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Wenn sie auf dem Platz stehen, wird ihr Team nicht verlieren. Neun Spieler mit mindestens fünf Saisoneinsätzen sind noch unbesiegt. Die Liste von Weigl bis Pacienca.

Julian Weigl (Borussia Dortmund, Mittelfeld, 3.930.000, 11 Spiele, 8 Siege, 3 Remis)

Obwohl Weigl in der phänomenalen Hinrunde des BVB nur drei Mal eingesetzt wurde, ist er noch ungeschlagen. Seinen Job als Aushilfsinnenverteidiger machte er zumindest so gut, dass er in der Bundesliga ohne Niederlage blieb. Bei den Pleiten gegen Düsseldorf und Augsburg saß er auf der Bank. Interessant ist, dass er nun auch im defensiven Mittelfeld wieder ein Startelf-Kandidat ist.

Nordi Mukiele (RB Leipzig, Abwehr, 890.000, 11 Spiele, 7 Siege, 4 Remis)

Ganz anders die Situation bei Nordi Mukiele. Der Franzose galt zu Beginn der Saison als große Verstärkung, hat aber inzwischen seinen Stammplatz als Rechtsverteidiger an Neu-Nationalspieler Lukas Klostermann verloren. In der Rückrunde kam er nur noch zu zwei Kurz- und einem Startelfeinsatz. Auch dass Leipzig nicht mehr international vertreten ist, hat ihm nicht gutgetan. Die Rotation bei Ralf Rangnick ist beendet und es gibt derzeit keinen Grund, Klostermann aus der ersten Elf zu nehmen.

Die Top-Elf des 26. Spieltags

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Tor: Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) - 6 Punkte | Foto: imago / Eibner

Marius Wolf (Borussia Dortmund, Sturm, 1.630.000, 11 Spiele, 7 Siege, 4 Remis)

Ob er nun wirklich eine Verstärkung für Dortmund ist, kann man diskutieren, fest steht aber, dass sich Wolf ausschließlich auf der Rechtsverteidiger-Position beim BVB wird durchsetzen können. Drei Mal durfte er hier in der Liga zumindest in den letzten fünf Spielen von Beginn an ran und gegen Hertha zeigte er wohl seine beste Saisonleistung.

Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund, Mittelfeld, 10 Spiele, 6 Siege, 4 Remis)

Für Dahoud hingegen sind es keine guten Zeiten. Der einstige Lieblingsspieler von Lucien Favre findet derzeit keinen Platz beim BVB. Weder als einziger Sechser im 4-3-3 – hier ist er zu zweikampfschwach – noch auf einer Doppelsechs, wo sich inzwischen wieder Julian Weigl vorbeigeschlichen hat. Dahoud bleibt mit seiner spielstarken Art daher nur die Rolle als Joker, wenn man noch einmal Impulse nach vorne braucht.

Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg, Abwehr, 240.000, 10 Spiele, 8 Siege, 2 Remis

Der U21-Nationalspieler mag zwar noch ungeschlagen sein, er stand in dieser Saison aber auch erst zwei Mal in der Startelf. Die Entwicklung des Talents stagniert derzeit ein wenig. Zumindest unter Bruno Labbadia gibt es für ihn kein Vorbeikommen am Duo Brooks/Knoche. Als Außenverteidiger taugt er im intensiven wie risikoreichen 4-3-3 System der Wölfe aktuell auch nicht wirklich.

Der Sofascore-Musterprofi: Steven Zuber vom VfB Stuttgart
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Erstmals in dieser Saison bekommt ein Stuttgarter den wöchentlichen Ritterschlag des Sofascore-Musterprofis. Bei Steven Zuber war dies jedoch längst überfällig.

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Tyler Adams (RB Leipzig, Mittelfeld, 6.200.000, 8 Spiele, 5 Siege, 3 Remis)

Ein Typ, der gleich voll einschlägt. Der US-Amerikaner macht im defensiven Mittelfeld eine sehr gute Figur und hat schon seinen Anteil daran, dass Leipzig derzeit dritter ist. Besonders beeindruckend: Mit Adams auf dem Feld gab es für RB in acht Liga-Spielen gerade einmal zwei Gegentore.

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 490.000, 8 Spiele (5 Siege, 3 Remis)

Weil Frankfurt 2019 noch ungeschlagen ist, gilt das auch für Winter-Neuzugang Sebastian Rode, der für Dortmund in dieser Saison bekanntlich nicht zum Einsatz kam. Aber auch so ist der defensive Mittelfeldspieler sowohl für Frankfurt als auch für Comunio-Manager (3,71 Punkte pro Spiel) eine echte Verstärkung.

Marc Stendera (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 240.000, 7 Spiele, 5 Siege, 2 Remis)

Einst eine deutsches Top-Talent, inzwischen ein wenig in Vergessenheit geraten. Stendera kommt in dieser Saison auf sieben Kurzeinsätze und hatte mit lediglich 103 Einsatzminuten auch wenig Anteil daran, dass seine Elf ungeschlagen blieb. Seit Januar fehlte er in der Liga gänzlich im Kader. Immerhin darf der 23-Jährige gelegentlich beim Abenteuer Europa ran. Das bringt Comunio-Managern aber gar nichts.

Goncalo Paciencia (Eintracht Frankfurt, Sturm, 5 Spiele, 4 Siege, 1 Remis)

So richtig weiß man noch nicht, zu was der portugiesische Nationalspieler fähig ist, seine letzten Einsätze in den vergangenen fünf Wochen sind aber sehr vielversprechend. Zwei Tore, ein Assist – und das in gerade einmal 169 Einsatzminuten. Der 24-Jährige macht jedenfalls mächtig Druck auf das Trio Haller/Jovic/Rebic und dürfte spätestens nächste Saison zum Faktor werden.

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Autor: Karol Herrmann

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