Läuft aktuell nicht bei ihm: Andrej Kramaric

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Hoffenheim strauchelt und verliert, während WM-Held Andrej Kramaric nach der Champions League-Einwechslung 90 Minuten zuschauen muss. Denkzettel? Verletzung? Wir sagen, was beim wertvollen Torjäger gerade los ist.

54 Minuten auf der Bank beim Hoffenheimer Spiel des Jahres gegen Pep Guardiolas Manchester City, beim schwachen 1:2 gegen Eintracht Frankfurt reichte es dann trotz 0:2-Rückstandes nicht einmal für einen Kurzeinsatz: Irgendetwas läuft derzeit bei Andrej Kramaric nicht rund. Über eine Verletzung ist nichts bekannt, gab es vielleicht einen Vorfall, den TSG-Trainer Julian Nagelsmann mit Spielzeitentzug bestrafen wollte? Die Wahrheit ist viel harmloser: Der WM-Fahrer geht derzeit durch ein körperliches Tief, laut kicker kämpft der 27-Jährige derzeit noch mit den Nachwehen einer langen und erfolgreichen Weltmeisterschaft – und dem eng getakteten Terminkalenders des Champions League-Teilnehmers. Am Wochenende dürfte das den beteiligten Comuniomanagern natürlich herzlich egal gewesen sein, aber immerhin ist klar: Die Beziehung zwischen Trainer und Torjäger ist intakt, auch angeschlagen ist der Stürmer nicht. Zwei Wochen Länderspielpause dürften gut tun. Kramaric steht nicht im Aufgebot der Kroaten für die Länderspiele gegen England und Jordanien.

Für Weston McKennie läuft es derzeit richtig gut, wir adelten den 20-Jährigen zuletzt sogar zum „neuen Torjäger“ des FC Schalke 04. Aus Gründen, denn der Mittelfeldspieler erzielte zuletzt zwei Treffer in der Champions League (zum späten Sieg gegen Lok Moskua) und in der Liga gegen Fortuna Düsseldorf. Nun klagt der US-Boy jedoch über Beschwerden im Adduktorenbereich im rechten Bein, die Reise zur Nationalmannschaft mit Spielen gegen Peru und Kolumbien sagte McKennie am Wochenende ab. Und das werden sie in Gelsenkirchen gerne sehen, denn ein fitter McKennie in guter Form ist inzwischen ein wichtiges Mosaiksteinchen auf dem Weg aus dem Tabellenkeller.

Sperren! Wer ersetzt Rebic und Leibold?

Nürnbergs Linksverteidiger erlebt gegen Leipzig einen rabenschwarzen Tag und muss nun pausieren. Kommt eine Allzweckwaffe oder ein Rekonvaleszent ins Team? Und wer ersetzt Frankfurts Star?

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Nations League? Nein, danke!

Armer Jogi Löw: Dem Bundestrainer laufen vor den beiden Länderspielen gegen die Niederlande und Frankreich die Spieler weg: Freiburgs Nils Petersen war mit einer Schulterverletzung erst gar nicht nominiert worden, Marco Reus sagte schon mit schmerzendem Knie ab, nun hat auch Leverkusens Kai Havertz bessere Pläne für die Länderspielpause: Der 19-Jährige zog sich gestern im Spiel gegen den SC Freiburg nach einem Foul eine Knieprellung zu, der Verein meldete, Havertz müsse „in den kommenden Tagen mit dem Training pausieren“. Manager mit dem jungen Leistungsträger im Team sollten die Meldungen rund um ihre Investition also in dieser Woche genau im Auge behalten.

Franzosen-Trio bleibt daheim

In Leipzig werden sie nicht so unerfreut darüber sein, dass ein Nationalspieler-Quartett die Reise zu ihren Teams ebenfalls nict antreten wird. Der Slowene Kevin Kampl bleibt mit einem Infekt ebenso daheim wie die Franzosen Nordi Mukiele, Jean-Kevin Augustin und Ibrahima Konaté. Das Trio wurde von Nationaltrainer Didier Dechamps nicht für die beiden Länderspiele der L´Équipe Tricolore nominiert.

Rückkehrer auf Schalke

Dass in Gelsenkirchen der Trainingsplatz trotz der Länderspielabstellungen ordentlich gefüllt bleibt, dafür sorgten heute drei Rückkehrer: Der langzeitverletzte Bastian Oczipka ist nach drei Monaten Pause wieder im Training, dazu meldeten sich Benjamin Stambouli und der zuletzt ausgefallene Alessandro Schöpf wieder einsatzbereit.

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Autor: Till Erdenberger

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