Auch in den Top-Teams der Bundesliga gibt es Spieler, die nicht zufrieden oder weit von ihrer besten Leistung entfernt sind. Wer fliegt momentan deutlich unterm Radar? Comunioblog mit Antworten.

Kevin Prince Boateng – FC Schalke 04  (3 Punkte)

Ganz komische Saison für den eigentlich als Führungsspieler verpflichteten Boateng. Neun Pflichtspiele für den FC Schalke verpasste der 27-Jährige aufgrund von Sprunggelenksproblemen.

Gepaart mit dem Trainerwechsel und der vor allem in der Hinrunde fehlenden Fitness ist Boateng momentan nicht die erhoffte Verstärkung im Kader der Comunio-Manager. Elfmal stand der Mittelfeldspieler in der laufenden Bundesliga-Saison auf dem Feld – im Schnitt gab es gerade einmal 0,27 Punkte pro Partie! Viermal rutschte Boateng in den Minusbereich.

In der Rückrunde zeigt die Kurve ein wenig nach oben, auch weil er die komplette Vorbereitung ohne größere Rückschlage absolvieren konnte. Doch sind in diesem Zusammenhang 8 Comunio-Zähler aus vier Partien der Rückserie nicht ein bisschen zu wenig für einen Mann mit unbestritten überragenden Fähigkeiten?

Der Marktwert von Boateng liegt momentan bei 2,7 Millionen Euro. Viel für 0,27 Punkte pro Spiel, oder?

Max Meyer – FC Schalke 04 (36 Punkte)

Ähnlich wie sein Teamkollege kämpft auch Max Meyer mit Leistungsschwankungen. Für einen 19-Jährigen ist es allerdings nicht unnormal, genau diesen in einer Entwicklung unterworfen zu sein. Eines steht aber fest: Durch die neu implementierte Formation Roberto di Matteos gibt es den klassischen Spielmacher nicht mehr.

Schalke agiert momentan eher mit drei defensiv orientierten Spieler im Zentrum. Sicherlich nicht die beste Position für einen flexiblien Offensivspieler wie Meyer. 17-Mal kam der Schalker Jung in dieser Saison zum Einsatz – 14-Mal wurde er von Comunio bewertet. Dabei kommt er auf einen Punkteschnitt von 2,57 Zählern. Davon gab es ganze siebenmal 0 Punkte.

Auf Meyers Rückrunden-Tableau stehen mickrige 2 Pünktchen. Abschreiben sollte man das Juwel allerdings nicht. Di Matteo hält große Stücke auf ihn: „Max hat sich sehr positiv entwickelt. Er hat eine große Zukunft bei uns.“

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Niklas Bendtner – VfL Wolfsburg (9 Punkte)

Den einen freut es, den anderen nicht? So oder so ähnlich lässt sich die Situation von Bendtner beim VfL Wolfsburg momentan zusammenfassen.

Zwar ist der Däne nach dem Abgang von Ivica Olic in Richtung Hamburger SV nominell die Nummer zwei der Stürmer bei den Wölfen – mehr Einsatz bekommt der Lord allerdings trotzdem nicht. Womöglich, weil Bas Dost zurzeit alles kurz und klein schießt und Neuzugang Andre Schürrle in der Offensive nicht die schlechteste Variante ist.

Lediglich dreimal spielte Bendtner in dieser Saison von Beginn an – nur fünfmal erhaschte er von Comunio Punkte. Im Schnitt gibt es für den Einsatz des Stürmers 1,8 Zähler. Zudem erzielte Bendtner lediglich einen Treffer. Sicherlich viel zu wenig.

Aus diesem Grund lässt sich auch der sehr niedrige Marktwert von unter einer Million Euro erklären. Gibt es vielleicht aber doch noch Hoffnung auf mehr Einsätze? Durch den engmaschigen Terminplan der Wolfsburger könnte Coach Dieter Hecking sicherlich das ein oder andere Mal rotieren.

Dante – FC Bayern München (32 Punkte)

Wurde Dante in der Öffentlichkeit wirklich respektlos behandelt? Das wirft der Brasilianer immerhin einigen Medien oder auch Kritikern wie Franz Beckenbauer vor. Er geht sogar so weit, die negative Kritik der letzten Wochen und Monate aufgrund der 1:7-WM-Halbfinalniederlage erklären zu wollen .

Hat Dante Recht? Sicherlich: Es gibt sicherlich Schlimmeres, als ein Laufduell gegen Kevin de Bruyne zu verlieren und lediglich das Ende einer im Angriff beginnenden Fehlerkette zu sein.

Dennoch wirkt der Brasilianer längst nicht mehr so sicher wie zu vergangenen Zeiten. Dieses Faktum unterstreichen auch die Comunio-Zahlen. In 16 von Comunio bewerteten Partien kommt Dante auf 32 Punkte. Pro Partie gibt es also gerade einmal 2 Zähler.

Zum Vergleich: Kollege Medhi Benatia holt im Schnitt 3,38 Punkte mehr und steht nach elf Partien bei 59 Punkten. Mit 2,3 Millionen Euro ist er auch der preisgünstigste – als am wenigsten gefragteste – Innenverteidiger der Münchner.

Stefan Kießling – Bayer 04 Leverkusen (42 Punkte)

Hat sich die Arbeitsaufgabe Stefan Kießlings  unter Coach Roger Schmidt derart verändert, dass seine Torgefährlichkeit darunter leidet? In vorderster Front hat der Bayers Angreifer stets im höchsten Tempo anzulaufen.

Mit ziemlicher Sicherheit werden alle Beteiligten verneinen, dass das unglaublich intensive System Schmidts Verantwortung für die schwache Torausbeute Kießlings trägt.

Dennoch steht fest: Kießling traf in der laufenden Bundesliga-Saison nur viermal. Zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Spielzeit stand Bayers Angreifer bereits bei zehn Treffern – im Jahr davor sogar bei 14 Hütten. Eine Tendenz ist also eindeutig zu erkennen.

In der Rückrunde holte Kießling gerade einmal 3 Comunio-Punkte. Zweimal gab es gar -4 Zähler. Im Schnitt generiert er nicht mehr als 2 Punkte pro Partie. Sein Marktwert? Noch immer bei nicht gerade günstigen 4,6 Millionen Euro.

Übrigens: Laut „Bild“-Zeitung bekommt der Stürmer am kommenden Spieltag eine Denkpause. Josip Drmic wird wohl von Beginn an auflaufen.

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Autor: Sebastian Schramm

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