Der BVB feierte gegen Leverkusen seine Wiederauferstehen.

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Während Borussia Dortmund in den letzten Wochen stimmungstechnisch eigentlich fast schon abgestiegen war, so erlebte der geile BVB-Vollgas-Fußball am Wochenende seine Renaissance. Ganz anders hingegen, sieht es aktuell bei RB Leipzig aus.

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Was war das denn? Viele Experten hatten vor dem Topspiel des 31. Spieltags auf einen Sieg von Heiko Herrlichs Werkself gesetzt, doch dann brannten die Stöger-Boys aber mal ein richtiges Feuerwerk ab und schossen Bayer mit 4:0 aus dem Signal-Iduna-Park. Das war zum einen eine Ansage an die Konkurrenz im Hinblick auf den Kampf um die CL-Plätze und zum anderen war es so etwas, wie die Wiederauferstehung des BVB.

Jetzt ist es im heutigen Fußball ja tatsächlich so, dass immer vorschnell mit Superlativen um sich geworfen wird und man gerne vom einen Extrem ins andere verfällt. Aber was Dortmund da gegen Leverkusen zeigte, war wieder das Dortmund, das man aus den vergangenen Jahren kannte.

Tempo, Emotionen, Offensive. Sinnbildlich stand hierfür der Auftritt von Youngster Jadon Sancho, der nicht nur ein Tor vorlegte, sondern auch noch selbst traf. Zudem zeigte sich auch Marco Reus (14 Punkte) in absoluter Topform und selbst Mario Götze (vier Punkte) hatte auf einmal wieder Bock auf Fußball.

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Dass der BVB so eine wilde Party feierte und dabei den eigentlichen Kapitän außen vorgelassen hatte, sorgte nicht nur rund um den Signal-Iduna Park für Aufsehen. Marcel Schmelzer gehörte im Topspiel nicht zum Kader und das nicht aus Verletzungsgründen, sondern rein sportlich. Rumms!

Ersatzmann Manuel Akanji (zwei Punkte) überzeugte und bildete mit Sancho (15 Punkte!) den Baby-Flügel auf links. Diesen bekamen die Gäste aus Leverkusen mal überhaupt nicht in den Griff und musste fast hilflos mit ansehen, wie der BVB über diese Seite immer wieder gefährliche Angriffe initiierte.

Dieser Erfolg dürfte dem zuletzt stark angeschlagenen BVB im Saisonendspurt ordentlich Selbstvertrauen geben. Immerhin wollen die Stöger-Boys sich ja noch für die Königsklasse qualifizieren. Direkt natürlich, wenn’s geht. Bei nun drei Punkten Vorsprung auf Leverkusen womöglich kein unmögliches Unterfangen.

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Bei den Bullen vergisst man ja immer schnell, dass sie vergangenen Saison erstmals in die Bundesliga aufgestiegen sind. Man schaffte auf Anhieb die direkte CL-Qualifikation, war zwischenzeitlich einziger Bayern-Verfolger und lieferte zudem eine mehr als ordentliche erste Saison im internationalen Wettbewerb ab.

Aktuell scheint unter der Red-Bull-Dose aber der Haussegen etwas schief zu hängen. Das fing schon vor einigen Wochen an, als es um die Vertragsverlängerung von Coach Ralph Hasenhüttl ging. Dort lieferten alle Beteiligten kein wirklich gutes Bild ab.

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Sowohl der Coach, als auch Sportdirektor Ralf Rangnick oder Vorstandvorsitzender Oliver Mintzlaff zeigten sich in dieser Hinsicht sehr dünnhäutig und ließen so die Schlussfolgerung zu, dass es zwischen Ralph und Ralf doch nicht allzu harmonisch her geht.

Fakt ist: Hasenhüttl hat seinen 2019 auslaufenden Vertrag noch nicht verlängert. Und wird das während dieser Saison auch nicht mehr tun! Rangnick kündigte nach dem 2:5 gegen Hoffenheim nämlich an, sämtliche Vertragsgespräche (also auch die mit Timo Werner) pausieren zu lassen und erst nach der Saison wieder aufnehmen zu wollen.

Bitteres Aus in der Europa League, in der Liga auf Rang 7 abgerutscht und nun das – die Nerven bei den Bullen liegen blank.Das sah man auch bei Emil Forsberg, der nach seiner Tätlichkeit mit Rot vom Platz flog. Der Schwede wird als Wiederholungstäter in dieser Spielzeit vermutlich nicht mehr auflaufen…

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Autor: Florian Schimak

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