Sane Schalke DFB Geruechte

Foto: © picture alliance / Pressefoto Ulmer
Es vergeht kein Tag, an dem nicht dutzende Namen, verbunden mit Transfergerüchten, durch die Medien geistern. Auch heute war wieder mächtig was los im Fußballzirkus, dank üblicher Namen und neuer Informationen.

Sané und City einig: Die Causa Leroy Sané dominierte die hiesigen Schlagzeilen spätestens seit dem deutschen Ausscheiden bei der EM in Frankreich. Obwohl der Linksfuß kaum Spielzeit erhielt, zeigt die Crème de la Crème reges Interesse an dem Schalker Youngster – allen voran Manchester City.

Dort treibt ja mittlerweile Pep Guardiola sein Unwesen, dessen Strahlkraft auf potentielle Spieler noch immer ungebrochen ist. Auch Leroy Sané möchte dem Vernehmen nach die Schuhe für ihn schnüren und ist sich mit den SkyBlues laut Bild auch schon über die Gehaltsmodalitäten einig. Nun geht es ans Feilschen: City bereitet wohl ein Angebot jenseits der 50 Mio. Euro vor, um den neuen Schalker Manager Christian Heidel in die Knie zu zwingen.

Neben dem Wechselwunsch des Spielers erscheint ein Transfer auch aus einem weiteren Grund realistisch: Sollte Sané nicht in diesem Sommer wechseln, könnte er den Pott 2017 für die festgeschriebene Summe von „nur“ 37 Millionen Euro verlassen. Womöglich auch noch zu Ligarivale Bayern München. Da sämtliche Versuche, dem Linksfuß die Klausel abzukaufen scheiterten, dürfte ein Wechsel in diesem Sommer die rational-logischste Lösung sein.

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Toprak doch weg? Zu Beginn der Sommerpause war Ömer Toprak ein ständiges Mitglied der Comunio-Gerüchteküche. Der Innenverteidiger befindet sich im besten Alter und weckte damit Begehrlichkeiten, vor allem in Dortmund. Der BVB wollte ihn, er wollte nach Dortmund, nur eine Partei wollte nicht: Leverkusen. Ohne Zustimmung von Rudi Völler geht nichts und bislang stellen er und der Verein sich quer.

Verständlich, dass es daher ruhiger wurde um die Personalie Toprak. Presse und Verein gingen wohl davon aus, dass sich der Türke mit den Verbleib in Leverkusen anfreunden würde. Doch stattdessen legte Toprak nun nocheinmal nach: „Ich habe dem Verein meine Meinung mitgeteilt. Der Wechselwunsch ist da.“

Es geht also definitiv noch was in der Geschichte! Die Dortmunder müssten für einen erfolgreichen Transfer ihre Angebot über 22 Millionen Euro noch einmal nachbessern. Zum Vergleich: Marc Bartra erstanden die Borussen für 8 Mio…

Guilavogui ins Fürstentum? Joshua Guilavogui spielte sich im Laufe der vergangenen Saison fest im Wolfsburger Mittelfeld und wusste dort durchaus zu gefallen. So sehr sogar, dass man beim AS Monaco gerne auf seine Dienste zurückgreifen würde. Dem Vernehmen nach hat der steinreiche französische Erstligist die Fühler nach dem defensiven Mittelfeldspieler ausgestreckt.

Gemeinsam mit Guilavogui wollen die Monegassen nach Platz 3 in der abgelaufenen Saison noch weiter oben angreifen. „Monaco ist ein guter Verein, mit dem man Champions League spielen kann“, zitiert der kicker den VfL-Akteur. Eine Treuebekenntnis zum VfL klingt anders. Das kennen die Wölfe ja schon.

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Ein Slowake für die Hertha: Chance genutzt! Ondrej Duda war Teil des slowakischen EM-Aufgebots und obwohl er keine Minuten sah, stehen die Interessenten Schlange. Schon vor dem Turnierbeginn wurde der Mittelfeldspieler mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht, nun macht wohl die Berliner Hertha das Rennen.

Laut sport1 soll Duda in fortgeschrittenen Verhandlungen mit den Hauptstädtern stehen, sodass von Spielerseite einem Wechsel nicht allzu viel im Weg stehen dürfte. Allerdings gäbe es noch ein Problem: Legia Warschau. Dudas bisheriger Arbeitgeber hat den Slowaken noch bis 2019 unter Vertrag und befindet sich daher in exzellenter Verhandlungsposition. Ob die Hertha die bevorstehende Preistreiberei mitmacht?

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Autor: Philipp Awounou

Leidenschaftlicher Schreiber und Student an der Sporthochschule Köln;)

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