Liefert alle drei Wochen: Robert Lewandowski

Foto: © imago /ULMER Pressebildagentur
Die Bayern gewinnen souverän gegen Nürnberg, Robert Lewandowski trifft zweimal – und sollte jetzt trotzdem erstmal pausieren. Wir erklären, warum – in den Comstats zum 14. Spieltag.

2-9-2-2-18-8- -2-14-2-2-16: Wäre die Punktehistorie Robert Lewandowskis seit dem vierten Spieltag mit all seinen regelmäßigen Ausschlägen ein EKG, so würde man beruhigt diagnostizieren können: Der polnische Patient erfreut sich regelmäßiger Herzaktivitäten, alles tipptopp. Die Saisonleistung des Stürmers sorgt bei den Comuniomanagern, die für den Dauerpunktelieferanten tief in die Tasche gegriffen haben, in dieser Saison auch für Herzaktivität. Allerdings dergestalt, dass ab und zu mal mit Blick auf die Punkte des Bayern-Stars hin und wieder mal ein Schlag ausbleibt. Denn mit schon drei Doppelpacks in den letzte sieben Spielen nähert sich Lewandowski zwar so langsam seiner gewohnten Torquote an, allerdings ist statistisch auffällig: Lewandowski trifft, dann lässt er sich wieder zwei Spiele lang hängen, bevor wieder ein Doppelpack ansteht. Diesen Rhythmus spielt der Torjäger jetzt so seit Spieltag Nummer 4. Das Problem: In den Torlos-Partien ist der 30-Jährige dann (aus Comuniosicht) beinahe zu nichts zu gebrauchen, viermal zwei und einmal -2 sind eine bittere Ausbeute für einen, dessen Marktwert konstant um die 14.000.000 tanzt. Also ist unser (nicht ganz ernst gemeinter) Tipp: Lasst Lewa einfach mal zwei Wochen auf der Bank. Bringt eh nichts.

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Famose Freiburger!

Hat jemand den Text mit unseren Kauftipps aus Freiburg am Freitag gelesen? Alle? Natürlich! Dann dürfen wir uns ja mal auf die Schultern klopfen und Bilanz ziehen: Raus gepickt hatten wir als kaufenswert Verteidiger Manuel Gulde, die Mittelfeldspieler Mike Frantz und Jerome Gondorf, sowie Angreifer Luca Waldschmidt. Und was passiert gestern? Da fiedelt die Streich-Truppe die hoch ambitionierten Leipziger weg, die sich so viel vorgenommen hatten. (Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer vor der Partie: „In Freiburg scheppert´s!“) Und „unsere“ Jungs? Waldschmidt und Frantz treffen, gemeinsam mit Gulde holen sie 23 Punkte. Nur der Ex-Bremer Gondorf, zweitteuerster Spieler aus dem Quartett, nullt und fällt damit deutlich ab. Gemeinsam haben die Breisgauer mit 64 Punkten ihre stärkste Saisonausbeute eingefahren. Über Mike Frantz (zwölf Punkte) hatten wir geschrieben: „Mike Frantz kann der Typ sein, der für deinen etatmäßigen Mittelfeldkünstler einspringen kann, wenn der kurzfristig nicht kann.“ Kann, kann, kann… Wer diesen kühnen Plan schon vor unserem dezenten Hinweis in die Tat umgesetzt hatte, ist einer der Gewinner dieses Spieltags! 

Geschlossene Nürnberger

Das nennt man dann wohl eine geschlossene Mannschaftsleistung: Beim trostlosen 0:3 bei Bayern München reichte es für die Franken mit vereinten Kräften zu sechs Punkten, acht der 13 eingesetzten Spieler lieferten eine Nullrunde ab, immerhin vier sammelten jeweils zwei Punkte, einer -2. Mit dieser traurigen Bilanz hat der Aufsteiger im Comunio-Teamranking nun wieder die Rote Laterne von Hannover 96 übernommen. Die Niedersachen, die in den letzten beiden Partien zusammen auf insgesamt desaströse 19 Punkte gekommen waren, punkteten gestern in Mainz ganz ordentlich: 32 Punkte sprangen für Weydandt, Füllkrug und Co. beim 1:1 heraus.

Apropos Mainz: Für die 05er verwandelte Daniel Brosinski deren 22. Elfmeter in Serie (!) erfolgreich und schoss sich so mit elf Punkten auch direkt mal in die Elf des Spieltages. Und das im 150. Bundesligaspiel. Schönes Jubiläum. 

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Autor: Till Erdenberger

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