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Der 13. Spieltag der Saison 2013/14 hatte es in sich. Zum einen gab’s das Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern (0:3) und zum anderen lieferten sich Eintracht Frankfurt und der FC Schalke schon fast ein episches Duell, welches 3:3 (0:2) 25endete.

Im November 2013 wartete die Eintracht unter Coach Armin Veh noch immer auf den ersten Heimsieg. So nah wie am 13. Spieltag in der Partie gegen Jens Kellers FC Schalke waren die Hessen dem erhofften Erfolgserlebnis aber bis dahin aber noch nicht gewesen.

Die Frankfurter begannen direkt druckvoll und zwangen Königsblau zu Fehlern im Aufbauspiel, die Führung aber erzielten die Schalker – und dieses Tor diente als kurioses Sinnbild dieser Partie. Johannes Flum köpfte eine Uchida-Flanke völlig unbedrängt ins eigene Tor (14.).

S04 auf Platz 2 – aber ist Königsblau unter Tedesco schon ein Spitzenteam?
Ist der FC Schalke schon ein Spitzenteam?

Die Diskrepanz zwischen wirklicher und Comunio-Tabelle ist erschreckend. Das liegt aber vor allem der Effizienz, mit der S04 unter Tedesco agiert. Trotzdem sollte jeder Comunio-Manager ein Auge auf die Schalker haben.

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Als Joel Matip nur vier Minuten später nach einer Freistoßflanke sogar das 2:0 für die Gäste erzielte, verstand man bei den Hessen die Welt nicht mehr. S04 führte nach 20 Minuten 2:0 – ohne auch nur eine wirkliche Torchance gehabt zu haben.

Von dieser Konstellation zeigte sich die Veh-Elf geschockt und es dauerte bis zur 41. Minute, ehe wieder etwas Konstruktives von Frankfurter Seite kam, doch Unglücksrabe Flum traf nur den linken Pfosten. In der Zwischenzeit hatten Julian Draxler und Kevin-Prince Boateng sogar die Chance auf 3:0 zu erhöhen.

Die Dauerbrenner der Liga

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Thilo Kehrer (Schalke 04, Abwehr, 34 Punkte)

Was auch immer Veh seinen Jungs dann in den Pausentee tat, es half. Denn innerhalb von nur zwölf Minuten drehte die Eintracht die Partie. In der 56. Minute war es Flum, der nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle war und die Party einleitete. Nach knapp einer Stunde, war es dann Joselu, der dieses Mal nicht im Abseits stand und per Kopf den Ausgleich erzielt (61.), ehe der Spanier in der 68. Position mit einem fulminanten Linkschuss sogar die Führung für die Kicker vom Main erzielte.

Schalke warf nun alles nach vorne, die Eintracht konnte sich aus der drückenden Schlussoffensive nicht mehr befreien und so kam es, wie es kommen musste. Kapitän Benedikt Höwedes erzielte in der 86. Minute in wahrer Mittelstürmermanier den nicht unverdienten Ausgleich.

Quelle: Comstats

Quelle: Comstats

Comunio-Star des Spiels war natürlich Doppelpacker Joselu, der starke 16 Zähler holte. Unglücksrabe Flum kam trotz des Treffers nur auf vier Punkte.

Auf Seiten der Schalker war es Höwedes, der als einziger Akteur doppelt punktete. Insgesamt kamen die Schalke nur auf überschaubare 24 Pünktchen, während die Eintracht immerhin 36 Zähler einheimste.

Am Ende der Spielzeit kamen die Hessen auf einen soliden 13. Tabellenplatz, während Schalke unter Keller Platz drei erreichte und sich für die Champions League qualifizierte.

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Autor: Florian Schimak

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