Ein Bild aus glücklichen Tagen: Lewy und Jupp beim Handschlag.

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Der FC Bayern macht sich ob der Langeweile in der Liga seine Probleme selbst, während der BVB selbst Roman Weidenfeller keinen angebrachten Abschied gönnt. Der FSV Mainz 05 hingegen trinkt und lacht. Die Wölfe eher nicht.

Die Lehren der Woche: Zunächst mal, ist es gar nicht so einfach, neun Bundesligaspiele gleichzeitig unter einen Hut zu bringen. Jedes Spiel erzählt dabei seine eigenen Geschichten, die in der Regel Beachtung bekommen sollten.

Etwa Mario Gomez und seine Art Mario Gomez zu sein. Oder etwa die TSG Hoffenheim, in ihrer Art die TSG Hoffenheim zu sein. Oder etwa der HSV und der VfL Wolfsburg, in ihrer… naja, ihr könnt es euch denken.

Acuh der FC Bayern machte sich an diesem Spieltag mal wieder seine Probleme selbst. Ok, das bittere Aus gegen Real Madrid in der Champions League wirkte in den ersten 45 Minuten im Spiel gegen den 1. FC Köln noch nach. In der zweiten Halbzeit zeigte der Meister dann aber, wer der Meister und wer der Absteiger ist.

Am Ende stand es 3:1 und alle waren happy – außer Robert Lewandowski. Der durfte nicht durchspielen und musste frühzeitig zum Duschen, weil Jupp Heynckes Sandro Wagner noch ein paar wichtige Punkte für dessen Bewerbungsschreiben für Russland geben wollte.

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05-Trainer Schwarz gab seinen Jungs nach geschafftem Klassenerhalt "Feuer frei", wir nutzen die Zeit lieber, um schon auf die kommende Saison zu blicken - und verraten euch, wen ihr da auf dem Zettel haben solltet.

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Das fand Lewy so semi-geil und verweigerte Jupp bei seiner Auswechslung den Handschlag. FRECHHEIT! Das Gute: Jupp ist mit seinen fast 80 sowas von locker und machte aus dieser Sache keinen großen Aufschrei, schnappt sich Lewy und erklärte ihm: „Eins steht hier fest. Ich bin der Boss!“

Der Pole entschuldigte sich anschließend und erklärte, warum er so angepisst war. Der Grund war, dass Lewandowski gerne noch weiter getroffen hätte, weil er der beste Torschütze Europas werden wollte. Aktuell führt in dieser Liste Jonas (Benfica, 33) vor Leo Messi (FC Barcelona, 32) und Mo Salah (FC Liverpool, 31). Lewy liegt bei 29. Beim VfB zittern sie nun schon…

Gezittert hat man auch beim BVB, allerdings aus Zorn. Die wilde Achterbahnfahrt der Schwarz-Gelben geht auch am 33. Spieltag weiter. Dort wollte man sich mit einem Sieg und dem CL-Ticket eigentlich von den eigenen Fans in die Sommerpause verabschieden – und außerdem Roma Weidenfeller einen ordentlichen Abschluss seiner tollen Karriere ermöglichen.

Am Ende wurd’s ein blutleeres Einszwo, mit Pfiffen für die gesamte Truppe und einem Abschied, den sich Weide so eher nicht vorgestellt hat. Das Problem war: The BVB has nicht played a grandios season. Und so könnte es am Ende dann vielleicht nicht für die Königsklasse reichen.

Ganz anders sah die Welt bei den Mainzer aus. Die machten mit dem Sieg den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt – und feierten dies die ganze Nacht. Unter anderem wurden unzählige Kästen edelsten Gerstensaft in die Gästekabine des Signal-Iduna-Parks gekarrt, nur um dann in Mainz von tausenden Fans nachts empfangen zu werden.

Bitter für Stefan Bell und Niko Bungert. Die beiden wurden auserkoren im ZDF-Sportstudio aufzudribbeln und mussten sich dann auf der Heimfahrt im Bus ein wenig ausnüchtern. Dämliches Kabitänsamt…

Tweet der Woche: Liebe Grüße nach Köln.

 

Story der Woche: Eine wirkliche Story gab es nicht in dieser Woche. Einzig villeicht, dass Marwin Hitz den FCA verlässt und – angeblich – zum BVB wechselt. Die hätten dann ein Schweizer Torhüter-Duo. Würde dann auch Sinn machen, wenn man einen Schweizer Coach hätte. Momenbt, welche Nationalität hat Lucien Favre noch gleich…

Elf des 33. Spieltags:

Die Top-Elf des 33. Spieltags

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Tor: Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart) - 8 Punkte | Bildquelle: Imago

Tipp der Woche:

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Bitterer Abschied ohne Einsatz: Roman Weidenfeller

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Stats der Woche: Wie beschissen man eigentlich sein kann, das zeigten der HSV und die Wölfe am Wochenende. Lest das hier!

Marktwerte der Woche:

Teuerster Spieler: Marco Reus (Borussia Dortmund, 15.590.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (174.060.000)

Punktbester Spieler: Robert Lewandowski (FC Bayern München, 233), Naldo (FC Schalke 04, 193), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach, 175)

Bester Spieler nach Positionen: Jiri Pavlenka (SV Werder Bremen, 128), Naldo (FC Schalke 04, 193), James Rodriguez (FC Bayern München, 168), Robert Lewandowski (FC Bayern München, 233)

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Autor: Florian Schimak

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