Wer schafft hier wen? S04-Manager Christian Heidel

Foto: © imago / DeFodi

In den Tagen, in denen der FC Schalke sich von seinem ehemaligen Macher verabschieden muss, tritt einer seiner Nach-Nachfolger spätestens zum Saisonende zurück. Beim FC Bayern packt Uli Hoeneß derweil wieder tief in die psychologische Trickkiste. Und ach ja, Fußball wurde auch gespielt. Die Comunio Highlights.

Aufreger der Woche: Bereits vor dem Anpfiff hatte es der „kicker“ vermeldet, um 17.30 Uhr verkündete es Christian Heidel selbst, dass er den FC Schalke zum Saisonende verlassen werde. Spätestens.

Schalke hat also Heidel geschafft. Frei nach dem Satz von Ex-Schalke-Macher Rudi Assauer, der damals sagte: „Entweder ich schaffe Schalke oder aber Schalke schafft mich.“

Als Grund nannte Heidel, oh Wunder, die Querelen im Verein. So schoss er vor allem direkt gegen die „Sportbild“, die ihn verunglimpft hatte. Wie es nun mit Domenico Tedesco, Sebastian Rudy, Salif Sane oder Omar Mascafrell weitergeht, das muss abgewartet werden…

Jonas Boldt (Ex-Leverkusen) und Michael Reschke (Ex-VfB) sind angeblich die Nachfolge-Kandidaten. 

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Uli Hoeneß

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Ein ähnliches Aufsehen wie der Heidel-Abgang auf Schalke erregte Uli Hoeneß’ Auftritt im Sport1-Doppelpass. Dort erklärte der Bayern-Präsident, dass man mit einigen Stars für Sommer schon einig sei, Namen wollen man aber noch nicht nennen.

Angesprochen auf Timo Werner fragte Hoeneß mit einem Augenzwinkern, ob dies ein Fußballspieler sei. Aber wir kennen ja unseren Uli, das war natürlich alles reine Kalkül. Insofern wird der Wechsel wahrscheinlich schon fix sein. Oder?!

Und demnach müsste die Bayern auch wieder Meister werden. Weil sich die Bayern die Realität eben selbst machen.

Hoeneß erklärte nämlich am Sonntagmorgen dreist, man sei ja Tabellenführer (was gar nicht stimmte), denn selbst wenn der BVB sein Spiel am Sonntagabend gegen Bayer Leverkusen verloren hätte, haben die Bayern auch bei Punktgleichheit immer noch das wesentlich schlechtere Torverhältnis.

Alles nur psychologische Kriegsführung. Auch von Rafinha? Der beschwerte sich nämlich lauthals über seine wenigen Einsatzzeiten in der Rückrunde und wurde auch umgehend von Hoeneß gemaßregelt („Und jetzt kommt auch noch der Rafinha!“ – O-Ton Hoeneß).

Ach ja, gekickt wurde tatsächlich auch noch und zwar richtig gut. BVB gegen Leverkusen war mal wieder Werbung für den deutschen Fußball. Temporeich, spannend und spektakulär.

Auch Freiburg zeigte, dass sie Fußball spielen können und nahmen den FCA mit 5:1 auseinander, während der schöne Bruno mit seinen Wölfen überraschend mit 3:0 in Mönchengladbach gewann (!).

Spannung an der Tabellenspitze, zahlreiche Tore und Uli im Doppelpass. So macht die Liga einfach Spaß.

Post der Woche: Passend dazu. 

Blick über den Tellerrand: Die wohl verrückteste Szene spielte sich am Sonntag im Ligacup-Finale in England zwischen Manchester City und dem FC Chelsea ab. Dort stand es in der 120. Minute 0:0 und es bahnte sich ein Elfmeterschießen an.

Chelsea-Keeper Kepa war angeschlagen und wurde bereits zwei Mal behandelt. Das veranlasste Maurizio Sarri dazu, Ersatzkeeper Willy Caballero einwechseln zu wollen.

Blöd nur, dass sich Kepa weigerte und nicht den Platz verließ. Sarri verstand die Welt nicht mehr, wollte wutentbrannt das Stadion verlassen, überlegte es sich dann doch anders und sah wie „seine“ Jungs im Elfmeterschießen verloren.

Etwas abermals außergewöhnliches leistete einmal mehr Leo Messi, der gegen den FC Sevilla unterstrich, dass er der Beste aller Zeiten ist.

Klare Meinung.

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Stats der Woche:

Teuerster Spieler: Robert Lewandowski (FC Bayern München, 15.730.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (142.280.000)

Punktbester Spieler: Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach, 167)

Beste Spieler nach Positionen: Yann Sommer (Torwart, Borussia Mönchengladbach, 82), Joshua Kimmich (Abwehr, FC Bayern, 139), Kai Havertz (Bayer 04 Leverkusen, 119 Punkte), Thorgan Hazard (Sturm, Borussia Mönchengladbach, 167)

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Autor: Florian Schimak

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