Romain Bregerie

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Fünf Spieltage sind in diesem Jahr gespielt. Da wollen wir doch mal schauen, welche Spieler am besten aus der Winterpause gekommen sind. Den Anfang machen die Abwehrspieler. Und bei den Top 5 gibt es durchaus eine Überraschung.

Platz 5: Romain Bregerie (FC Ingolstadt, 900.000, 27 Punkte)

Romain, hast du dich verlaufen? Das hätte beim bisherigen Saisonverlauf wohl niemand gedacht, dass Bregerie noch einmal in einer Bestenliste auftauchen würde. Der Franzose fristete ein Reservistendasein hinter den gesetzten Marvin Matip und Marcel Tisserand. Der Afrika-Cup spülte Bregerie dann ins Team und er machte seine Sache so gut, dass nicht etwa er nach Tisserands Rückkehr weichen musste, sondern Roger seinen Platz in der Dreierkette verlor.

Zuvor kam er nur auf zwei bewertete Einsätze, jetzt kamen fünf weitere dazu und die hatten reichlich Punkte im Schlepptau. Sein Treffer gegen Frankfurt half dabei natürlich ordentlich mit, aber auch ohne ist Bregerie gerade eine absolute Kaufempfehlung. Sein Marktwert hat schließlich immer noch nicht die Millionengrenze geknackt. Mehr Schnäppchen geht nicht. 

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Platz 4: Niklas Süle (1899 Hoffenheim, 5,83 Mio., 28 Punkte)

Ein Schnäppchen ist Süle sicher nicht mehr. Vielmehr ist er der teuerste Akteur in der Fünfrunde. Da eilt ihm sein Ruf als zukünftiger Bayern-Spieler schon ein wenig voraus. In erster Linie ist es aber seine Punkteausbeute, die ihn so wertvoll macht. Süle ist der einzige Spieler aus den Top 5, der seine Punkte ohne eigenen Treffer generierte. 

In der ganzen Saison holte er nur einmal keine Punkte, Minuspunkte sucht man vergeblich. Und so ist es kein Wunder, dass Süle auch in der Saisonwertung zu den besten Verteidigern gehört. Genaugenommen ist er sogar der beste Abwehrspieler im Spiel, 

Platz 3: Naldo (FC Schalke 04, 5,1 Mio., 29 Punkte)

Nachdem der Brasilianer – wie im Grunde aller Schalker – einen bescheidenen Saisonstart hinlegte, hat er sich relativ schnell in Form gebracht und ist nun wieder der Punktegarant, der er seit Jahren ist. Auch in 2017 überzeugt er mit Leistung.

Damit hat er seinen Platzverweis, den er früh am 14. Spieltag kassierte und sein Bundesligajahr 2016 frühzeitig beendete, längst vergessen gemacht. Am 19. Spieltag gab es dann auch endlich den ersten Treffer für den eigentlich torgefährlichen Abwehrspieler in dieser Saison. Manuel Neuer jedenfalls ärgert sich noch immer über Naldos Freistoßtreffer. 

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Platz 1: Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV, 3,93 Mio., 30 Punkte)

Was war das für ein Einstand! Nach dem es in Leipzig überhaupt nicht lief, leihte ihn Leverkusen weiter zum Hamburger SV aus und da startete Papadopoulos so richtig durch. Nachdem die Leistungen gegen Wolfsburg (2) und Ingolstadt (-2) noch gewöhnlich waren, schenkte er seinen beiden Ex-Teams aus Leverkusen und Leipzig jeweils einen Treffer ein.

13 und 15 Punkte gab es dafür und schon jetzt überlegen die Rothosen, wie sie den Griechen fest an sich binden können. Gegen Freiburg musste Papadopoulos verletzt ausgewechselt werden, aber lange sollte der Grieche mit der erlittenen Muskelzerrung in der Schulter nicht pausieren müssen. 

Platz 1: Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund, 4,86 Mio., 30 Punkte)

Nicht nur Marcel Schmelzer ist glücklich, dass er den Teamkollegen in seiner Managermannschaft hat, auch alle anderen Besitzer bei Comunio dürften es sein. Der Pole hat schon fünf Saisontore auf seinem Konto und ist in dieser Saison eine echte Waffe bei Standardsituationen.

Weil er in diesem Jahr schon zwei Mal den Ball im gegnerischen Netz unterbrachte, reichen Piszczek auch vier bewertete Einsätze, um sich an die Spitze der Verteidiger zu setzen. Damit ist er auch in Sachen Punkte pro Spiel (7,5) ganz oben dabei. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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