Hirving Lozano zockt beim PSV Eindhoven groß auf.

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Kommende Woche beginnt endlich wieder die Champions League. Neben den üblichen Protagonisten wie Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Neymar und Co. gibt’s in diesem Jahr auch eine Menge Talente, die man aktuell vielleicht noch nicht so auf dem Radar hat. Comunioblog stellt euch fünf der größten Youngster vor!

Pietro Pellegri (AS Monaco, Sturm)

Der Italiener im Dienst der AS Monaco ist sowas wie das große Versprechen an den italienischen Fußball, der aktuell so vor sich hin darbt. Pellegri spielte schon 16 in der Serie A und traf bei seinem Debüt gegen Lazio sofort doppelt.

Monaco fackelte nicht lange und holte den Youngster im Januar an die Cote d’Azur und zahlte dafür lässige 21 Millionen. In der bisherigen Spielzeit kam der Mittelstürmer zwar erst zwei Mal zum Einsatz, in 35 Spielminuten traf er aber bereits vier Minuten nach seiner Einwechslung zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Bordeaux.

Natürlich ist es fraglich, ob er in der Champions League ähnlich liefert, dass er einen Torriecher hat, das hat er nun allerdings schon bewiesen. Vor allem der BVB sollte den Youngster im Auge behalten, immerhin ist Monaco bei den Dortmundern in der Gruppe.

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Wesley (FC Brügge, Sturm)

Wer war im Sommer nicht alles hinter dem jungen Brasilianer her? Der BVB, ManUnited und wie sie nicht alle hießen. Und was macht Wesley? Der verlängert lässig einfach mal in Brügge bis 2023.

In der aktuellen Spielzeit hat der 21-jährige Mittelstürmer in vier Spielen bereits zwei Treffer und einen Assist erzielt. Klar, dass da die europäischen Top-Klubs schon wieder Schlange standen. Jetzt aber ballert er erstmal in Belgien weiter und versucht Brügge in der Königsklasse ins Achtelfinale zu schießen.

Das dürfte bei der Gruppe mit dem BVB, Ateltico und der AS Monaco kein wirklich einfaches Unterfangen werden. Aber wer weiß, Überraschungen gibt’s ja immer wieder…

Die Comunio-Elf der Champions-League-Saison 2017/18

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Tor: Keylor Navas (Real Madrid) - 54 Punkte | Bildquelle: Imago

Hirving Lozano (PSV Eindhoven, Sturm)

Deutsche Fans werden bei dem Namen immer noch zusammenzucken, war es doch der junge Mexikaner, der die Löw-Elf in Russland zum WM-Auftakt schockte und der Schütze des goldenen Tores beim 1:0 der Azteken gegen Deutschland war.

Auch bei der PSV beweist Lozano, dass er richtig gut kicken kann. Vier Spiele, zwei Tore in der Eredivisie und zwei Spiele zwei Tore in der CL-Quali für das Team von Mark van Bommel. Noch fragen?!

Sollte er nun auch in der CL-Gruppenphase derart performen, wird er vermutlich die längste Zeit in Eindhoven gespeilt haben und den Wechsel in eine stärkere Liga wagen. Zumal mit Tottenham, Inter und Barcelona tatsächlich auch Teams in der PSV-Gruppe sind, die den Youngster ohne Probleme bezahlen könnten.

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Frenkie De Jong (Ajax Amsterdam, Mittelfeld)

Er war das katalanische Transfer-Ziel in diesem Sommer, doch der FC Barcelona blitzte bis zuletzt ab. Stattdessen entschied sich De Jong nach geglückter Qualifikation für die Gruppenphase bei Ajax zu bleiben.

Hier trifft er nun in der Gruppe E auf den FC Bayern. Ob der 21-Jährige den deutschen Rekordmeister ein wenig ärgern kann? Mit Barca soll er sich derweil einig sein. Dort soll er dann spätestens nächste Saison hin wechseln und dort die Fäden im Mittelfeld ziehen.

Houssem Aouar (Olympique Lyon, Mittelfeld)

Wenn man 20 ist, bei OL zockt und einen Marktwert von 35 Millionen (laut „transfermerkt.de“) hat, dann kann man so schlecht nicht sein. Und wenn man in dem Alter schon fast 40 Spiele in der Ligue 1 absolviert hat und dabei als zentraler Mittelfeldspieler bereits sechs Treffer und fünf Vorlagen erzielt hat schon mal gar nicht.

Zu Saisonauftakt hatte er noch seinen Platz in der Startelf sicher, zuletzt kam er aber immer mal wieder von der Bank. Diese Leistungsschwankungen lassen sich aber locker aufs Alter zurückführen. Vor allem die Hoffenheimer sollten sich auf den offensiven Mittelfeldspieler einstellen, ist Lyon doch ein Gruppengegner der TSG bei deren CL-Premiere.

Der junge Franzose ist aktuell noch U21-Nationalspieler der Equipe Tricolore, wenn er aber jetzt in der Königsklasse überzeugen kann, dürfte ein Einsatz bei Deschamps über kurz oder lang auch nichts im Wege stehen.

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Autor: Florian Schimak

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