-14: Nach zwei Minuten mit Rot vom Platzt kam nicht nur den 1.FC Nürnberg teuer zu stehen

Foto: © imago /Horstmüller 
Dreimal glatt Rot gab es in den ersten acht Spielen des 23. Spieltags, so oft wie an keinem anderen der bisherigen Spieltage dieser Saison. Die Comuniomanager bezahlen unterschiedlich für ihre Übeltäter.

Während Augsburgs Reece Oxford nach seinem Platzverweis in der Nachspielzeit beim 1:5-Debakel gegen den SC Freiburg mit -4 Zählern vom Feld stapfte, fuhr Hertha-Verteidiger Karim Rekik „seinen“ Managern ärgerliche -6 ein. Den ewigen Rekord in Sachen Comuniominusleistung dürfte jedoch Nürnbergs Matheus Pereira in die Geschichtsbücher des Managerspiels genagelt haben. Schon nach gut zwei Minuten brannten dem Brasilianer in einem der ständigen Endspiele seines 1.FC Nürnberg alle Drähte durch, eine Tätlichkeit gegen Düsseldorfs Niko Gießelmann führten nach Videostudium zum schnellsten Platzverweis in der langen Bundesligahistorie des Clubs. Die Quittung: -14 (!) Zähler in weniger als fünf Minuten. Eigentlich unfassbar und wir machen uns ernsthafte Gedanken um die geistige Gesundheit derer, die die Lissabon-Leihgabe aufgestellt hatten. Kurze Rückmeldung wäre toll: Geht es euch allen einigermaßen?

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Das nennt man wohl eine „Geschlossene Mannschaftsleistung“: Bei Eintracht Frankfurts seriös heraus gespieltem 3:0-Erfolg bei Hannover 96 sammelten gleich sieben Spieler aus der Startelf sechs oder mehr Punkte, gleich neun holten mindestens vier Zähler. Einzige Abfaller: Ausgerechnet Überflieger Sebastien Haller, der seinen vorher 145 Zählern nur zwei hinzufügen konnte und seit jetzt vier Spielen auf sein zwölftes Saisontor wartet und der der zuletzt so starke Danny da Costa (-2). Bitter für alle Manager, die sich aus dem geschlossen punktehungrigen Eintracht-Ensemble ausgerechnet eine der beiden – mit Verlaub – Nieten heraus gepickt hat.

Umgekehrt war es beim FC Schalke 04: Der noch amtierende Vizemeister stellte beim 0:3 in Mainz eine Ansammlung von Nieten und Punktevernichtern, nur einen Hauptgewinn konnte man aus der königsblauen Lostrommel ziehen. Siebenmal null Punkte, sechsmal immerhin zwei Zähler sorgen für ein ganz trübes Bild beim Blick auf die Spieltagsleistung. Umso bemerkenswerter die Leuchtturmleistung des Tages: Salif Sané holte „seinen“ Managern zehn Punkte und damit beinahe die Hälfte der 22 Zähler seines Teams. Glückwunsch an alle, die das große Los gezogen haben.

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Beim Gegner von S04 nutzte man den „Aufbaugegner“ dazu, sich zur besten Leistung der Rückrunde aufzuschwingen: 70 Zähler hatten die 14 eingesetzten Spieler vom 1.FSV Mainz 05 am Ende eingesammelt. Damit müssen wir unsere vorsichtige Skepsis beim Blick auf den Mainzer Kader direkt wieder einsammeln. Mit am eifrigsten punktete der von uns unter die „Finger weg“-Kandidaten gepackten Jean-Philippe Mateta und der Doppeltorschütze Karim Onisiwo, den wir gar nicht auf dem Schirm hatten.

Willkommen im Club der 100er

Der „Club der 100er“, also der Spieler, die in dieser Saison schon dreistellig gepunktet haben, ist am Wochenende angewachsen! Neu dabei: Julian Brandt (+6, jetzt 104). Auf dem Sprung in den erlauchten Kreis der Lieblingspunktesammler stehen Alassane Pléa (94), Maximilian Arnold (92), David Alaba (90) und Luca Waldschmidt (89).

Thomas Müller hat sich schon mit einer 4-Punkte-Leistung gegen den FC Augsburg in die Geschichtsbücher geschossen: Der Bayern-Stürmer schloss jede einzelne der vergangenen zehn Saisons dreistellig ab, das hat vor ihm noch kein Bundesligaspieler im Managerspiel geschafft – und es ist auch niemand in Sicht.

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Autor: Till Erdenberger

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