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Welche neuen Gesichter der Bundesliga funktionieren sofort? Wir nennen euch an dieser Stelle sechs Kandidaten aus München, Leipzig, Stuttgart, Frankfurt, Bremen und Düsseldorf.

Serge Gnabry (Bayern München, Mittelfeld, 9.540.000)

Ob sich der Neuzugang aus Hoffenheim überhaupt im Star-Ensemble der Bayern wird durchsetzen können? Alle Anzeichen deuten stark darauf hin. Gegen Manchester United war Gnabry mit Abstand der auffälligste Akteur auf dem Rasen. Interessant dabei: Niko Kovac nutz ihn derzeit als Allzweckwaffe: Egal ob Linksaußen, Mittelstürmer oder Rechtsverteidiger: Gnabry kann alles. Er könnte der Spieler sein, der Franck Ribery auf Dauer beerben wird.

Achtung: Diese Spieler könnten noch wechseln - Teil II
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Gerade kurz vor der Schließung des englischen Transferfensters kommt noch einmal ordentlich Bewegung in die Bundesliga-Kader. Wir nennen die Kandidaten, die noch gehen könnten. Teil 2 von Frankfurt bis Nürnberg.

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Matheus Cunha (RB Leipzig, Sturm, 6.090.000)

„Matheus Cunha war an den ersten drei Toren beteiligt und kaum zu stoppen, wenn er mit Tempo kam“, lobte Leipzig-Trainer Ralf Rangnick seinen Neuzugang  vom FC Sion. Der junge Brasilianer legte aber noch einmal in der Europa-League-Qualifikation nach und steuerte gegen Häcken ein Traumtor (perfekte Ballannahme mit Drehschuss in den Winkel) und eine Vorlage bei. Er kann den Platzhirschen Werner, Augustin und Poulsen gewiss ordentlich Druck machen, wenn es um die Nominierung der Startelf geht.

Nicolas Gonzales (VfB Stuttgart, Sturm, 5.180.000)

Der junge Argentinier funktionierte in der Vorbereitung sofort. Zwei Tore gegen Illertissen, eine Vorlage gegen Großaspach, dann auch ein Traumtor per Fallrückzieher gegen Sandhausen. Gonzales begeistert schon jetzt das Publikum, auch wenn er gegen bessere Gegner wie Eibar, Basakssehir und Atletico Madrid nicht mehr traf. Er könnte eine perfekte Ergänzung zu Mario Gomez werden.

Lucas Torro (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 2.210.000)

Obwohl er sich bei seinem Ausbildungsverein Real Madrid nicht durchsetzen konnte, gab es viele Anfragen aus Spanien für den 23-Jährigen. Inder Vorbereitung deutet es sich an, dass Torro nach den Abgängen von Omar Mascarell und Kevin-Prince Boateng der neue Chef im Frankfurter Mittelfeld wird. „Er ist fußballerisch gut ausgebildet, sehr stark am Ball und ein absoluter Stabilisator vor der Abwehr“, lobt Trainer Adi Hütter.

Die teuersten Mittelfeldspieler im August

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Platz 10: Kai Havertz (Bayer 04 Leverkusen) - 7,30 Mio. | Stand der Marktwerte: 2.8.18 | Bildquelle: Imago

 

Davy Klaassen (SV Werder Bremen, Mittelfeld, 11.920.000)

Mit dem Transfer des Niederländers ist Werder zweifelsohne ein Coup gelungen. Klaassen zeigte in den bisherigen Testspielen sofort, dass er die Mannschaft entscheiden weiterbingt, traf bei seinem Debüt gegen Bielefeld direkt und legte einen Treffer gegen Venlo auf. Ob er am Ende jedoch den immensen Marktwert rechtfertig, ist eine andere Frage.

Marvin Ducksch (Fortuna Düsseldorf, Sturm 3.730.000)

Über den noch amtierenden Zweitliga-Torschützenkönig haben uns hier schon oft beeindruckt gezeigt, aber er darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Denn Ducksch beweist in der Vorbereitung seine enormen Vollstrecker-Qualitäten. Und das nicht nur gegen unterklassige Mannschaften, wo er schonmal einen lupenreinen Hattrick beisteuerte, er knipste auch gegen den AC Florenz. Falls Düsseldorf nicht mit zwei Stürmern agieren sollte, wird Ducksch wohl den Vorzug vor Platzhirsch Rouwen Hennings erhalten.

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Autor: Karol Herrmann

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