Der Mann des Tages: Eintracht-Stürmer Luka Jovic

Foto: © imago / Eibner
Während einer eskaliert und doch an der Geschichte scheitert, müssen wir uns für einen anderen entschuldigen. Die Comstats zum 8.Spieltag sind ein Streifzug durch die Comunio-Bestwerte – und eine Abrechnung mit uns selbst.

27 Punkte in einem Spiel? Gähn…

Vergesst Paco, vergesst Duda, der krasseste Lauf der jüngeren Comunio-Geschichte geht gerade in Frankfurt ab: Ein gewisser Luka Jovic, der mit einem übersichtlichen Marktwert von rund drei Millionen als Eintrachts Stürmer Nummer 3 hinter Haller und Rebic) in die Saison gestartet war, traf in den letzten drei Spielen siebenmal und erzockte sich an den Spieltagen sechs, sieben und acht 49(!) seiner jetzt 51 Punkte. Zum Vergleich: Dortmunds Spanier kam in diesem Zeitraum auf „nur“ 43, Thorgan Hazard – immerhin punktbester Spieler – auf vergleichsweise traurige 28 Punkte.

Apropos „28 Punkte“: Wer dachte, dass sich Jovic mit seinem Fünferpack gegen bemitleidenswerte Düsseldorfer natürlich auch Comunio-Geschichte geschrieben hätte, irrt. Zunächst gab es da ja noch vor drei Jahren den 9-Minuten-Fünferpack von Robert Lewandowski gegen den VfL Wolfsburg, der ebenfalls mit 27 Punkten belohnt wurde. Doch das war auch damals schon kein Rekord, den hält nämlich – na, wer weiß es? – seit März 2002 Bart Goor. Der Belgier in Diensten von Hertha BSC schoss damals zwar „nur“ vier Tore gegen den HSV (Endstand: 6:0), war aber Mittelfeldspieler. Heißt: Zwölf Punkte für die Note 1, dazu viermal vier Punkte für seine Tore – macht 28 Punkte, an denen sich weiterhin und möglicherweise für die Ewigkeit alle folgenden Generationen die Zähne ausbeißen.

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Was für ein Wochenende! Jonas Hofmann und Luka Jovic waren nur ein Tor davon entfernt, den Comunio-Rekord von Bart Goor (28 Punkte in einem Spiel) zu knacken. Für die Top-Elf reicht's immerhin deutlich.

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Fällt ein anderer Rekord?

Die beste Comunio-Saison aller Zeiten nagelte Marco Reus dereinst aufs Parkett: 2011/12 erspielte der Stürmer 248 Punkte (und damit einen mehr als Franck Ribéry in der selben Saison und zwei mehr als Robert Lewandowski 2015/16 und 2016/17). Ein Rekord für die Ewigkeit? Rechnet man die aktuellen Werte nach knapp einem Viertel der Saison hoch, könnte die Bestmarke in dieser Saison zumindest ernsthaft ins Wackeln geraten. Multipliziert man die Werte der derzeitigen Spitzenleute mit dem Faktor 4,25, kommt man bei Lewandowski und Sebastien Haller (beide derzeit bei 55 Punkten) aktuell auf mögliche 233 Punkte zum Saisonende, Thorgan Hazard dagegen würde bei gleichbleibender Leistung den bisherigen Rekord pulverisieren: aufgerundete 268 Punkten stünden am Ende für den Belgier in den Büchern. Natürlich, Spielerei. 

Marco Reus machte seinerzeit übrigens 32 Saisonspiele, das bedeutet einen Schnitt von 7,75. Da liegen die Topleute mit mindestens vier Einsätzen derzeit drüber: Alcacer sammelte bisher 12,75 Punkte pro Spiel, Jovic und Hoffenheims Reiss Nelson immerhin 8,5 und Thorgan Hazard (7,87) und Robert Lewandowski (7,86) liegen auch noch knapp über der Reus-Marke.

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Sorry, liebe Manager

Nun ist es ja so, dass so ein 7:1 nicht nur Gewinner kennt. Im Gegenteil. Natürlich sind da die Düsseldorfer Fans zu nennen, die heute einen harten Arbeitstag vor sich haben. Und dann die Comunio-Manager, die sich mit ihren Düsseldorfern den Spieltag schon am Freitagabend zerschossen haben. Aber die größten Opfer, die die Erdrutsch-Niederlage gefordert hat, sind: Wir! Da empfehlen wir noch am Mittwoch großspurig Michael Rensing als solide Investition, der seine Punkte nach einer kurzen Schwächephase ganz sicher wieder einsammeln wird – und dann holt der Kollege satte siebenmal das Leder aus dem Netz und -6 Punkte. Muss man ohne Platzverweis auch erstmal schaffen. Wie stehen wir denn jetzt da, nachdem wir schon die Nürnberger Viererkette zum „Next big thing“ hochgejazzt hatten, kurz bevor man sich in zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen erst sechs, dann sieben Dinger abgeholt hat?

 

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Autor: Till Erdenberger

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