Im Dezember wieder im Einsatz: Thiago kommt gut voran

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Beim FC Bayern ist in der Länderspielpause Wunden lecken angesagt. Da passt es gut, dass zwei wichtige Spieler hart an ihrem Comeback arbeiten. Wir werfen einen Blick auf den Stand der Dinge – und wer sonst noch kämpft!

Bei einem Mittelfeldspieler steht eine Rückkehr kurz bevor, beim anderen gab es immerhin einen „ersten Schritt in Richtung Comeback: So meldete Bayern-Präsiden Uli Hoeneß bei Sky Sport News HD gestern: „Thiago kann in zwei bis drei Wochen wieder spielen.“ Der Spanier, der sich im Pokalspiel gegen Rödinghausen einen Riss des vorderen Außenbandes sowie eine Kapselverletzung zugezogen. Voraussichtlich wird der 27-Jährige also schon in der Länderspielpause die Trainingsarbeit an der Säbener Straße aufnehmen können. In der Abwesenheit des Taktgebers gelang dem Rekordmeister nur ein Sieg in drei Bundesligaspielen.

Noch einen langen Weg hat dagegen Kollege Corentin Tolisso vor sich, der sich im Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen einen Kreuzbandriss eine Meniskusverletzung zugezogen hat. Jetzt funkte der Franzose durch, dass er wieder ohne Einschränkung auf dem Fahrradergometer arbeiten kann, der „erste Schritt“ sei gemacht. Doch bis zu einer Rückkehr des 24-Jährigen, dessen Dynamik die Bayern auf der Außenbahn so gut gebrauchen könnten, dauert es noch: „Sollte ich sechseinhalb oder sieben Monate brauchen, werde ich mir die Zeit nehmen. Das wäre nicht schlimm. Ich möchte mich um mein Knie kümmern und nicht zwei Monate früher zurückkommen, nur um mich dann im dritten Monat an der Oberschenkelmuskulatur, am gleichen oder anderen Knie erneut zu verletzten“, verriet Tolisso in einem Interview mit dem französischen Verband.

Gegen die Leiden seiner Mannschaftskameraden ist die Erkältung von Abwehrspieler Mats Hummels natürlich zu vernachlässigen. Die Länderspielreise ist für den in Dortmund nach gut einer Stunde ausgewechselten Innenverteidiger nicht gefährdet.

Dortmunder Defensive pausiert

Beim Tabellenführer pausieren drei Nationalspieler, anstatt zu ihren Teams zu reisen: Der Schweizer Torwart Roman Bürki passte schon gegen den FC Bayern wegen einer Oberschenkelprellung, Nati-Kollege Manuel Akanji klagt seit dem Topspiel über Schmerzen in der Hüfte und bleibt deshalb daheim und Innenverteidiger Abdou Diallo musste ohnehin schon wegen Adduktorenproblemen in den letzten drei Pflichtspielen pausieren. Gut möglich, dass alle drei die Länderspielpause nutzen können, um sich wieder für einen Einsatz im anstehenden Bundesligaspiel in Mainz in Form zu bringen.

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Gerupfte Schalker

Zwischendurch ging es ja bei den so schwach gestarteten Königsblauen zumindest in Sachen Ergebnisse ein wenig bergauf, doch das scheint spätestens mit dem klaren 0:3 in Frankfurt wieder hinfällig zu sein. Bitter: Mit Mark Uth und Breel Embolo gibt es zwei verletzte Angreifer zu beklagen. Bei Uth besteht der Verdacht auf eine Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel, der Schweizer Embolo brach sich den Fuß und wird mehrere Wochen ausfallen. Für Neunationalspieler Uth, der in der letzten Länderspielpause seine Nationalelfpremiere feiern durfte, muss die anstehenden Spiele absagen. Wie lange Uth ausfallen wird, darüber wird der Verein spätestens morgen Auskunft geben.

Gut, dass Pause ist…

Auch andernorts drohen Ausfälle, die man durch ordentliche Belastungssteuerung in der Länderspielpause noch abwenden möchte. So freuen sie sich in Wolfsburg, dass Daniel Ginczek, der zuletzt über Schmerzen im Knie klagte, die ihn an „Messerstiche erinnerten“, nicht schwerer verletzt ist. Beim Stürmer wurde eine Innenbanddehnung diagnostiziert, die keine längere Pause nach sich ziehen wird. Ob der 27-Jährige schon am nächsten Spieltag gegen RB Leipzig wieder wird mitmischen können, ist aber noch nicht raus.

Arg gebeutelt wurde der SC Freiburg in seinem Heimspiel gegen den 1.FSV Mainz 05. Nicht nur unterlag man den Rheinhessen mit 1-3, mit dem nach seiner Einwechslung saustarken Torschützen Roland Sallai und  Nicolas Höfler beklagt SC-Trainer Christian Streich zwei Verletzte. Schwer erwischt hat es in einem unglücklichen Zweikampf mit 05-Angreifer Karim Onisiwo Höfler, bei dem es“ ganz schlecht aussieht, da hat es richtig geknallt, dort bei dem Zweikampf. Er wurde richtig abgeräumt und jetzt hoffen wir, dass es kein Kreuzbandriss ist, sonst wäre es natürlich eine Katastrophe.“  Der Ungar Sallai, der in jedem Fall die beiden Länderspiele in der Pause sausen lässt, hat sich eine Leistenverletzung zugezogen. Wie lange der 21-Jährige pausieren muss, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Autor: Till Erdenberger

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