Findet (noch) keinen neuen Verein: Bernd Leno

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Nationalkeeper Bernd Leno ist auf dem Sprung – aber wohin? Hier wartet viel Arbeit… Ansonsten in der Gerüchteküche: Halbgares, echte Leckerlis und gut Abgehangenes. Bon appetit!

Bernd Leno (Bayer Leverkusen, Torwart)

Dass Nationaltorwart Bernd Leno Bayer Leverkusen in Kürze verlassen wird, scheint abgemachte Sache zu sein. Zu offensiv ist das Werben der Bayer-Verantwortlichen um Eintracht Frankfurts Lukas Hradecky, zu offensichtlich Lenos Wunsch, im Ausland weiter zu machen. So richtig voran geht es mit diesem großen Transfer jedoch scheinbar nicht. Gespräche mit dem italienischen Vizemeister SSC Neapel brach Leno-Berater Uli Ferber Anfang Mai ab, bei Atlético Madrid, dessen Trainer Diego Simeone ein großer Fan des Deutschen sein soll, steht mit Jan Oblak derzeit noch ein Weltklassemann im Tor. Der jedoch könnte demnächst ein Torwartdomino in Gang setzen, wird doch ein Wechsel des Tschechen zu Thomas Tuchels Paris Saint-Germain für eine (natürlich) exorbitante Ablösesumme diskutiert.

Holt PSG Oblak für kolportierte 100 Millionen Euro aus dem Atlético-Tor, könnte der Weg für Leno frei sein. Wenn nicht, droht die B-Lösung: Fussballtransfers.com will erfahren haben, dass Lenos Lager sich auch mit den Wolverhampton Wanderers bespricht. Die sind gerade erst wieder nach längerer Abstinenz in die Premier League aufgestiegen. Schwer vorstellbar, dass Bernd Leno irgendwann erklären wird, schon als Kind in „Wolves“-Bettwäsche geschlafen zu haben und schon immer davon geträumt habe, mal in Wolverhampton im Tor zu stehen. 

Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV, Abwehr)

Zweite Liga? Den schweren Gang wird der HSV wohl ohne seinen griechischen Innenverteidiger antreten. Papadopoulos steht nach Angaben von Sportbuzzer intensiviert Griechenlands Vize-Meister PAOK Saloniki seine Bemühungen um „Papa“. 6,5 Millionen Euro wünscht sich der HSV wohl für seinen Verteidiger, will also das Geld wieder raus haben, das man vor der Saison nach Leverkusen überwiesen hat.

Saloniki hatte sich bereits während der abgelaufenen Saison um Papadopoulos bemüht, war aber seinerzeit noch abgeblitzt.

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Lange verletzt, im Endspurt außer Form oder einfach sträflich unterbewertet: Es gibt viele Gründe, warum Spieler günstig zu haben sind. Das "Warum" kann dir aber egal sein - solange du zugreifst!

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Philipp Mwene (1. FC Kaiserslautern, Abwehr)

Steht der erste Neuzugang des FSV Mainz 05 fest? So meldet es zumindest die österreichische „Krone“. Demnach wechselt Philipp Mwene, ehemaliger U21-Nationalspieler Österreichs, ablösefrei vom 1.FC Kaiserslautern an den Bruchweg. Der Rechtsverteidiger machte in der abgelaufenen Saison 31 Ligaspiele für die Roten Teufel, konnte trotz vier eigener Tore und fünf Torvorlagen den Abstieg in die Drittklassigkeit auch nicht verhindern.

Besonders im Saisonendspurt unter Michael Frontzeck zeigte der 24-Jährige starke Leistungen und könnte tatsächlich im Sommer in einer der Problemzonen im Mainzer Kader für Linderung sorgen.

Dominique Heintz (1.FC Köln, Abwehr)

Die Liste der Spieler, die mit dem 1.FC Köln in die zweite Liga gehen, ist lang und prominent besetzt – Dominique Heintz‘ Name wird darauf jedoch fehlen. Der Verteidiger, in der vergangenen Saison mit 31 Einsätzen und einem Tor, wird den Verein verlassen.

Interessenten sollen laut Bild der frisch gebackene Europa-Fahrer Eintracht Frankfurt, Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach. Fällt irgendwo eine schnelle Entscheidung,wird es richtig günstig: Bis Ende des Monats ist Heintz dank Ausstiegsklsusel für schlanke drei Millionen Euro zu haben, weiß Bild.

 

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Autor: Till Erdenberger

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