Volle Konzentration: Alfred Finnbogason steht im Fokus

Foto: © imago /ZUMA Press

Die Weltmeisterschaft ist wie eine große Messe: Jeder zeigt der Welt, was er hat und was er kann. Und dann heißt es: Zugreifen! Aber Vorsicht: Keine Selbstbedienung! Wir schauen, wer aktuell gehandelt wird.

Alfred Finnbogason (FC Augsburg, Sturm)

So schnell kann man gar nicht „Huh!“ sagen, wie aus Augsburg der fromme Wunsch geäußert wurde: Alfred bleibt bei uns! „Wir gehen aktuell nicht davon aus, dass uns ein Spieler verlässt“, sagte FC Augsburg-Manager Stefan Reuter, angesprochen auf seinen Weltmeisterschafts-Torschützen Alfred Finnbogason und ergänzte, „es muss schon unmoralisch werden“. Nun braucht die interessierte Fußballwelt natürlich schon lange keine WM mehr, um einen Spieler aufs Radar zu bekommen und doch: Ein stabiler Auftritt in Russland dürfte hier und da nochmal zusätzlich vertrauensbildend wirken – und möglicherweise auch preistreibend. Vielleicht sogar in Richtung „unmoralisch“?

Steven Zuber (TSG Hoffenheim, Mittelfeld)

Ein Tor in Russland kann viel ändern. Diese Erfahrung macht gerade auch Milos Malenovic, der Berater von Hoffenheims Steven Zuber. „Nach dem Spiel habe ich viele Anrufe bekommen. Interesse gab’s schon vorher, aber jetzt ist Steven weltweit bekannt“, wird er von Bild zitiert. Zuber steht noch bis 2020 in Hoffenheim unter Vertrag, „man weiß aber nie – so ehrlich muss man sein. Wenn etwas reif und seriös ist, prüfen wir das.“

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Max Kruse (SV Werder Bremen, Sturm)

Das wäre ein Knallertransfer: Champions League-Teilnehmer TSG Hoffenheim lockt Bremens Angreifer Max Kruse und möchte den Ex-Nationalspieler laut Bild für seine geschröpfte Offensivabteilung verpflichten. Und da ist nach den Abgängen von Mark Uth (zu Schalke 04) und Serge Gnabry (Bayern München) dringend Handlungsbedarf geboten. Kruse soll nach Informationen des Blatts bis zu vier Millionen Euro im Jahr verdienen können, als Ablöse stehen 15 Millionen im Raum. Der Stürmer, der noch bis 2019 an der Weser unter Vertrag steht, hat betont, dass wenn ein Angebot von einem Topklub kommt, er sich einen Wechsel vorstellen könne. Eine Champions League-Teilnahme ist natürlich kein schlechtes Argument, mit dem sein jetziger Arbeitgeber wohl mittelfristig nicht wird mithalten können.

Aus Hoffenheim jedoch verlautete heute im Laufe des Tages: „Ente, nichts dran!“ Aber was heißt das schon?

Gonzalo Castro (Borussia Dortmund, Mittelfeld)

(Derzeit) neun Mann fürs Dortmunder Mittelfeld sind dann doch ein paar zu viele. Nach dem Wechsel von Thomas Delaney ins Ruhrgebiet ist klar: Da muss jemand gehen. Aktueller Kandidat ist Gonzalo Castro. Der ehemalige Nationalspieler soll ein Fall für den VfB Stuttgart sein. Deren Sportvorstand kennt den Deutsch-Spanier aus vielen Jahren gemeinsamer Zeit in Leverkusen. Als Ablöseforderung stehen laut Bild fünf bis sieben Millionen Euro im Raum, die die Schwaben wohl stemmen würden.

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Thiago (FC Bayern München, Mittelfeld)

Ja ist es denn die Möglichkeit? Bisher war das immer wieder auf- und abflammende Interesse des FC Barcelona an seinem ehemaligen Jugendspieler Thiago das Dauertransfergerücht, jetzt scheint noch einmal eine ganz neue Dynamik in die Personalie kommen: Julen Lopetegui, neuer Trainer der Königlichen, hält große Stücke auf Bayerns Mittelfeldspieler, gemeinsam gewann man 2013 den Titel bei der U21-Europameisterschaft, anschließend arbeiteten beide bei der A-Nationalmannschaft zusammen. TeleMadrid meldet, dass Thiago einer der Wunschspieler Lopeteguis für sein Engagement in Madrid sei.

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Autor: Till Erdenberger

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