Fällt einige Wochen aus: Herthas Karim Rekik

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Bei Hertha BSC ist derzeit vom rauschhaften Saisonauftakt nicht mehr viel zu spüren, jetzt verletzte sich auch noch ein wichtiger Spieler. Und auch sonst gibt´s in der Liga einige Wehwehchen zu beklagen.

Es läuft nicht wirklich gut bei der Hertha seit dem 2:0-Triumph gegen den FC Bayern am 6. Spieltag. Aus den folgenden fünf Spielen gab es nur noch drei Punkte, zuletzt setzte es zwei deftige Niedrlagen gegen RB Leipzig (0:3) und bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (1:4). Im gestrigen Testspiel gegen den zweitligisten aus Aue gab´s die nächste Hiobsbotschaft: Verteidiger Karim Rekik zog sich einen Muskelfaserriss zu und wird einige Wochen pausieren müssen – und komplettiert damit das Verteidigungslazarett mit Niklas Stark (Mittelfußprellung), Jordan Torunarigha (Wadenprellung), Lukas Klünter und Marvin Plattenhardt (Infekt). Dazu ist Maximilian Mittelstädt nächste Woche gesperrt. Immerhin: Mittelfeldspieler Marko Grujic konnte im Testspiel ein 60-minütiges Comeback feiern. Die Leihgabe vom FC Liverpool kommt damit nach Angaben von Hertha-Trainer Pal Dardai im anstehenden Spiel gegen die TSG für einen Joker-Einsatz infrage.

Glimpflicher als Karim Rekik ist Weltmeister Christoph Kramer im Testspiel seiner Borussia Mönchengladbach gegen Preußen Münster. Zwar musste der Mittelfeldspieler gegen den Drittligisten verletzungsbedingt ausgewechselt worden, schon gestern Abend gab es jedoch schnell Signale der Entwarnung: „Es war ein unglücklicher Tritt, Chris ist dabei umgeknickt“, verriet Fohlen-Coach Dieter Hecking Bild. „Ich denke aber, dass es nicht so schlimm ist.“ Auch Kramer selbst funkte durch: Alles halb so wild, Einsatz im nächsten Bundesligaspiel nicht gefährdet. Zumindest gesundheitlich… Innenverteidiger Mamadou Doucouré, der in der Bundesliga noch keine große Rolle spielte, musste ebenfalls verletzt raus, eine Diagnose steht noch aus.

Gnabry, Havertz und Co: Die Gewinner der Länderspiele I
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Auf Länderspielreise konnten auch diesmal so einige Bundesliga-Akteure viel Werbung in eigener Sache machen. Vor allem beim DFB-Team gibt es dabei zwei große Gewinner.

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Beim VfL Wolfsburg plagt sich ein Trio mit frischen Blessuren herum. Am schwersten erwischte es Sebastian Jung, der ohnehin von schwerem Verletzungspech gebeutelt ist. Der Abwehrspieler zog sich kurz nach seinem ersten Pflichtspieleinsatz über die volle Distanz seit Langem (beim 2:1-Sieg der U23 gegen die U23 von Werder Bremen) einen Muskelfaserriss zu und fällt erstmal weiter aus. Eine unendliche Geschichte, so scheint es. Weniger dramatisch hört es sich bei den Teamkollegen Wout Weghorst und Marvin Stefaniak an. Während Stefaniak über Schmerzen an der Achillesehnen klagt, musste der Holländer nach einem Schlag in den Nackenbereich aussetzen.

Embolo mit Hinrunden-Aus – Hoffnung für Pizza

Wenig überraschend kam das, was der FC Schalke gestern am frühen Abend offiziell machte: Breel Embolo wird aller Voraussicht nach für den Rest der Hinrunde ausfallen. Der Stürmer zog sich im bitteren Spiel gegen Eintracht Frankfurt (0:3) einen Mittelfußbruch zu. Zwar muss sich Embolo keiner Operation unterziehen, vor der Winterpause wird der Schweizer aber nun trotzdem eher nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Karriere des 21-Jährigen steht beim FC Schalke einfach unter keinem guten Stern, seit er 2015 vom FC Basel nach Gelsenkirchen gewechselt war, konnte sich das Megatalent – auch verletzungsbedingt – noch nicht daran machen, die Ablösesumme von über 25 Millionen Euro wieder einzuspielen.

Ganz anders sieht es bei Claudio Pizarro aus: Der Oldie ist natürlich längst eine Bundesligalegende und ist in diesem Jahr in einer mehr als ordentlichen Form und zwei Tore stehen schon für den Ü40-Stürmer in den Büchern. Derzeit muss der Peruaner jedoch mit Wadenproblemen pausieren, ein Einsatz am Sonntag in einer Woche beim SC Freiburg scheint jedoch wieder in Sicht zu geraten. „Claudio wird im Laufe der nächsten Woche ins Training einsteigen“, berichtete Werder-Trainer Florian Kohfeldt via Werder-Twitter, aber es „könnte knapp werden bis Freiburg“. Dennoch sei er „guter Hoffnung“. Na dann…

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Autor: Till Erdenberger

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