Brachte dem FC Bayern ein wenig Ruhe: Doppeltorschütze Serge Gnabry

Foto: © imago / Nordphoto
Das Wochenende bleibt zwar manches schuldig, aber es gibt auch ein paar Highlights.  Eine wirklich miese Serie zum Beispiel. Und ein dritter Mann mit echten Fabelwerten. Die Comstats zum 13. Spieltag.

Der 1.FSV Mainz 05 hat vor der Saison den größten EInkaufsbummel seiner 113-jährigen Clubgeschichte gestarter: Moussa Niakhaté, Aaron Martin, Pierre Kunde Malong, Jean-Philippe Mateta, Philip Mwene, Jean-Paul Boetius, Issah Abass – dieses Septett hat zusammen über 30 Millionen Euro gekostet. Was für andere Vereine kaum am Festgeldkonto kratzt, ist in Mainz eine ganz schöne Stange Geld.  Doch der große Gewinner der Saison, der eigentlich lange ein Verlierer war, stammt aus der eigenen Jugend und kam nach einer Leihe nach Kiel samt Zweitligaaufstiegzur letzten Saison wieder an den Bruchweg zurück: Robin Zentner heißt der Mann und stand in dieser Saison bereits fünfmal zwischen den Pfosten. Und das, obwohl der 24-Jährige als etatmäßige Nummer drei in die Runde gegangen ist. Drei dieser fünf Spiele gewann man, einmal gab es ein 0:0 (gegen den seinerzeit frisch gekürten Bayern-Zwinger Hertha BSC) und nur das Spiel gegen den BVB ging unglücklich verloren. Mit seiner glatten 1 hat Zentner nun schon am Freitag den Standard für die beste Torhüterleistung gesetzt. Den 1:0-Sieg der Mainzer gegen Fortuna Düsseldorf machte der Keeper mit unzähligen Paraden fast im Alleingang möglich, zwölf Punkte waren der verdiente Lohn. Und ganz nebenbei: Durch diese Spitzenvorstellung machte sich der Mainzer Schlussmann zum besten Comuniokeeper der Liga: 4,40 Punkte pro Spiel sind Bundesligaspitze.

Die teuersten Abwehrspieler bei Comunio: Max und der elitäre Kreis
Niklas Süle und David Alaba

Fünf vom Tabellenführer, vier vom Rekordmeister: Die teuersten Abwehrspieler bei Comunio bieten nicht gerade viel Abwechslung. Nur ein Linksverteidiger mischt sich unter den elitären Kreis.

weiterlesen...

In München dürfen sie gerade mal wieder kurz durchschnaufen, vor allem natürlich Niko Kovac. 5:1 in der Champions League gegen Benfica Lissabon und jetzt das 2:1 bei taumelnden Bremern, einstmals mit Max Kruse und Co. ein echter Punktegarant. Die Punkte sammelt jetzt mit Serge Gnabry endlich mal wieder ein Spieler des Rekordmeisters. Drei Tore in seinen letzten drei Spielen (am 12. Spieltag pausierte Gnabry angeschlagen) führen zu dreißig Punkten in diesem Zeitraum. Nimmt man nur die SPieltage 10 bis 14, wäre der Nationalspieler mit im Schnitt zehn Punkten pro Spiel hinter Marco Reus und Thorgan Hazard dritteifrigster Punktesammler der Liga Jetzt dürfte Gnabry erstmal seinen Platz in der ersten Elf des Rekordmeisters gesichert haben. Dessen Coach möchte ja jetzt die Rotation etwas zurück schrauben. Das sind gute Nachrichten für Comuniomanager, die es gerne planbar mögen – also ungefähr alle. 

Ganz und gar keine Hoffnungsschimmer gibt es für die Anhänger von Hannover 96 unter den Comunio-Managern, die privat und „geschäftlich“ nicht trennen können. Denn die Niedersachsen stecken derzeit in einer noch recht frischen Horrorserie.  In der Liga trägt man nur aufgrund des etwas besseren Torverhältnisses (gegenüber Fortuna Düsseldorf) nicht die Rote Laterne durch die Woche und musste am Wochenende gegen Hertha BSC die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen hinnehmen. Das kann man ja noch mit einem Achselzucken quittieren, schließlich dürfte niemand die Niedersachsen vor der Saison für höhere Weihen auf dem Zettel gehabt haben. Was das Breitenreiter-Ensemble aber bei Comunio abliefert, ist schon dramatisch: Gerademal 19 Punkte sammelten Füllkrug, Esser, Wood und Co. in den letzten beiden Spielen. Alle 26 eingesetzten Spieler zusammen, wohlgemerkt. Das dürfte schon dem einen oder anderen Manager die Tränen in die Augen getrieben haben. Es gab in dieser Saison schon Spieler, die alleine mehr Punkte geholt haben, als ganz Hannover 96 zusammen – in einem Spiel, wohlgemerkt.

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Till Erdenberger

Alle Beiträge von Till Erdenberger »