Letzte Runde in der Legenden-Serie von Comunio! Die besten Angreifer sind an der Reihe. Mit dabei: ein typischer Magath, ein früherer Chancentod und jede Menge Legenden! Ab dafür. 

Robert Lewandowski – Platz zehn – 563 Punkte

In seiner ersten Saison bei Borussia Dortmund wurde der Pole von vielen als Chancentod verschrien – mittlerweile ist Lewandowski einer der besten und gefragtesten Stürmer Europas. Er vereint Technik mit Instinkt, seine Ballverarbeitung ist schlicht weltklasse. Unvergessen Lewandowskis Vier-Tore-Show im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals gegen Real Madrid. Der 25-Jährige spielt seine letzte Saison im Ruhrpott, danach geht es wohl in Richtung München.

Lukas Podolski – Platz neun – 591 Punkte

Prinz Poldi – bereits 2003 gab der Kölsche Jung sein Debüt in der Bundesliga. Frisch, frech, torgefährlich: Attribute, die Podolski bereits 2004 in die Nationalmannschaft führten. Seitdem einer der beliebtesten deutschen Fußballer. Zu großen Turnieren eigentlich immer in Form. Bundestrainer Joachim Löw hält viel vom 28-Jährigen. Beim FC Arsenal ist Podolski voll integriert und, wenn wieder fit, Anwärter auf einen Stammplatz.

Edin Dzeko – Platz acht – 592 Punkte

Es war irgendwie ein typischer Magath-Transfer. Dzeko spielte vor dem Wechsel zum VfL Wolfsburg bei FK Teplice in Tschechien – Felix Magath legte vergleichbar läppische vier Millionen Euro auf den Tisch. Im Nachhinein wohl die beste Investition, die der von Volkswagen alimentierte Klub je investierte. Dzeko gewann mit den Wölfen 2009 überraschend die deutsche Meisterschaft, schoss 26 Treffer. 2011 ging es zu Manchester City – für 35 Millionen Euro.

Thomas Müller – Platz sieben – 633 Punkte

Eine korrekte Einordnung von Thomas Müller fällt schwer. Er wuselt, er kämpft, er trifft, er grätscht. Am besten sagen wir einfach: Er müllert! Seit 2010 ist Müller fester Bestandteil des Profikaders bei den Bayern. Mit seinen gerade einmal 24 Jahren hat er schon drei Champions-League-Finals gespielt. Die europäische Krone sitzt bereits auf seinem Kopf. Beim Triumphzug der Bayern in der Spielzeit 2012/13 einer der wichtigsten Akteure.

Cacau – Platz sechs – 784 Punkte

Seit 2003 kickt der Brasilianer für den VfB Stuttgart. Der größte Erfolg im Schwabenland ist für Cacao der Gewinn der Meisterschaft 2007. Zwei Jahre später absolvierte Cacau erfolgreich den Einbürgerungstest. Dieser ermöglichte ihm, neben seinen guten Leistungen in der Bundesliga, den Sprung auf den DFB-WM-Zug 2010. Seitdem aber immer wieder von Verletzungen geplagt. Beim VfB nicht mehr erste Wahl.

Comunio: Die besten Mittelfeldspieler aller Zeiten

Es ist wieder Zeit für Legenden! Nachdem Comunioblog schon einen Blick auf die Torhüter und Verteidiger geworfen hat, sind nun die Künstler der Zunft an der Reihe!

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Kevin Kuranyi – Platz fünf – 803 Punkte

Richtig akzeptiert war Kuranyi nie. Ein unerklärlicher Schleier setzte sich auf ihn herab – die Nichtnominierung zur Weltmeisterschaft im eigenen Land, seine Flucht von Dortmund, als er aufgewühlt von der Ausbootung das DFB-Team ohne Abmeldung verließ, sein fragwürdiger Wechsel in die russische Liga. Kuranyis letzte Saison beim FC Schalke 04 aber absolut stark: 33 Spiele, 18 Treffer und persönliches Comunio-High von 160 Punkten.

Miroslav Klose – Platz vier – 1003 Punkte

Deutschland ist das Land der Stürmer. Gerd Müller, Horst Hrubesch, Jupp Heynckes, Rudi Völler, um nur einige zu nennen. Zweifelsohne hat sich Klose während seiner Karriere in diese Kategorie geschossen. Unermüdlich ackert er für das Team, seine Torgefahr hat trotzdem nie gelitten. Kloses Kopfbälle sind legendär, häufig hat der 35-Jährige mit seinen Treffern bei großen Turnieren das ganze Land verzaubert. Einer der besten Stürmer aller Zeiten.

Stefan Kießling – Platz drei – 1057 Punkte

Bayers Angreifer hat sich in den letzten Jahren unglaublich entwickelt. Kießling hat seine Technik verbessert, hinzu kommen gute Fitness und ein guter Torriecher. Er netzt kontinuierlich, gehört zu den besten Stürmern der Bundesliga. Einzig die Diskussion über eine mögliche DFB-Nominierung  nervt gewaltig. Kießling kann nichts dafür, die Medien nehmen das Thema dankbar auf. Eines steht fest: Die besten deutschen Spieler sollten für die Nationalmannschaft auflaufen. Punkt.

Mario Gomez – Platz zwei – 1092 Punkte

Wohl über keinen Stürmer gibt es in Deutschland kontroversere Streitgespräche. Liebling der Medien war Gomez nie, seit seinem Fehlschuss bei der Europameisterschaft 2008 gegen Österreich scheint es auch kein gutes Verhältnis zu einigen DFB-Fans zu geben. Häufig wird Gomez ausgepfiffen. Doch die Frage ist doch, woran ein Stürmer in erster Linie gemessen werden sollte? Gomez hat für den FC Bayern in 115 Spielen 75 Treffer erzielt – und liegt damit gemessen an der Quote auf Rang zwei der Bestenliste der Münchner. Einzig Gerd Müller steht vor ihm.

Claudio Pizarro – Platz eins – 1251 Punkte

Bester ausländischer Torschütze in der Geschichte der Bundesliga (167), die meisten Einsätze eines Ausländers im deutschen Oberhaus (355): Claudio Pizarro ist eine Legende! Für Mehmet Scholl der beste Spieler, mit dem er je zusammenspielt habe. Dem ist nichts hinzuzufügen. Comunio beglückwünscht Claudio Pizarro zum Sieg!

Autor: Sebastian Schramm

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