Wieder nichts: TSG-Keeper Baumann verzweifelt.

Foto: © imago / DeFodi
Bei der TSG Hoffenheim war vom gestrigen Remis gegen Mainz niemand besonders angetan – außer den Rekordjägern unter den Statistikfreunden. Wir verraten, welche historische Bestmarke die Nagelsmann-Truppe angreift.

Was haben Waldhof Mannheim, Fortuna Köln, der 1.FC Saarbrücken, der 1.FC Nürnberg und der VfL Wolfsburg? Wenig, außer dass sich das Quintett derzeit einen Bundesligarekord teilt: Alle produzierten sieben Unentschieden in Folge, mehr „schaffte“ in der inzwischen 55-jährigen Geschichte des Oberhauses keine andere Mannschaft. Ein Team schickt sich jedoch derzeit an, sich pünktlich zum 120. Vereinsjubiläum in die Historie der Liga einzuschreiben. Die TSG Hoffenheim – oder „marketing-moderner“ 1899 Hoffenheim – steht aktuell bei sechs Remis hintereinander, trotz aller Gelegenheiten und Bemühungen, diese Serie gestern Abend vorzeitig zu einem Ende zu bringen. 26 zu 11 Torschüsse zählten die Statistiker gegen den 1.FSV Mainz 05, viermal stand Aluminium im Weg – und die Sofascore-Bewertungen sahen die Nagelsmann-Truppe mit 54 zu 43 Punkten vorne.

Spannend aus Comuniosicht an dieser Serie: In jedem einzelnen der sechs Spiele brachten die Serientäter mehr Punkte ein als der jeweilige Gegner, das 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach am 15. Spieltag „gewannen“ Demirbay, Joelinton, Baumann und Co. sogar 56 zu 30. Noch ein Indiz, dass die vielen Unentschieden mehr nerven als bei Comunio schaden: Die TSG Hoffenheim platzierte zehn Spieler unter den derzeitigen 100 eifrigsten Punktesammlern, mehr Personal entsendete keine andere Mannschaft in diese exklusive Runde.

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Noch ein Rekord: Beim FC Schalke 04 sammelten 26(!) Spieler Punkte, mehr als bei jedem anderen Bundesligisten. Dass die Königsblauen in dieser Hinrunde aber deutlich mehr Masse als Klasse aufs Feld gebracht haben, zeigt die Tatsache, dass diese 26 gemeinsam nur 604 Zähler erwirtschafteten. 35,5 Punkte pro Spiel sind der fünftschlechteste Wert der Liga. Interessant: Das Team von Domenico Tedesco schafft es regelmäßig, den Gegner auf das eigene schwache (Comunio-)Niveau herunter zu ziehen: Die 640 Gegnerpunkte der Hinrunde bedeuten Platz acht in dieser Wertung. Zum Vergleich: Der 1.FSV Mainz 05, „draußen“ einen Platz vor Schalke platziert, ermöglichte den Gegnern 817 Punkte, Hertha BSC, in der Liga auf Rang 8 positioniert, immerhin noch 716. Abgeschlagen eifrigster Punktelieferant: Hannover 96 mit 925 Gegnerpunkten, das sind im Schnitt satte 54,4.

Gewinner des 17 Spieltags:  Die Hinrunde endet, am 17. Spieltag taten sich noch einmal einige Gewinner hervor. Diese Spieler werden ihre Marktwerte in der Winterpause steigen – und haben anschließend erhöhtes Punktepotenzial.

Verlierer des 17. Spieltags: Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter zwei Dortmunder als Verlierer der gesamten Hinrunde.

Comstats des Wochenendes: 

Teuerste Spieler: Robert Lewandowski (FC Bayern München): 15.570.000

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München: 135.070.000

Beste Spieler nach Positionen: Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach, Tor, 66 Punkte), Joshua Kimmich (FC Bayern München, Abwehr, 103 Punkte), Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 138 Punkte), Sebastien Haller (Eintracht Frankfurt, Sturm, 113 Punkte)

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Autor: Till Erdenberger

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