Macht aus wenig noch recht viel: Max Kruse

Foto: © imago / Photoarena EIsenhuth
Ein Phänomen: Bremens Stürmer trifft nicht, aber punktet solide. Und Paco steckt mit der selben Ausbeute in der größten Krise seiner Bundesligakarriere. Eine unaufgeregte Übersicht liefern: Die Highlights der 14. Runde.

14 Spiele und nur zwei Tore: Das ist für einen Stürmer, der mal ganz nah dran war an der Nationalmannschaft und dann 75.000 Euro in einem Taxi vergessen hat, eine ganz schön miese Quote. Ja, man müsste von einer harten Enttäuschung sprechen, vor allem im echten Leben. Und auch bei Comunio gibt es mit einer solchen Quote normalerweise nicht viel zu ernten außer Ärger, vor allem, wenn man einen hohen Marktwert mit sich rumschleppt und damit auch noch viel Kapital bindet. In dieser Situation befindet sich aktuell Max Kruse. Der Werder-Kapitän legte famos los, traf immerhin zweimal in den ersten fünf Spielen – und wartet seitdem auf Treffer Nummer drei. Kurios: Wer den 30-Jährigen seitdem durch seine persönliche Torkrise begleitet, darf sich trotzdem regelmäßig über Zählbares freuen. 38 Punkte holte Kruse während der Durststrecke schon, das sind nur vier weniger als ein Mario Gomez (drei Treffer) in seiner gesamten bisherigen Saison. Und beim jüngsten 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf kam der fleißige Angreifer mit dem Füßchen für die Standards zum zweiten Mal hintereinander auf sechs Zähler – und sammelte damit einen mehr als Fortuna-Torschütze Dodi Lukebakio. Guter Spieler!

Wo wir es gerade von Mario Gómez hatten: Der Stuttgart-Angreifer ist in Sachen Comunio zu absolut nichts zu gebrauchen, solange er nicht trifft. 0-0-2-2-0-2-0, so liest sich die Bilanz des Schreckens aus den letzten sieben Spielen, also seit dem letzten Treffer des 33-Jährigen. Da ist es beinahe ein Frevel, dass sich Gómez in den letzten Wochen klammheimlich in der Ewigen Rangliste der Comuniopunktesammler in die Top10 gemogelt und sich dafür im Schneckentempo an immerhin Philipp Lahm vorbei geschoben hat. So richtig richtig fühlt sich das ja nicht an, aber die Zahlen lügen nicht.

Die Top-Elf des 14. Spieltags: Freiburger Festival - ein Derbysieger, drei Bayern

Ungewohntes Bild: Gleich drei Freiburger stehen nach dem 3:0 über RB Leipzig in der Elf des Tages! Derbysieger Dortmund stellt nur einen Spieler, die Bayern zwei. Das ist die Top-Elf des 14. Spieltags.

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Aber was ist nur mit Paco Alcacer los? 77 Minuten stand der Spanier in seinem ersten Revierderby auf dem Platz – und traf nicht, obwohl er statistisch gesehen dreimal hätte einnetzen müssen. DAS nennt man dann wohl eine Krise. Und dann diese Zahlen… Mit seiner Vorstellung hat Paco, der zuvor alle 28,1 Minuten getroffen hat, trifft jetzt rechnerisch nur noch alle 32,5 Minuten. Au weia. Immerhin: Bei einem Marktwert von aktuell „nur“ noch 14.670.000 könnte man zumindest theoretisch mal über eine Verpflichtung nachdenken. Soooo schlecht sind die Werte ja nun auch wieder nicht. 

Gewinner des 14. Spieltags: Kevin Möhwald überzeugt bei seinem ersten Startelf-Einsatz für Werder Bremen, Josuha Guilavogui performt, als wäre er nie weg gewesen. Das sind die Gewinner des 14. Spieltags – Kaufempfehlungen bei Comunio!

Verlierer des 14. Spieltags:   Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter drei Spieler, die überraschend nicht mehr in der Startelf stehen.

Comstats des Wochenendes: 

Teuerste Spieler: Marco Reus (Borussia Dortmund, 14.860.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (126.660.000)

Beste Spieler nach Positionen: Peter Gulacsi (RB Leipzig, Tor, 54 Punkte), Joshua Kimmich (FC Bayern München, Abwehr, 78 Punkte), Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 121 Punkte), Sebastien Haller (Eintracht Frankfurt, Sturm, 101 Punkte)

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Autor: Till Erdenberger

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