Luca Waldschmidt trifft besonders gerne gegen den VfL Wolfsburg.

Foto: © imago / Christian Schroedter
Zugegeben, wirklich viel Geld sollte man nicht mehr auf den Hamburger SV oder den VfL Wolfsburg setzen. Allerdings ist die Nacht vor der Dämmerung am finstersten, insofern gibt es bei beiden Teams noch einen Hoffnungsschimmer. Comunioblog nennt sie.

Bereits in der vergangenen Saison lieferten sich der HSV und die Wölfe ein episches Saisonfinale im direkten Duell. In dieser Spielzeit gibt’s den Zweikampf wieder, allerdings im Fernduell. Allerdings langt dem VfL Wolfsburg Zuhause ein Punkt, um zumindest die Relegation zu erreichen. Die Stimmung bei den Niedersachsen ist nach dem blutleeren 1:4 in Leipzig aber dermaßen im Keller, dass am Sonntag selbst Bruno Labbadia vor dem Aus stand.

Doch ganz so düster wir beim HSV ist es aktuell noch nicht. Den Hamburgern würde auch ein gleichzeitiger Sieg gegen Borussia Mönchengladbach nichts bringen, sollten die Wölfe mindestens einen Punkt holen. Der erste Abstieg der Vereinsgeschichte droht.

So dunkel die Vorzeichen bei beiden Teams sind. Es gibt kleine Hoffnungsschimmer. Comunioblog verrät, auf wen man am Wochenende setzen könnte.

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VfL Wolfsburg

Daniel Didavi (Mittelfeld, 5,56 Mio., 98 Punkte)

Wenn einer aktuell fußballerisch überzeugt, dass ist es Didavi. Nicht umsonst gelang ihm der einzige Treffer bei den Bullen. Hatte in den letzten Wochen immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, seine Qualitäten könnten aber kommenden Samstag entscheidend sein.

Koen Casteels (Tor, 0,94 Mio., 106 Punkte)     

Wo würden die Wölfe stehen, wenn sie nicht Casteels im Kasten hätten? Vermutlich noch weiter unten. Der belgische Keeper ist so etwas wie die Lebensversicherung beim VfL. Er könnte mit seinen Paraden am Samstag dafür sorgen, dass zumindest die Null steht.

Maxi Arnold (Mittelfeld, 2,88 Mio., 48 Punkte)

Der Kapitän der U21-Europameisterschaftsmannschaft hat bewiesen, dass er mit Druck umgehen kann. Auf ihn kommt es gegen Köln definitiv an – und Arnold hat in seinen jungen Jahren bereits bewiesen, dass liefern kann.

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Platz 14: Gotoku Sakai (Hamburger SV) | -4 Punkte | Stand: nach dem 32. Spieltag | Bildquelle: Imago

Hamburger SV

Lewis Holtby (Mittelfeld, 6,67 Mio., 40 Punkte)

Seit Christian Titz im Amt ist, spielt Holtby auch wieder groß auf. Lehnte sich vor der Frankfurt-Partie verbal etwas weit aus dem Fenster („Das erste Mal seit vier Jahren spielt der HSV Fußball“) und muss jetzt gegen die Borussia noch ein letztes Mal die Form der letzten Wochen abrufen. Vielleicht hilft’s ja.

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Tatsuya Ito (Sturm, 3,2 Mio., 36 Punkte)

Der flinke Japaner war der einzige, der so etwas wie Torgefahr gegen die Eintracht ausstrahlte. Musste dann angeschlagen vom Feld. Auf ihn liegen gegen Gladbach die Hoffnungen in der Offensive.

Luca Waldschmidt (Sturm, 0,95 Mio., 21 Punkte)

Wenn sie einer auskennt, mit entscheidenden Toren am letzten Spieltag im Kampf um den Klassenerhalt, dann ist das der Youngster. Wir erinnern nur an Waldschmidts Treffer am 34. Spieltag in der vergangenen Saison.

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Autor: Florian Schimak

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