubaren Hinrunde traf Uth zwar am 19. Spieltag gegen die Hertha mit seinem 2. Saisontor, danach war aber nicht mehr viel von ihm zu sehen.

Am vergangenen Wochenende flog er aus dem Kader, auch für die Champions-League-Partie bei ManCity gehörte der Ex-Hoffenheimer nicht zum Aufgebot und verpasste zudem zuletzt eine Trainingseinheit auf Schalke unentschuldigt.

Da Breel Embolo und Guido Burgstaller nun wieder fit sind, dürfte es eng für Uth werden, der nicht nur um seinen Platz bei der Nationalmannschaft zittern muss. So hatte sich Uth und die Comunio-Manager seine Rückrunde sicher nicht vorgestellt.

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Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund, Abwehr, 0,74 Mio., 16 Punkte)

Als langjähriger Kapitän hatte sich Schmelzer sicherlich eine andere Saison unter Lucien Favre erhofft. In der Hinrunde fehlte er verletzungsbedingt viele Wochen, nun ist er wieder fit. Spielen darf er aber dennoch nicht.

Und das, obwohl sich Youngster Achraf Hikimi seit der Rückrunde in einem Leistungsloch befindet. Ganze 20 Minuten durfte Schmelle bislang im Jahr 2019 ran. Lediglich zwei Zähler stehen bei ihm zu Buche.

Das der BVB im Pokal und in der Champions League bereits ausgeschieden sind, wird Schmelzer wohl auch in der Rückrunde keine Rolle spielen.

Autor: Florian Schimak

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