Neapels Dries Mertens - küsst er bald ein neues Wappen?

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Auf Schalke ist man derzeit schwer umtriebig, nun könnte ein belgischer Supertorjäger ins Visier der Königsblauen getreten sein. Außerdem: Wildert der BVB in Mainz?

Dries Mertens (SSC Neapel, Sturm)

Zugegeben, die Quellenlage ist (noch?) recht dünn, aber ein spannendes Gerücht darf doch trotzdem schon mal durchdacht werden, oder? In Neapel wird gemeldet, dass Schalke 04 Torjäger Dries Mertens (37 Serie A-Spiele/38 Tore) per Ausstiegsklausel nach Gelsenkirchen locken wird. Calcionapoli.it will wissen, dass der 1,69 Meter große Belgier für festgeschriebene 28 Millionen zu haben sei, die Schalke-Manager Christian Heidel mit Blick auf sichere Champions League-Einnahmen natürlich in der Spardose hat.

Bleibt die Frage: Warum sollte man sich vom italienischen Vizemeister zum deutschen verändern, wo man doch „daheim“ quasi Legendenstatus besitzt – und in der kommenden Saison ebenfalls in der Champions League unterwegs ist? Sollte der Stürmer dennoch wechselwillig sein, steht der 66-fache Nationalspieler im Juni in Russland noch einmal im Schaufenster und könnte dann noch ganz andere Interessenten auf den Plan rufen. Tendenz: Das Gerücht bleibt wohl doch eher ein Gerücht…

Abdou Diallo (FSV Mainz 05, Abwehr)

Dass Abdou Diallo in Mainz eine überragende Runde gespielt hat – egal, ob in der Innenverteidigung oder auf der linken Abwehrseite – ist offensichtlich auch dem neuen BVB-Trainer Lucien Favre nicht verborgen geblieben. Entsprechend nachdrücklich soll der Schweizer auf eine Verpflichtung des französischen Linksfußes drängen, der erst vor der abgelaufenen Saison aus Monaco an den Bruchweg gewechselt war und noch vier (!) Jahre Vertrag ohne Ausstiegsklausel besitzt.

Entsprechend deutlich kam das Signal aus Mainz: Absolut unverkäuflich! Was das heutzutage heißt, ist bekannt. Klar ist aber: Will man in Dortmund Ernst machen, dann wird es richtig, richtig teuer – zumal Diallo spätestens nach einer ähnlich starken Saison auch auf der Insel auf dem einen oder anderen Zettel stehen dürfte. Und dann geht es gleich um ganz andere Beträge. Sportlich würde Diallo dem BVB natürlich gut zu Gesicht stehen: Marcel Schmelzers Zeit dürfte – selbst bei einem Verbleib für eine weitere Saison – zuende gehen und auch Innenverteidiger Sokratis könnte auf dem Sprung sein.

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Die Gerüchteküche bringt heute, neben einigen Kadndiaten die innerhalb der Liga wechseln könnten, auch einen potenziellen Starstürmer für den BVB ins Spiel. Und ein Alt-Bekannter könnte aus der Premier League kommen.

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Julian Weigl (Borussia Dortmund, Mittelfeld)

Holt PSG-Trainer Thomas Tuchel einen seiner Lieblingsschüler aus Dortmunder Zeiten zu sich nach Paris? Bild meldet ein Baggern an Julian Weigl. Der Mittelfeldspieler lief unter Tuchel zu großer Form auf (116 Comunio-Punkte 2015/16), hatte in seiner ersten Bundesligasaison eine unglaubliche Passquote von 92%(!). Damit ist der 22-Jährige der perfekte, intelligente Zentrumsspieler für Tuchels anspruchsvolle Spielideen.

Billig dürfte ein Transfer allerdings nicht werden, im Raum stehen 50 Millionen Euro Ablöse. Geld jedoch ist auf der Achse Paris-Katar bekanntlich das kleinste Problem.

Christian Pulisic (Borussia Dortmund, Sturm)

Glaubt man diversen Quellen von der Insel, scheint ein Wechsel von Dortmunds Flügelstürmer Christian Pulisic zu den Tottenham Hotspurs schon recht weit fortgeschritten zu sein. Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino will den US-Nationalspieler demnach unbedingt haben und die Londoner sollen bereit sein, die Summe, die man in Dortmund aufruft, zahlen zu wollen –  nahezu egal, wie diese ausfallen soll. Im Raum sollen 40 Millionen Pfund (rund 45 Millionen Euro) stehen.

Pulisic war in der vergangenen, für ihn selbst und seinen Arbeitgeber eher enttäuschenden Saison, mit 32 Einsätzen unumstrittener Stammspieler und soll auch bei anderen Premier League-Clubs auf der Liste stehen.

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Autor: Till Erdenberger

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