Felix Uduokhai: Aus der Relegation in die Champions League?

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Beim BVB ist gerade mächtig Dampf auf dem Kessel: Neuer Trainer, zurück getretener Kapitän – und jetzt der nächste Transfer? Wir schauen, was sich heute in der Gerüchteküche tut.

Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg, Abwehr)

Neunzehn Einsätze in der ersten Saison sind für einen 20-Jährigen, der aus der zweiten Liga „nach oben“ gewechselt ist, eine stolze Quote – und dann gleich eine solche Hardcore-Runde, die zweite in Folge. Felix Uduokhai kam von den unschön aus der zweiten Liga abgestiegenen Münchener Löwen zum VfL Wolfsburg und musste „dank“ der langwierigen Verletzungen von Brooks und Bruma direkt von Saisonbeginn in der Innenverteidigung der Wölfe ran. Der Deutsch-Nigerianer nutzte die Bewährungschance, verzehnfachte seinen Marktwert im Laufe der Runde und steht jetzt nach dem späten Klassenerhalt scheinbar auch auf dem Zettel größerer Klubs. Die Wolfsburger Nachrichten melden: Borussia Dortmund soll seine Fühler nach dem jungen Mann ausgestreckt haben.

Aleksandr Golovin (ZSKA Moskau) und Dalbert (Inter Mailand)

Und auch im Ausland wird der BVB als neuer Arbeitgeber gehandelt. Die russische Sport-Express meldet ein – noch recht loses – Interesse der Dortmunder am russischen Nationalspieler Aleksandr Golovin. Der 21-Jährige Mittelfeldspieler – mit 17 Länderspielen schon erfahren – steht nicht nur im vorläufigen WM-Kader des Gastgebers, sondern auch auf den Zetteln einiger europäischer Spitzenklubs. Während man in Dortmund und beim italienischen Vizemeister SSC Neapel noch überlegt, hat Arsenal angeblich schon ein Angebot in Höhe von acht Millionen Euro für Golovin abgegeben, dass die Russen jedoch ablehnten.

Mit dem neuen Trainer Lucien Favre ist natürlich frische Dynamik rein gekommen, mit Alassane Pléa steht schon ein ehemaliger Spieler des Schweizers (angeblich) im Fokus der Schwarz-Gelben, mit dem Brasilianer Dalbert könnte sich nun ein weiterer Ex-Schützling daneben stellen. Der Linksverteidiger spielte wechselte zur abgelaufenen Saison von Favres OGC Nizza zu Inter Mailand, wo er nur 13-mal in der Serie A auflaufen durfte (fünfmal von Beginn).

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Vincenzo Grifo (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld)

Kürzlich wurde Vincenzo Grifo mit Werder Bremen in Verbindung gebracht, jetzt hat Bild einen neuen Interessenten für den Mittelfeldspieler enthüllt: Hannover 96 soll sich Grifo als Nachfolger des künftig für den VfL Wolfsburg auflaufenden Felix Klaus ausgeguckt haben. Die Zeitung meldet, dass die 96-Verantwortlichen Max Eberl und Co. bereits in Kenntnis gesetzt haben, mit dem Deutsch-Italiener Gespräche zu führen. In Gladbach wünscht man sich als Ablöse wohl die vor der Saison nach Freiburg überwiesenen sechs Millionen Euro.

Der flexibel einsetzbare Grifo hatte 2016/17 19 Scorerpunkte für die Breisgauer erzielt, konnte bei der Borussia jedoch (noch) nicht Fuß fassen und kam in der abgelaufenen Runde nur auf 17 Einsätze, ein Tor und vier Vorlagen. 

Aron Johansson (SV Werder Bremen, Sturm)

Eine Trennung bahnt sich in Bremen an: „Wenn etwas Interessantes hereinkommt, sind wir gesprächsbereit“, verriet Werder-Manager Frank Baumann dem Weser Kurier in Bezug auf die Personalie seines Stürmers Aron Johansson. Johansson, bis 2019 an der Weser unter Vertrag, dürfte kommende Saison hinter Max Kruse, dem wieder genesenen Fin Bartels und wohl auch dem im Anflug befindlichen Martin Harnik kaum Aussichten auf Einsatzzeiten haben. Der Weser Kurier weiß von „zartem Interesse verschiedener Vereine“.

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Autor: Till Erdenberger

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