Jérome Boateng: Nix wie weg?

Foto: © imago / Norbert Schmidt
Es ist ein Auf und Ab in der Stadt der Liebe: Mal steht Jérome Boateng schon in den Startlöchern, dann weißt PSG den Nationalspieler wieder zurück. Jetzt gibt es eine neue Tendenz. Wir verraten den Stand der Dinge.

Jérome Boateng (FC Bayern München, Abwehr)

Es schien schon langsam heiß zu werden in der sich anbahnenden Liaison zwischen Thomas Tuchels PSG und dem deutschen Nationalspieler, „Sky Sport News“ hatte sogar schon eine Einigung für die kommenden Tage in Aussicht gestellt. Tatsächlich scheint sich allerdings gerade alles wieder etwas abzukühlen. So meldet Le Parisien, dass man in Paris erstmal den Belgier Jan Verthongen und Boatengs Nationalmannschaftskollege Antonio Rüdiger abarbeiten wolle und der Bayern-Abwehrchef auf der Innenverteidiger-Wunschliste erst hinter diesen beiden hochkarätigen Kandidaten auftauchen würde.

L´Équipe will sogar wissen, dass die Verpflichtung eines Innenverteidigers überhaupt eine eher untergeordnete Priorität genießen würde, viel eher wolle man die Baustellen in der Mittelfeldzentrale (z.B. durch Julian Weigl?) und links in der Viererkette angehen. Klingt eher nicht nach einer heißen Romanze.

Filip Kostic (Hamburger SV, Mittelfeld)

Von der Weltmeisterschaft in die zweite Liga? Diesem Schicksal könnte Filip Kostic entgehen. Der serbische Nationalspieler, der inzwischen nach Hamburg zurück gekehrt ist, soll beim VfL Wolfsburg auf der Liste stehen. Dort ist bekanntlich Bruno Labbadia Trainer und der scheint ein Fan des 25-Jährigen zu sein, immerhin hatte er in seiner Amtszeit den Transfer Kostics vom VfB Stuttgart forciert. Zwar gilt der Vertrag des Großverdieners noch bis 2021 und auch für die zweite Liga, das dürfte allerdings kein Problem sein, sollte ein Interessent einen ansprechenden Betrag bringen. Die Schwierigkeit: Kostic wurde seinerzeit mithilfe eines Darlehens des HSV-Investors Klaus-Michael Kühne finanziert, im Falle eines Weiterverkaufes fließen die ersten zwölf Millionen an den Milliardär, wie das Hamburger Abendblatt meldet. Sollten die Hamburger also noch einen Transfererlös erzielen wollen, müsste schon mehr als dieser Betrag fließen.

Zuletzt schien der FC Valencia der Favorit auf einen Transfer des Mittelfeldspielers zu sein, dieses Arrangement kam jedoch offensichtlich nicht zustande.

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Max Meyer (vereinslos, Mittelfeld)

TSG statt PSG – oder noch nicht einmal das? Für den „Weltklassespieler“ Max Meyer wird die Luft langsam dünn, denn die internationalen Spitzenclubs, bei denen ihn Berater Wittmann gerne sehen würde, haben dem 22-Jährigen schon reihenweise abgesagt, zuletzt zerschlug sich auch ein Engagement beim FC Sevilla. Nun wird wieder das Thema TSG Hoffenheim gespielt, wo Meyer schon im April gehandelt wurde, bevor der Klub zu klein und die Gehaltsforderung zu groß wurde. Dann die Wende: Sport1 vermeldete jüngst noch, dass Meyer kurz vor einer Einigung mit dem Champions League-Teilnehmer stehe. Doch im Kraichgau sieht man das offensichtlich anders. Von dort heißt es stoisch: „Hier gilt wie vor vielen Wochen schon: Nix dran an der Geschichte!“

Und wenn der Wind aus Westen kommt und man ganz genau hinhört, kann man aus Gelsenkirchen ein ganz leises Kichern hören…

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Autor: Till Erdenberger

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