Viel zu tun hatte die medizinische Abteilung bei Borussia Mönchengladbach

Foto: © imago / Jan Huebner
In der englischen Woche heißt es besonders genau hinzuschauen: Wer ist fit, wer nicht? Und wer wird von einer Sperre gestoppt? Wir haben die aktuellen Infos aus den Bundesligakadern.

Bei Borussia Mönchengladbach wird aktuell in der medizinischen Abteilung wohl mehr gewerkelt als auf dem Rasen, die Aufstellung für das morgige Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg könnte sich zu einem sportlichen teil zwischen Massageliege und OP entscheiden. Hier ein aktueller Überblick über Ausfaller und Wackelkandidaten: Angreifer Raffael zog sich wie erwartet gegen die TSG Hoffenheim tatsächlich einen Schlüsselbeinbruch zu und fällt natürlich auch. Eine kleine Resthoffnung besteht jedoch etwas überraschend bei Leidensgenosse Lars Stindl. Der verletzte sich zwar wieder am schon vorgeschädigten Knöchel, allerdings wohl nicht so schwer, dass ein Einsatz morgen schon ausgeschlossen wäre. Ob Stindl schon wieder für einen Kaderplatz wieder zur Verfügung stündet, wird sich heute im Laufe des Tages noch klären.

Bei zwei anderen zuletzt Verletzten, zeigte sich Dieter Hecking jüngst noch skeptisch bezüglich einer Rückkehr morgen: Weltmeister Christoph Kramer (nach Außenbandanriss im Sprunggelenk) und Außenbahnspieler Jonas Hofmann (Probleme am Hüftbeuger) stehen wohl „eher nicht“ parat, um die starke Vorrunde der Fohlen zu einem guten Ende zu bringen.

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Um ein gutes Ende der Hinrunde geht es auch beim SV Werder Bremen. Dort hat man nach einem starken Start zwischenzeitlich ordentlich an Boden verloren, sich zuletzt aber verbessert gezeigt – auch, wenn es bei Borussia Dortmund knapp nicht zu einem Punktgewinn reichte. Doppelt bitter: Das 1:2 beim Tabellenführer bezahlte man dazu noch mit dem frühen Ausfall von Davy Klaassen. Der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte zog sich bei einem Rettungsversuch in der Anfangsphase eine Schienbeinprellung zu, ob es für einen Einsatz am Mittwoch gegen die TSG Hoffenheim reichen wird? „Es wird Davy eine Zeit lang wehtun. Ob es für Mittwoch reicht, wissen wir noch nicht“, erklärte Werder-Sportdirektor Frank Baumann Bild. Der Holländer selbst verriet allerdings am Vormittag, es ginge ihm schon besser. Sorry, Davy-Fans: Für mehr Planungssicherheit können wir aktuell leider nicht sorgen.

Sorgen in Augsburg und Berlin

„Wir müssen schauen, wie der Körper reagiert. Drei Tage bis zum nächsten Spiel sind knapp. Ich bin zuversichtlich, aber ich habe auch keine Sorge, wenn wir die Belastung teilen.“ So kommentiert Augsburgs-Angreifer Alfred Finnbogason seine aktuelle Situation, nachdem der Stürmer nach längerer Verletzungspause zuletzt wieder zweimal dabei war (und noch nicht an die alte Form anknüpfen konnte). Gut möglich, dass der Isländer also nicht in beiden vorweihnachtlichen Begegnungen seiner Augsburger auflaufen wird. Wir werden sehen, wie FCA-Coach Manuel Baum die Belastung für seinen torgefährlichsten Stürmer, der eigentlich unverzichtbar im Abstiegskampf ist, bis zur Winterpause steuern wird.

Bei Gegner Hertha BSC fällt dagegen neben Marko Grujic, der sich bereits verletzungsbedingt in die Winterpause verabschiedet hat, wohl auch weiterhin Salomon Kalou aus. Der Stürmer verpasste „dank“ seines Risses auf dem Spann auch die gestrige Einheit. Mittelfeldspieler Arne Maier, der wegen eines Infekts zuletzt gegen den VfB Stuttgart fehlte, setzte ebenso aus und wird wohl bis morgen nicht mehr rechtzeitig fit.

Dazu fallen Javairo Dilrosun, Karim Rekik und Lukas Klünter bekanntlich ebenfalls weiterhin aus.

Hochkarätige Ausfälle in Leipzig und München

Weiter nördlich in der Tabelle gibt es zwei prominente und teure Ausfälle für die englische Woche zu vermelden: Während sich Leipzigs Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer gestern beim 4:1 über den FSV Mainz 05 seine 5. Gelbe abholte und in München gesperrt fehlt, lief beim Gegner heute Franck Ribéry nicht auf dem trainingsgelände auf, allerdings ohne Angabe von Gründen. Ob der Franzose verletzt fehlt? Dazu gab es heute keine Info. So oder so: Ribéry wäre wohl ohnehin nicht zum Einsatz gekommen, nachdem am Wochenende der wieder genesene Kingsley Coman den Platz auf der linken Außenbahn übernommen hatte.

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Autor: Till Erdenberger

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