Spielen Champions League vorerst nur auf PS3: Ishak Belfodil und Joshua Brenet

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Da denkt man immer, in Hoffenheim ist nix los – dabei rappelt es im Kraichgau pünktlich zum Champions League-Start scheinbar ordentlich. Und das könnte auch Konsequenzen für deinen Kader haben.

Es könnte alles so schön sein im Lager der TSG Hoffenheim: Morgen steht das erste Champions League-Spiel der Vereinsgeschichte an und auch von den bei der Auswärtsniederlage in Düsseldorf verletzten Florian Grillitsch und Kevin Vogt gibt es gute Nachrichten: Mittelfeldspieler Grillitsch meldete sich fit, Abwehrchef Vogt tritt zumindest den Flug nach Donezk mit an. Und dann das: Joshua Brenet und Angreifer Ishak Belfodil fliegen nicht in die Ukraine, sondern geradewegs aus dem Team. „Sie wären normalerweise im Kader. Aufgrund einer disziplinarischen Maßnahme haben wir uns aber entschlossen, beide nicht zu nominieren“, verriet TSG-Sportchef Alexander Rosen kurz vor Abflug ohne auf die genauen Gründe für die Verbannung einzugehen. Auch, ob die beiden Übeltäter länger verbannt werden, ist nicht bekannt. Ihre Karten für einen Einsatz in den anstehenden beiden Bundesligapartien dürften sie jedoch kaum verbessert haben.

Benjamin Hübner, Lukas Rupp, Nadiem Amiri, Kasim Adams, Ermin Bicakcic und der noch länger ausfallende Dennis Geiger sind verletzungsbedingt nicht Teil der Reisegruppe, Kevin Akpoguma und Kerem Demirbay sind dagegen wieder mit an Bord.

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„Ich freue mich, wieder dabei zu sein. Ich will die Woche gut mit den Jungs trainieren. Wir wollen jetzt aber keinen Druck aufbauen“, verriet Gladbach-Kapitän Lars Stindl Bild. „Ob’s für Hertha reicht? Gucken wir mal!“ Der Angreifer befindet sich nach seiner langwierigen Verletzung seit dem Wochenende endlich wieder voll im Mannschaftstraining und ist damit wieder eine vollwertige Option für den Spieltagskader. Ob´s für das Duell der beiden so gut gestarteten Teams schon reicht? Halten wir es mit dem Comebacker: Gucken wir mal!

Lange Pausen in Augsburg und Wolfsburg

Nicolai Müller reloaded: Augsburgs Dong-Won Ji machte nach seinem 1:0 beim 1.FSV Mainz 05 „den Müller“ und danach ging wirklich alles schief. Bei der Landung nach seinem Treffer verletzte sich der Südkoreaner so schwer, dass er jetzt mit Kapsel- und Innenbandverletzung mehrere Wochen ausfallen wird. Zurück im Mannschaftstraining ist dafür der schmerzlich vermisste Torjäger: Alfred Finnbogason absolvierte nach zweimonatiger Pause aufgrund von Beschwerden mit der Patellasehne wieder Teile der heutigen Einheit mit dem Team. Eine Rückkehr in den Spieltagskader scheint aber erst im Oktober wieder realistisch.

Noch schwerer erwischt hat es den Kapitän des VfL Wolfsburg: Joshua Guilavogui meldete sich schon nach dem ersten Spieltag mit einer nicht näher klassifizierten Knieverletzung ab, jetzt wurde bekannt: Der Franzose zog sich zum Saisonauftakt einen Riss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie zu und befindet sich derzeit in der Reha in der Heimat. „Ich habe ein gutes Gefühl. Die Physios und der Doc sind zufrieden“, berichtet der Mittelfeldspieler der „Wolfsburger Allgemeine“. Eine Rückkehr zum Verein steht für Anfang Oktober an, „dann muss ich noch ein paar Wochen arbeiten.“ Das Ziel: Ein Comeback noch in der Hinrunde.

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Autor: Till Erdenberger

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