Mats Hummels und Robert Lewandowski gewannen gegen den HSV - standesgemäß mit 6:0.

Foto: © imago / Sven Simon
Der HSV ist dem FC Bayern in der Allianz Arena deutlich unterlegen. Da der Rekordmeister aber keine Experten-Runde bei „Sky“ ist, nutzen die München die Schwäche der Elbe-Kicker nicht schamlos aus und siegen nur knapp. Außerdem schwelgen die Comunio-Highlights ein wenig in Erinnerungen.

Die Lehren der Woche: Das ist einfach verrückt. Da findet am Freitag ein richtiges Abstiegsendspiel statt und keiner bekommt’s mit. Was der 1. FSV Mainz 05 und der FC Schalke 04 da in der Opel-Arena in Hälfte eins so zelebriert haben, das passte einfach perfekt zu deren Tebbelnplatzierung. Mainz, derzeit auf Rang 16 und damit aktuell auf einem Relegationsplatz, musste gewinnen, um den Abstand zu Königsblau nicht auf… Moment… 21 PUNKTE??? Was? Schalke ist Tabellenzweiter? Seit drei Spielen ungeschlagen? Puh, liebe Bundesliga. Der Erfolg heiligt zwar die Mittel, aber ob das alles im Sinne des Erfinders ist? Man hat fast das Gefühl, man will gar nicht mehr besser spielen als der Gegner – sondern einfach nur nicht schlechter. Es sind die Zeiten, da wünscht man sich Thomas Schaaf und Werder Bremen zurück.

Genug gegrantelt, jetzt wird auch mal gelobt. Und zwar den FC Bayern. Das ist bei der sportlichen Überlegenheit aktuell auch nicht schwierig, aber wir müssen an dieser Stelle auch einmal das Zwischenmenschliche beim Rekordmeister herausheben. Da kommt der HSV in die Allianz Arena. Ein Verein, der sich gerade eh selbst zerfleischt und am Boden liegt, bei dem die Akteure verunsicherter sind, als 14-jährige Mädels vor dem ersten Date. Und anstatt diese offensichtliche Schwäche auszunutzen und das Team komplett lächerlich zu machen, zeigt der FC Bayern Menschlichkeit, verschießt einen Elfmeter, stellt das Fußballspielen zwischen der 18. und 81. Minute fast gänzlich ein und siegt am Ende nur hauchdünn mit 6:0.

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Es scheint fast so, als hätten die Bayern zuvor das Interview von Per Mertesacker im „Spiegel“ gelesen. Dort erfährt man, dass Fußballer tatsächlich auch Menschen sind und Schwäche zeigen ein hohes Gut ist.

Was die sogenannte „Experten“-Runde bei „Sky“ um Reiner Calmund, Lothar Matthäus und Christoph Metzelder aber nicht wahrhaben wollen und dann solche Aussagen von sich geben: „Wenn ihm der Druck bei der WM 2006 schon zu viel war, warum hat er dann nicht gleich danach seine Karriere beendet?“ Gute Frage, Calli. Aber wenn du weißt, dass Übergewicht ungesund ist, warum hörst du nicht einfach auf zu essen?

Story der Woche: Diese Woche feierte eine ganz besondere PK ihr Jubiläum. Wir schreiben 08. März 1998. Beim FC Bayern läuft es nicht so geil, daher hat uns der damalige Trainer Giovanni Trapattoni etwas zu sagen.

Tweet der Woche: Weil es bei West Ham United aktuell richtig gut läuft (16., 30 Punkte), feiern die Fans gemeinsam mit den Klub-Besitzern die bislang überaus erfolgreiche Premier-League-Saison. Klub-Boss Sullivan verließ noch während des Spiels in Begleitung von Sicherheitskräften das Stadion. Vermutlich um mit den Fans im Pub das ein oder andere Pint zu kippen.

Elf des 22. Spieltags: Steht noch aus. Damn you, Montagsspiel.

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Marktwert der Woche: Stand: 11. März, 14 Uhr

Teuerster Spieler: Marco Reus (Borussia Dortmund, 14.230.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (154.000.000)

Punktbester Spieler: Robert Lewandowski (FC Bayern München, 185), Naldo (FC Schalke 04, 149), Leon Bailey (Bayer Leverkusen, 137)

Bester Spieler nach Positionen: Jiri Pavlenka (VfL Wolfsburg, 94), Naldo (FC Schalke 04, 149), Arturo Vidal (FC Bayern München, 126), Robert Lewandowski (FC Bayern München, 185)

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Autor: Florian Schimak

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