Das Marktwertniveau bleibt unglaublich hoch. Die letzte Woche führte sogar zu einem knapp höheren Peak. 1,35 Milliarden sind aktuell der Orientierungspunkt. Wie lange noch? Und wie sollten Comunio-Manager agieren? Die Marktwertanalyse.

Auf den Wahnsinn folgt der Zwei-Tages-Rhythmus. Nachdem der Comunio-Gesamtmarktwert im Zuge der Freischaltung von James Rodriguez einen Juli-Rekordwert produzierte, geht es langsam wieder in Richtung einer gewohnten Entwicklung. Zumidest schießt er nicht noch weiter in die Höhe.

Wenige Tage nach der Verpflichtung des Kolumbianers kostete James bei Comunio unglaubliche 33 Millionen, deutlich mehr als der Rest. Seither konnte der neue Bayern-Star seinen Wert die meiste Zeit über 30 Millionen halten, aber keine neuen, ungeahnten Höhen erklimmen. Genauso verhält es sich mit dem Gesamtmarktwert.

1,35 Milliarden kosteten alle Spieler zusammen vor einer Woche. Bis hierher und nicht weiter? „1,4 Milliarden halten wir nach wie vor für unrealistisch, ein guter Tag könnte zumindest einen weiteren neuen Peak bringen, möglicherweise in Höhe von 1,37 oder 1,38 Milliarden“, schrieben wir letzte Woche. Damit behielten wir recht.

Die Saisonbestmarken von 2000/01 bis 2016/17

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2000/01: Sergej Barbarez (Hamburger SV), 171 Punkte, Bildquelle: Imago

Exakt 1,368 Milliarden beträgt der aktuelle Peak dieses Sommers, was gleichbedeutend mit dem höchsten Wert der letzten fünf Jahre ist. Seither ging es im Zwei-Tages-Rhythmus ab und auf, wobei nach den Plusphasen ein immer kleinerer Wert entstand. Ein Indiz dafür, dass das Maximum ausgereizt ist und nur durch eine namhafte Neuverpflichtung von außen ein neuer Peak entstehen dürfte. Der aktuelle Marktwert beträgt 1,355 Milliarden.

Höhenflug bis Anfang August – Landeanflug zum Saisonstart

„Wann fällt endlich der Gesamtmarktwert? Kein normaler Mensch kauft doch jetzt“, schrieb neulich ein Comunio-User auf Facebook. Und tatsächlich: Schaut man sich auf dem Transfermarkt um, machen sich Schnäppchen rar, während durchschnittliche Spieler und Neuzugänge fast durch die Bank viel zu teuer sind. Jetzt groß einzukaufen, macht wirklich wenig Sinn.

Dennoch wird der Gesamtmarktwert nicht von jetzt auf gleich ins Bodenlose fallen. Zumindest noch nicht Ende Juli. Aktuell ist der Markt stabil, aktuell werden viele neue Communities gegründet, wodurch frisches Cash ins Managerspiel gepumpt wird. Vor allem die neuen Ligen halten die Marktwerte stabil. Dazu kommt, dass viele ihr Budget bis in den Kreditbereich ausreizen.

Es gibt allerdings einen Zeitpunkt, an dem kein User einen negativen Kontostand haben sollte. Einer, der in der Sommerpause komplett wegfällt. Der Zeitpunkt, an dem ein Spieltag startet. Am 18. August startet die neue Saison – und die meisten Manager werden ihre Kaderplanung ein, zwei Wochen vorher weitgehend abgeschlossen haben. Dann folgen die Wochen, in denen die Marktwerte wieder fallen werden, weil deutlich weniger gehandelt wird.

Comunio-Highlights der Woche: Antwort nach Müller Art
Thomas Müller und Uli Hoeneß

Alle auf Müller! Irgendwie der Klassiker. Da kommt James, ein globaler Star, und als erstes wird Thomas Müller infrage gestellt. Das entwickelte sich zu einer unterhaltsamen Woche beim FC Bayern - featuring Hoeneß und Sammer.

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Wie steht’s um euren Kader?

Konkret heißt das: Die Zeit, in der Manager viel kaufen und verkaufen sollten, ist vorbei. Wer jetzt kauft und in zwei, drei Wochen verkauft, wird einen Marktwertverlust hinnehmen müssen – es sei denn, ein frischer Neuzugang kommt in den ersten Tagen nach seiner Freischaltung auf den Markt

Kaufen sollte man jetzt also nur noch Spieler, mit denen man wirklich in die Saison gehen will. Abgesehen von Neuzugängen bilden die Gewinner der Vorbereitungsspiele, die noch günstig sind, die Ausnahmen. Von jenen Gewinnern der Vorbereitung berichtet Comunioblog regelmäßig in Testspiel-Roundups und Kaufempfehlungs-Texten.

Wer übervolle Kader hat und noch Spieler abstoßen muss, sollte dies zeitnah tun. Zwar steht der Marktwerteinbruch nicht direkt vor der Tür, doch eine kurze Serie schlechter Angebote des Computers kann dazu führen, dass ein Spieler am Ende weit unter dem möglichen Verkaufspreis weg muss. Heißt: Was noch raus muss, sollte zeitnah verkauft werden – in der Regel beim nächsten guten PC-Angebot.

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