Goldener Handschlag: Thilo Kehrer wird Schalke in Richtung PSG verlassen

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Kaum hat sich auf der Insel das Transferfenster geschlossen, atmet der Markt mal ganz kurz durch? Denkste, denn da gibt es ja auch noch PSG. Und die schieben jetzt eine ganze Menge Kohle in den Pott.

Thilo Kehrer (FC Schalke 04, Abwehr)

Kein Gerücht mehr, aber noch nicht ganz ein Transfer: Schalkes Abwehrtalent Thilo Kehrer wird in der kommenden Woche einen Vertrag in Paris unterschreiben und zu Thomas Tuchels PSG wechseln. Und der FC Schalke darf sich für sein Eigengewächs über stattliche 37 Millionen Euro freuen, um kurzfristig noch personell nachlegen zu können – bei Bedarf.

Schalke-Manager Christian Heidel verriet heute: „Wir haben uns gestern in der Nacht auf einen Vertrag mit PSG geeinigt. Es waren noch letzte Details zu klären.Der Transfer hat eine wirtschaftliche Dimension, wo auch Schalke nicht Nein sagen kann. Alles, was final besprochen wurde, muss jetzt noch zu Papier gebracht werden. Ich gehe davon aus, dass Anfang der Woche alles über die Bühne geht. Ich kann Thilo von ganzem Herzen nur alles Gute wünschen.“

Mit dem Transfer des U21-Europameisters Kehrer dürfte auch ein Wechsel von Jérome Boateng erstmal vom Tisch sein – zumindest in Richtung Paris.

Ömer Toprak (Borussia Dortmund, Abwehr)

Geht beim BVB nach Sokratis auch der zweite Innenverteidiger-Routinier von Bord? Ömer Toprak, der in der abgelaufenen Saison immerhin in 26 Bundesligaspielen für die Schwarz-Gelben auf dem Platz stand, wird beim türkischen Spitzenclub Fenerbace Istanbul gehandelt. Mit Manuel Akanji und Neuzugang Abdou Diallo scheint sich Trainer Lucien Favre bereits auf seine Stamm-Innenverteidigung festgelegt zu haben, der 29-Jährige Toprak wäre wohl bestenfalls Innenverteidiger Nummer 3. Im Falle eines konkreten Interesses aus der Süper Lig, müsste Favre sich schnell festlegen, ob er den türkischen Nationalspieler als Backup behalten möchte oder ihn ziehen lassen könnte.

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Sebastian Rode (Borussia Dortmund, Mittelfeld)

Nicht viel zu überlegen gebe es wohl im Falle eines Angebots für Topraks Mannschaftskollegen Sebastian Rode. Der ist nicht erst seit dem Transfer von Axel Witsel einigermaßen aussichtslos abgeschlagen im Rennen um Einsätze im qualitativ, vor allem aber quantitativ nach wie vor stark besetzten BVB-Mittelfeld. Und es scheint möglich, dass ein entsprechender Anruf bald auf der BVB-Geschäftsstelle eintrudelt – und zwar aus Italien. Von dort kommt die Nachricht, dass Rode bei Sampdoria Genua auf dem Zettel stehen soll, falls deren gerade in Arbeit befindliche Wunschtransfer von Hamburgs Albin Ekdal nicht zustande kommen sollte.

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Autor: Till Erdenberger

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