Marco Reus fehlt - aber wie lange noch?

Foto: © imago /Photoarena/Eisenhuth
Beim BVB geht in diesem Horror-Februar alles den Bach runter und ein Ende des Schreckens ist nicht absehbar – das gilt auch für Marco Reus und alle, die den Superstar in ihrem Team haben. Hier sind die Infos zum Tage.

„Wir wissen nicht, wann die verletzten Spieler wieder einsetzbar sind“, konnte Lucien Favre gestern Abend nach der Nullnummer gegen den 1.FC Nürnberg keine Entwarnung geben, was den Zustand seines gefährlichsten Offensivspielers anbelangt. „Alle wissen, dass Marco Reus wichtig ist. Aber es bringt nichts, darüber zu sprechen. Wir müssen von den Spielern, die da sind, sprechen.“ Das 0:0 beim Tabellenletzten war nach der Pokalpleite gegen Werder Bremen, bei der sich Reus eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hatte,  drei Bundesligaspielen ohne Dreier und der 0:3-Klatsche gegen Tottenham in der Champions League, schon die fünfte Partie ohne Sieg. Das Signal ist klar: Ohne „Woody“ geht es nicht beim BVB. Das weiß auch Sebastian Kehl: Dass wir den Ausfall eines Marco Reus nicht über längere Zeit kompensieren können, haben wir immer betont. Es wird auf jeden Fall eine knappe Geschichte.“ Am Sonntag trifft der Tabellenführer auf Bayer Leverkusen, die Mannschaft von Ex-BVB-Trainer Peter Bosz. Bei der Werkself arbeitet Lars Bender nach seinem Muskelfaseriss vor gut zwei Wochen ab heute wieder auf dem Trainingsplatz an seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining. Weiter ist schon sein Bruder: Sven Bender, der sich letzte Woche im Hinspiel des Euroa League-Achtelfinals gegen FK Krasnodar eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte, steht wieder voll im Saft und kann schon im Rückspiel am Donenrstag wieder auflaufen.

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Bessere Laune als beim BVB herrscht dagegen bei Eintracht Frankfurt, auch wenn die Hessen zuletzt inklusive des Europa League-Spiels in Donezk fünfmal „nur“ unentschieden spielten. Dennoch ist man natürlich noch locker im Soll. An einer bisher so positiven Saison wird in Kürze auch Abwehrchef David Abraham wieder mitwirken können. Der Argentinier musste mit einer Wadenblessur zuletzt drei Wochen pausieren, jetzt meldete er sich wieder vollumfänglich im Mannschaftstraining zurück, wie Hitradio FFH beobachtete. „David trainiert sehr gut. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, dass er spielen kann“, erhofft sich Eintracht-Coach Adi Hütter schon eine Rückkehr schon am Donnerstag, wenn man das Weiterkommen in der Europa League eintüten möchte.

Im Mittelfeld gibt es jedoch Sorgen für Hütter: Gelson Fernandes (Verdacht auf Oberschenkelzerrung) wird wohl ausfallen, auch bei Sebastian Rode gibt es Zweifel, ob es bis Donnerstag reicht. Der Winterneuzugang plagt sich seit dem Hinspiel in Donezk mit einer Wadenblessur herum und absolvierte gestern nur eine leichte Laufeinheit.

Comepl-back in Leipzig

Sein Trainingscomeback feierte Kevin Kampl. Der Slowene, der zuletzt mehrere Wochen mit den Folgen einer Zehenverletzung aus dem vergangenen Jahr zu kämpfen hatte, nahm heute wieder am Amnnschaftstraining der Sachsen teil und steht für die Partie am Montag gegen die TSG Hoffenheim zur Verfügung! Emil Forsberg setzte heute mit dem Teamtraining aus und absolvierte aufgrund von Schmerzen in der Kniekehle nur ein leichtes Lauftraining. Morgen soll der Schwede aber wieder mit der Mannschaft üben.

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Im Keller wird wie erwartet Dennis Aogo ab sofort wieder mit um den Klassenerhalt kämpfen können: Der Ex-Nationalspieler meldete sich nach einer drei Wochen langen Zwangspause heute wieder bei seinem VfB Stuttgart im Teamtraining an.

Nicht umsonst heißt es AUgsburg

Alfred Finnbogason, André Hahn, Jeffrey Gouweleeuw: Beim FC Augsburg droht ein Trio, das schon zuletzt fehlte, auch weiter und auch für das anstehende Spiel gegen den SC Freiburg auszufallen. Dazu mussten heute Kapitän Daniel Baier (Rippenprellung), Konstantinos Stafylidis (Rückenblessur) und Jonathan Schmid (private Gründe) im Training passen, alle drei werden aber im Laufe der Woche wieder einsteigen und auch am Wochenende einsatzfähig sein.

Auch seit gestern Abend dezent revitalisierte Nürnberger, die auch nur zwei Punkte hinter dem Relegationsrang lauern, dürfen sich über Rückkehrer freuen: Die beiden Angreifer Timothy Tillman und Virgil Misidjan nahmen heute wieder am Training teil. Tillmann pausierte zuletzt erkrankt, Misidjan verpasste das Spiel gegen den BVB wegen der Geburt seines Kindes, hat die Arbeit heute aber wieder aufgenommen.

Trainieren darf Suat Serdar auf Schalke natürlich weiterhin, im Spieltagskader wird der Mittelfeldspieler jedoch erstmal eine Weile fehlen. Der Ex-Mainzer wurde nach seiner Roten Karte wegen „rohen Spiels gegen den Gegner“ aus der Parte gegen den SC Freiburg vom DFB für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen.

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Autor: Till Erdenberger

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