Ein Viererpack, ein Hattrick, drei Doppelpacks: Ein ganzes Quintett sammelte am 10. Spieltag 16 Comunio-Punkte oder mehr! Unter 14 Zählern kommen Offensivspieler nicht in die Top-Elf.

Tor:

Oliver Baumann (1899 Hoffenheim): 6 Punkte

Nur ein Keeper erhielt an diesem Wochenende die Note 2,5! Oliver Baumann erwischte gegen die Bayern einen guten Tag – das musste er auch, um mit der TSG einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Einen kleinen Schnitzer machte er selbst wett, ansonsten ein sehr kontrollierter und sicherer Auftritt.

Abwehr:

Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg): 9 Punkte

Das war schon fast so etwas wie der alte Ricardo Rodriguez – zumindest in puncto Leistung. Die Rolle des Linksverteidigers ist unter Valerien Ismael anders: Rodriguez soll das Abwehrzentrum absichern. Das gelang ihm in Freiburg besser als zuletzt, zudem verwandelte er einen Elfmeter.

Stefan Bell (1. FSV Mainz 05): 9 Punkte

Kaum startet Mainz einmal ohne Stefan Bell in der Innenverteidigung, kassiert der FSV drei Tore in einer Halbzeit. Zur Pause wurde reagiert: Bell kam rein, köpfte nach einem Standard zum Anschlusstreffer, konnte aber nicht noch mehr Schaden beheben.

Niklas Süle (1899 Hoffenheim): 8 Punkte

Trotz einer schwachen Zweikampfquote steht Niklas Süle in der Elf des Tages. Der junge Abwehrchef zeigte einen höchst konzentrierten Auftritt, war oftmals mit klärenden Aktionen zur Stelle und machte die Räume für Bayerns Stürmer richtig eng. Auch im Aufbauspiel blieb Süle tadellos.

Mittelfeld:

Alessandro Schöpf (FC Schalke 04): 16 Punkte

Der Mann für die rechte Seite spulte ein ungemeines Pensum ab. Mehr als 13 Kilometer riss Alessandro Schöpf über 90 Minuten ab, zudem schoss er ganze fünfmal aufs Tor. Zwei seiner Abschlüsse fanden den Weg ins Netz. Einzig ein verschuldeter Elfmeter trübt das Gesamtbild.

Nicolai Müller (Hamburger SV): 16 Punkte

Ein herausragend kurioses Bild: Inmitten aller HSV-Startelfspieler, die – größtenteils kräftig – Minuspunkte einfuhren, steht Nicolai Müller mit einer fetten 16. Dem Flügelspieler gelang sein mit Abstand bestes Saisonspiel, zwei starke individuelle Aktionen ließen HSV-Legende Uwe Seeler an seinem 80. Geburtstag immerhin kurz innerlich lächeln.

Emil Forsberg (RB Leipzig): 14 Punkte

Vorlage zum 1:0, Treffer zum 2:0, Vorlage zum 3:0 – und das alles in der ersten Halbzeit! Besser hätte der Start in das frühe Sonntagsspiel für Emil Forsberg nicht laufen können. Insgesamt war der unbändige Linksaußen an acht Torschüssen beteiligt. Mit einer weiteren effektiven Aktion nach der Pause hätte es wohl die Bestnote gegeben.

Hakan Calhanoglu (Bayer 04 Leverkusen): 14 Punkte

Zurück mit Wumms! Hakan Calhanoglus Traumtor brachte Leverkusen gegen Darmstadt in Führung, der „Tresorschlüssel“ öffnete die Tür zum Sieg. Der Spielmacher agierte, als wäre er nie weg gewesen: 135 Ballkontakte, 104 Pässe, davon 87 zum eigenen Mann. Insgesamt zog Calhanoglu viermal aufs Darmstädter Tor ab.

Sonntags-Schnäppchen bei Comunio: Furioser Youngster und ein Comeback-Star
Daniel Didavi holt einen Elfmeter heraus

Ein interessanter Start in den 10. Spieltag bringt fünf Comunio-Schnäppchen am Sonntag hervor. Mit Daniel Didavi kann man nicht nur Kohle scheffeln.

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Sturm:

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): 24 Punkte

Irgendwie haben wir es geahnt. Drei Tage nach seiner CL-Suspendierung zeigte Pierre-Emerick Aubameyang eine Trotzreaktion. Mit vier Treffern, darunter ein lupenreiner Hattrick in Hälfte eins, schoss sich „Auba“ wieder in positive Schlagzeilen. Oder wie Sky-Kommentator Wolff Fuss sagte: „Wenn er so weitermacht, darf er bald direkt von Mailand zum Spiel kommen.“

Salomon Kalou (Hertha BSC): 21 Punkte

Zwar nicht lupenrein, aber auch per Hattrick schoss Salomon Kalou seine Hertha zum Sieg. Dabei zeigte der Ivorer genau die Effizienz, die ihm vergangene Saison 14 Tore einbrachte. Stets in der gefährlichen Zone, eiskalt im Abschluss. Willkommen in der neuen Saison, Salomon Kalou!

Timo Werner (RB Leipzig): 16 Punkte

Zweiter Saisondoppelpack nach fünf Spielen ohne Torerfolg! Gemeinsam mit Emil Forsberg zerlegte Timo Werner den FSV Mainz 05 schon vor der Pause. Den Forsberg-Treffer legte der Ex-Stuttgarter auf. Nach 69 Minuten verabschiedete sich Werner in den wohlverdienten Feierabend.

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