Da hilft auch kein Anketten: Auba ist wohl weg!

Auba und (k)ein Ende in Sicht: Inzwischen geht wohl niemand mehr davon aus, dass der Gabuner noch einmal für den BVB aufläuft. Oder doch? Hier ist der aktuelle Stand.

Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Mönchengladbach, Sturm)

Man fragt sich ja schon, ob man nochmal eine Wasserstandsmeldung zum Thema Aubameyang bringen soll, aber es hat sich tatsächlich zwischen all den Gerüchten und Geschichtchen wieder etwas Gehaltvolles getan: Arsenal London hat hochoffiziell ein erstes Angebot in Dortmund platziert. Das dürfte allerdings höchstens für ein leises Kichern bei Aki Watzke und Co. gesorgthaben. Wenn überhaupt. Etwa 50 Millionen Euro sollen auf dem weißen Zettelchen gestanden haben, den Arsene Wenger verstohlen über den Tisch eines Currywurst-Imbiss im Ruhrgebiet geschoben hat (oder wie man sich Transfergespräche auf diesem Niveau vorstellen darf). Da dürften noch viele, viele Millionen zwischen Anspruch und Wirklichkeit liegen. Welche Einstellung der Stürmer selbst zu seinem Team derzeit hat, machte er gestern Abend einmal mehr deutlich: Während seine Kollegen sich durch den kalten Berliner Freitagabend kämpften, kickte er daheim in Dortmund mit Freunden in der warmen Soccerhalle. Comunio-Manager sollten nicht vergessen, Auba schnell auf den Markt zu setzen – teurer wird er nämlich wohl nicht mehr.

Olivier Giroud (Arsenal London, Sturm)

Ob der Franzose wohl locker vor sich hingekickt hätte, während seine Mannschaftskollegen in der Ferne um Punkte kämpfen? Es stünde fast zu vermuten: Nein! Allerdings will der Nationalspieler und derzeitige Torjäger a.D. sicher in Kürze auch wieder öfter selbst auf dem großen Platz stehen und seinerseits auf Tore- und Punktejagd in einer großen Liga gehen. Denn während Aubameyang selbstverschuldet die große Bühne verlassen hat, ist Giroud von Arsenal-Trainer Arsene Wenger ins zweite Glied verbannt worden. Was wäre naheliegender, als den Stürmer zum Teil der Verhandlungsmasse für den Aubameyang-Deal zu machen? Der Berater des Spielers orakelte bereits gegenüber dem Guardian: „Heute ist es nur ein Gerücht, aber morgen könnte es schon Realität werden.“ Oder wie man im Swingerclub sagt: Alles kann, nichts muss.

Mit Aubameyang und Kehrer auf den Boden der Tatsachen: Die Marktwertverlierer der Woche – KW 3
Aktuell wenig gefragt: Kehrer und Aubameyang von den Revierrivalen Schalke und BVB

Die Querelen um Aubameyang drücken dessen Marktwert deutlich. Auf Schalke und in Leverkusen hatten zwei Defensivspieler zum Auftakt das Nachsehen. Auch ein Wintertransfer verliert.

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Kerem Demirbay (TSG Hoffenheim, Mittelfeld)

Herrjeh, machen sie in Dortmund derzeit eigentlich noch etwas anderes, als in der Transfer-Gerüchteküche herumzustehen? Mit Kerem Demirbay ist der nächste Kandidat aufgetaucht, der der Dortmunder Kadersuppe ein bisschen Würze verpassen könnte, allerdings erst für die kommende Saison. „Uninteressant wäre das nicht“, verriet der offensive Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim bei sky. „Aber ich muss erst wieder gesund werden. Was im Sommer passiert, das werden wir dann sehen.“  Demirbay musste das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen verletzungsbedingt sausen lassen – und nutzt die gewonnene Freizeit offensichtlich dazu, mal über alles nachzudenken.

Arturo Vidal (FC Bayern München, Mittelfeld)

Gute Nachrichten für Leon Goretzka, schlechte Nachrichten für Arturo Vidal: Inzwischen ist offiziell, dass der Schalker Mittelfeldspieler ab dem Sommer in München aufdribbeln wird – und damit eine Planstelle in der Bayern-Zentrale besetzen wird, die freigeschaufelt werden muss. Erster Streichkandidat: Der Chilene Arturo Vidal, Der steht schon seit längerem beim FC Chelsea und dessen Trainer Antonio Conte hoch im Kurs und inzwischen sollen die Londoner laut Bild auch schon an einem konkreten Angebot für den Sommer arbeiten. Man müsste sich also nicht allzu viele Gedanken um den „Krieger“ machen, er würde selbst bei einem Abschied von der Säbener Straße gut versorgt sein. Puh.

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Autor: Till Erdenberger

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