Dieser 19. Spieltag hatte einiges zu bieten! Erst die kuriose Geschichte um Kyriakos Papadopoulos, dann das TSG-Spektakel mit ungewohntem Torjäger-Gesicht und dann noch den Schlagabtausch in Augsburg. Das ist die Top-Elf.

Tor:

Rune Jarstein (Hertha BSC): 6 Punkte

Eine der zwei wichtigsten Komponenten im Spiel der Hertha gegen den FC Ingolstadt. Rune Jarstein sorgte dafür, dass aus der 1:0-Führung nichts anderes wurde als der erste Dreier im neuen Jahr. Nach der Pause bekam der Keeper einige Bälle auf sein Tor, die er souverän abwehrte. Ein Auftritt nach dem Motto: „Du kommst nicht vorbei.“

Abwehr:

Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV): 13 Punkte

Warum hat Kyriakos Papadopoulos die Rückennummer neun? Weil er Tore schießt. Und was für welche! Ausgerechnet gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber traf die „falsche Neun“ per Kopf zum immens wichtigen 1:0 – das Endergebnis. Da Papadopoulos auch bärenstark verteidigte, findet er sich zu Recht in der Elf des Tages wieder.

Naldo (FC Schalke 04): 11 Punkte

Kommentatoren-Klassiker: Gerade erwähnte Tom Bayer, dass Naldo in dieser Saison noch ohne Tor war, da knallte der Innenverteidiger einen Freistoß in die bayerischen Maschen. 1:1! Nach der Schalker Drangphase half Naldo in der Schlussphase mit einer hohen Zweikampfquote (75 Prozent), das Remis ins Ziel zu bringen.

Theodor Gebre Selassie (Werder Bremen): 9 Punkte

Erstmals seit dem 11. Spieltag stand Theodor Gebre Selassie wegen Personalmangels in der Werder-Startelf. Nach 25 Minuten stand er bei einem einstudierten Freistoß goldrichtig: Am langen Pfosten musste Selassie eine Bauer-Vorlage nur noch reindrücken. Im Spielverlauf riss der Tscheche knapp zwölf Kilometer ab.

Niklas Süle (1899 Hoffenheim): 8 Punkte

Mit einem weiteren makellosen Auftritt demonstrierte Niklas Süle die große Klasse, die ihn in den Fokus der Bayern gebracht hat. 92 Prozent gewonnene Zweikämpfe, 91 Prozent angekommene Pässe bei insgesamt 85 Ballkontakten – ein Traumwert für einen Innenverteidiger. Dazu noch die Tatsache, dass Hoffenheim zu null gespielt hat, schon ist der Spieltag perfekt.

Mittelfeld:

Ja-Cheol Koo (FC Augsburg): 12 Punkte

Er brachte die Wende! Augsburg lag mit 1:2 hinten, als Ja-Cheol Koo zwei spielentscheidende Szenen kreirte. Erst traf der Spielmacher zum 2:2, dann legte er den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit vor. Das beste Saisonspiel des Südkoreaners war entscheidend für drei wichtige Punkte, die den FCA ins Bundesliga-Mittelfeld hieven.

Genki Haraguchi (Hertha BSC): 10 Punkte

Lange Zeit stand nicht fest, ob Genki Haraguchi für das Ingolstadt-Spiel fit werden würde. 60 Sekunden nach Abpfiff stellte der Japaner seine Einsatzfähigkeit einwandfrei unter Beweis. Sein früher Treffer zum 1:0 war am Ende spielentscheidend, die weiteren 89 Minuten blieben auf beiden Seiten ohne Tor.

Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt): 9 Punkte

Makoto Hasebe will mit 40 noch spielen. Mit 33 Jahren macht der Defensivspezialist seine Sache jedenfalls noch sehr gut. Auch gegen Darmstadt 98 zeigte Hasebe eine ansprechende Leistung, überzeugte vor allem im Spielaufbau mit einer Passquote von knapp 90 Prozent. In der 74. Minute übernahm er Verantwortung, indem er einen Elfmeter zur Führung verwandelte.

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Sturm:

Adam Szalai (1899 Hoffenheim): 14 Punkte

Besser kann ein Joker nicht stechen. In der 69. Minute eingewechselt, setzte Adam Szalai mit seinen Treffern zum 3:0 und 4:0 den Schlusspunkt gegen den FSV Mainz 05. Damit hat der Angreifer all seine drei Saisontore gegen seinen Ex-Klub erzielt. Jetzt winkt mehr Einsatzzeit – Szalai ist ein Comunio-Schnäppchen!

Raul Bobadilla (FC Augsburg): 13 Punkte

Genau diesen Raul Bobadilla wollen wir sehen: Angriffslustig, präsent, torgefährlich. Der 29-Jährige bereitete Schmids Ausgleichstreffer zum 1:1 vor und versenkte Werder Bremen in der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 3:2. Mit dieser Spielfreude wird Bobadilla in dieser Saison noch einiges reißen.

Mark Uth (1899 Hoffenheim): 11 Punkte

Lange bevor ein Szalai-Doppelpack überhaupt zur Debatte stand, öffnete Mark Uth die Dose gewaltsam. Einen feinen Rudy-Pass in die Tiefe nahm der Linksfuß sauber an und wuchtete ihn sensationell ins kurze Eck. Uth war on fire, zog ganze siebenmal aufs Tor ab und bereitete drei Torschüsse vor. Dass Wagner gesperrt war, ließen seine Kollegen nicht auffallen.

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