Aktuell noch Trainer des FC Bayern: Niko Kovac (r.)

Foto: © imago images / Ulmer Presseagentur
Der 33. Spieltag ist passé und der Meister steht noch immer nicht fest. Uiuiui, das gab’s zuletzt vor zehn Jahren. Kurios bei der ganzen Geschichte: Sowohl die Bayern als auch der BVB versuchen tatsächlich seit Wochen nichts anderes als nicht Meister zu werden – und einer von beiden wird es am Ende trotzdem. Die Highlights des Wochenendes. 

Aufreger der Woche: So, einen Spieltag gilt es nun noch zu gehen. Ein Spiel, das über Wohl oder Weh eines ganzen Vereins entscheidet. 

Ok, so pathetisch hätten wir den 34. Spieltag jetzt nicht ankündigen müssen, zumal sich die offenen Entscheidungen tatsächlich in Grenzen halten. 

Der Abstieg ist seit dem vergangenen Wochenende geregelt. Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg steigen ab (Bye, bye), der VfB Stuttgart muss nachsitzen und bekommt die Chance in der Relegation. 

In Sachen Champions League ist bis auf Platz 4 auch alles geregelt. Da kämpfen kommende Woche Borussia Mönchengladbach (55, vs. BVB), Eintracht Frankfurt (54, in München) und Bayer Leverkusen (55, in Berlin) Kopf-an-Kopf noch um das Ticket für die Königsklasse. 

Dort ist in jedem Fall Spannung angesagt. Ähnlich viel Spannung wie auch im Kampf um die Meisterschaft. Nach dem Remis der Bayern in Leipzig ist deren Vorsprung auf den BVB nämlich auf zwei Punkte geschrumpft. 

Comunio Highlights: Will denn keiner Meister werden?

So können die Dortmunder tatsächlich noch Meister werden, wenn die Bayern gegen den Ex-Verein ihres aktuellen Trainers, also gegen die Eintracht, verlieren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 

Das Verrückte an der diesjährigen Spielzeit ist: Beide Teams versuchen seit Wochen alles dafür, dass sie am Ende nicht Meister werden.

Der BVB agiert teilweise so abgezockt wie eine B-Jugend und verdaddelt jeden noch so großen Vorsprung (9 Punkte auf die Bayern, 3:0 gegen Hoffenheim, 2:0 gegen Bremen) und musste so am Samstag gar nach einem 3:1 in der 85. Minute gegen Fortuna Düsseldorf (!) noch zittern. 

Comunio Highlights: Kalle vs. Uli

Und die Bayern? Die entfachen Mitten im Titelkampf eine Trainerdiskussion. Da gib es Team „Kovac-muss-weg“ (Kalle Rummenigge plus 50 Prozent der Mannschaft) und Team „Pro Kovac“ (Uli Hoeneß und die anderen 50 Prozent des Teams).

Manager-Praktikant Hasan Salihamidzic steht wie so oft in der Saison für nichts. Insofern können wir den einfach mal weglassen. 

Es ist schon sehr auffällig, wie häufig KHR ein Bekenntnis zu Kovac verweigert und nur auf dessen Vertragslaufzeit (2021) verweist. Eine Stärkung des Trainers im Titelkampf sieht da schon anders aus. 

Hoeneß stellt sich derweil schon so deutlich hinter Kovac und verteidigt diesen „bis aufs Blut“, dass es fast schon wieder zu übertrieben ist und man das Gefühl hat, er macht dies nur, weil er weiß, dass Kalle vollkommen gegen ihn ist. 

Comunio Highlights: Da hofft man einmal auf den HSV…

Selbst wenn Kovac nach der besten Rückrunde des Vereins das Double holt, könnte der FC Bayern seinen Coach also vor die Tür setzen. 

Vielleicht sollte Kovac von sich aus – nach einem Double-Gewinn – mit erhobenen Mittelfinger und den Trophäen im Arm die Säbener Straße verlassen. 

So ein Theater kennt man ja sonst eigentlich nur aus Hamburg. Die hatte man sich nach dem erstmaligen Abstieg im vergangenen Jahr nun wieder und er Bundesliga gewünscht.

Aber der HSV ist und bleibt der HSV, auch in der Zweitklassigkeit, und vergeigt auf höchst peinliche Art nach einem 4:1 in Paderborn den Aufstieg. Hut ab, schafft tatsächlich auch nicht jeder. 

Post der Woche: No words needed.

Blick über den Tellerrand: Zunächst einmal sind wir alle noch geflasht von den Europapokalspielen unter der Woche, die gezeigt haben, warum man Fußball so sehr liebt und gleichzeitig aus so sehr hasst. 

Das Dumme ist, dass nun manche Kapitalisten nun denken, dass man solch epische Spiele jede Woche haben könnte, wenn man eine Superliga gründet. Dass solche Spiele aber von ihrer Einzigartigkeit leben, ist bei den Herren noch nicht angekommen. 

Wo wir gerade bei den Emotionen sind: Manchester City hat sich den Titel in der Premier League geholt. Dabei sah es nach einer halben Stunden recht düster aus. Da lagen die Citizens nämlich mit 0:1 zurück und Liverpool führte gleichzeitig.

Am Ende setzte sich die Pep-Truppe mit 4:1 durch holte sich den Titel. Das muss man sich mal überlegen, da holt der FC Liverpool 97 von möglichen 114 Punkten – und wird nur Zweiter. 

Wir hoffen einfach für Kloppo, dass er sich am 1. Juni in Madrid für seine herausragende Saison mit den Reds belohnt.  

In Spanien, Italien und Frankreich sind die Würfel ja längst schon gefallen. Also haben wir da etwas Zeit, uns im Gossip-Wald zu vergnügen. 

So will man in Paris nämlich angeblich Julian Draxler loswerden, um das Geld in Spieler zu investieren, die man eher benötige (Spieler wie Choupo-Moting vielleicht?). 

Der Ex-Schalke wäre demnach für eine Summe zwischen 50 und 60 Millionen zu haben. Man darf gespannt sein, wer zuschlägt. 

Top-Elf der Woche: Ein bunter Mix bildet die Top-Elf des 33. Spieltags – dominiert von drei Spielern von Hertha BSC! Außerdem dabei: Leverkusens Dauer-Dosenöffner und Eintracht Frankfurts großes Schreckgespenst.

Die Top-Elf des 33. Spieltags

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Tor: Peter Gulacsi (RB Leipzig) - 10 Punkte | Foto: imago images / DeFodi

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Alassane Plea

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Teuerster Spieler: Kai Havertz (17.170.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (149.540.000)

Punktbester Spieler: Robert Lewandowski (FC Bayern München, 238 Punkte)

Beste Spieler nach Positionen: Peter Gulacsi (RB Leipzig, 124 Punkte), Joshua Kimmich (Abwehr, FC Bayern, 216 Punkte), Kai Havertz (Mittelfeld, Bayer Leverkusen, 199 Punkte), Robert Lewandowski (FC Bayern München, 238 Punkte)

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Autor: Florian Schimak

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