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40 seiner 69 Punkte hat Vincenzo Grifo nach der Winterpause geholt. Oder mit anderen Worten: Im Dress des SC Freiburg erreicht er seine Bestform. Wir haben seine Daten mal analysiert und kommen nur zu einem Schluss: unbedingt Kaufen!

Als Beispiel dient hier hervorragend der 23. Spieltag. Gegen den FC Augsburg erzielte der 25-Jährige nicht nur ein wunderbares Freistoßtor und lieferte einen Assist, er stellte auf dem ganzen Platz auch folgende Bestwerte auf: Zehn direkte Torschussbeteiligungen, darunter sechs Torschüsse, 59 Ballbesitzphasen, drei Flanken, vier Ecken. Mit anderen Worten: Grifo ist der zentrale Spieler beim SC Freiburg.

Die besten Winter-Neuzugänge

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Vincenzo Grifo (SC Freiburg, Mittelfeld, 26 Punkte in der Rückrunde). Schon jetzt hat Grifo in dieser Saison mehr Punkte für Freiburg geholt als für Hoffenheim. Ein Wechsel, der sich also ausgezahlt hat, zumal Grifo der zentrale Spieler bei den Breisgauern ist. Von allen Winter-Neuzugängen hat der italienische Nationalspieler mit Abstand am besten gepunktet, nie waren es weniger als vier Zähler pro Spiel. Und dabei durfte er gegen die Hoffenheimer vertragsbedingt am 19. Spieltag gar nicht ran. Man möge sich nur vorstellen was passiert, wenn Freiburg jetzt auch mal noch gewinnt. Grifo indes ist aktuell sehr beliebt, sein Marktwert ist trotz der Ausbeute saftig.

Ganz ähnlich sind die Daten übrigens am 21. Spieltag gegen Wolfsburg: Auch hier hatte Griffe ein Tor und eine Vorlage auf seiner Habenseite und auch hier lieferte er die meisten Torschussbeteiligungen (verteilt auf zwei Torschüsse und zwei Torschussvorlagen). In beiden Spielen ging er logischerweise mit zweistelliger Punkte-Ausbeute vom Platz. Was ihm hier natürlich zugute kommt sind seine Standards, vor allem bei Ecken und Freistößen bringt er den Gegner immer wieder in Gefahr. Und das alles hat natürlich viel Potenzial für Torbeteiligungen.

Stark im Torabschluss – eher schwach im Sprint

Aber auch wenn Freiburg mal verliert, so wie beim 1:3 am 18. Spieltag gegen Frankfurt, hat der Nationalspieler Italiens noch das Potenzial, hoch zu punkten. Auch hier nahm er gute acht Zähler mit, hatte selbst in dieser Partie – welch Überraschung – die meisten Torschussbeteiligungen (8), die meisten Ballbesitzphasen (75) und legte beim SC Freiburg die größte Distanz zurück (12,9 Kilometer).

Nun stellt sich also die Frage, warum es für einen Man mit diesen Fähigkeiten nicht in Gladbach und Hoffenheim zum Durchbruch gereicht hat? Eine Antwort könnte in der Geschwindigkeit liegen. Denn sowohl Gladbach ls auch Hoffenheim setzen auf den Außenbahnen auf extrem schnelle Leute. Grifo, der nur selten über 30 Km/h pro Stunde in der Endgeschwindigkeit kommt, zählt hier nicht dazu. In Freiburg spielt er im aktuellen System mit Dreierkette etwa eine deutlich zentralere Rolle als es bei Gladbach der Fall war, braucht hierfür weniger Speed, ist aber deutlich häufiger am Ball.

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Bei Freiburg spielt er auf dem Papier zwar auch auf Linksaußen, die Spieldaten verraten aber eindeutig, dass sich Grifo zumeist in der Zentrale aufhält. Dass es für ihn derzeit so gut läuft, dürfte auch am Verein liegen, denn bei den Freiburgern erhält er das nötige Vertrauen, dass ein Spieler wie er so dringend braucht. Trotzdem wird er wohl im Sommer zu Hoffenheim zurückkehren müssen. Dann könnte sich unter dem neuen Trainer auch eine neue Chance auftun.

Bis dahin bekommt man bei Comunio für noch deutlich unter zehn Mio. Marktwert jenen Spieler, der derzeit in der Liga nahezu an den meisten Torschüssen beteiligt ist.

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Autor: Karol Herrmann

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