Zuletzt außen vor: Marco Reus ist mal wieder angeschlagen.

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Länderspielpause bedeutet für Comunio-Manager besonders eines: Sorgen! Welche Punktegaranten kommen wohl gesund wieder von ihren Teams? Zwei Comunio-Legenden sind derzeit zumindest angeschlagen. Aua.

Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft heute Abend zum sportlich bedeutungslosen letzten Nations-League-Spiel gegen die Niederlande antritt, wandern eine Menge Blicke aus Dortmund sorgenvoll auf die Beine von Marco Reus – und ein ganzer Haufen Comunio-Manager wird mitzittern. Und am beruhigtesten werden sie alle sein, wenn der 29-Jährige einfach gar nicht aufläuft! Denn „Woody“ laborierte zuletzt an eine Fußprellung nebst geschwollenem Knöchel, fiel deswegen schon vergangenen Donnerstag gegen Russland aus. „Ich weiß noch nicht, ob er aufläuft oder nicht“, verriet Bundestrainer Joachim Löw gestern auf der Pressekonferenz zum Spiel. „Heute Morgen hatte ich ganz kurz mit ihm gesprochen. Er hat gesagt, dass er gestern nach dem Training noch ein bisschen Schmerzen im Fuß gespürt hatte.“ Ein Einsatz des Dortmunders wird sich wohl eher kurzfristig entscheiden.

Fit ist dagegen ohne Einschränkung Christian Pulisic, allerdings ist der US-Boy derzeit auf der schwarz-gelben Außenbahn hinter Jadon Sancho etwas im Hintertreffen. Dennoch soll der 20-Jährige auch in dieser Winterpause wieder auf dem Einkaufszettel diverser Großklubs vor allem aus der Premier League stehen. Ein Gedanke, der Pulisic-Manager, die auf die Rückkehr ihres Schützlings in die Startelf setzen, für Nervosität sorgen dürfte. Gute Nachrichten gibt es für all jene von BVB-Manager Michael Zorc: „Wir kennen diese Gerüchte seit vielen Jahren „, berichtet „Susi“ im kicker, „wir planen mindestens bis zum Saisonende mit ihm“.

Lewandowski angeschlagen abgereist

Schon buchstäblich einen Schritt weiter als Marco Reus ist Robert Lewandowski: Der Bayern-Star reiste schon am Wochenende mit einer kleineren Knieblessur von der polnischen Nationalmannschaft wieder ab und wird das Nations-League-Spiel gegen Portugal verpassen. Der Arzt der Polen schickte den Stürmer mit der Aussicht zurück nach München, nach einer kleinen Trainingspause fürs kommende Spiel des Rekordmeisters gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag wieder einsatzfähig zu sein.

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Mit gemischten Gefühlen sind sie in Hannover in die Trainingswoche gestartet: Stürmer Ihlas Bebou, der zuletzt beim 2:1 gegen den VfL Wolfsburg seinen dritten Saisontreffer in den letzten vier Einsätzen erzielte, verletzte sich im Rahmen seiner Reise zur Nationalmannschaft Togos am Oberschenkel, eine Diagnose nach einer für heute anberaumten MRT-Untersuchung ergab schlechte Nachrichten: Bebou zog sich eine Sehnenverletzung im hinteren Oberschenkel zu, der zuletzt so formstarke Angreifer wird am Sonntag beim Gastspiel in Mönchengladbach definitiv ausfallen.

Beim inzwischen beinahe schon langzeitverletzten Sturmkollegen Niclas Füllkrug ist dagegen wohl Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Der Angreifer klagt seit mehreren Wochen über schmerzen im Knie, die Behandlung bei einem Bio-Statiker in München soll jetzt aber Linderung gebracht haben. Der Plan – so berichtet sportbuzzer aus Hannover – ist nun, dass „Lücke“ beim schweren Auswärtsspiel in Gladbach wieder dabei sein soll.

Bei der TSG Hoffenheim läuft es nach einem komplizierten Saisonstart inzwischen richtig, richtig gut, zuletzt gewann die Truppe von Julian Nagelsmann vier Spiele in Folge – und jetzt gibt es schon wieder gute Nachrichten. Denn in der kommenden Woche soll Nadiem Amiri wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. Der kreative Mittelfeldspieler konnte in dieser Saison aufgrund einer Mittelfuß-OP noch gar nicht auf dem Feld mitmischen, jetzt nimmt der 22-Jährige das Heimspiel der TSG gegen den FC Schalke 04 in Angriff. Die Königsblauen werden am 1.12. im Breisgau vorstellig.

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Autor: Till Erdenberger

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