Triple-Dodi: Dodi Lukebakio ist der Mann des 12. Spieltags!

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Das ist ja auch bitter: Kevin Volland trifft doppelt, schafft es mit seinen 14 Punkten aber nicht in die Comunio Elf des Spieltags. Naja, wird er mit klar kommen. Erfreuen wir uns lieber an diesem offensiven Feuerwerk am 12. Spieltag.

Dass ein Spieler mit einem Doppelpack nicht in der Elf des Tages landet, liegt daran, dass die Stürmer an diesem Spieltag in großer Zahl ihren Job sehr gut erfüllt haben. Dodi Lukebakio mit seinem Dreierpack für Fortuna Düsseldorf, die Doppelpacker Kevin Volland (Bayer Leverkusen), Thomas Müller (FC Bayern München) und Steven Skrzybski (FC Schalke 04), dazu Luca Waldschmidt (SC Freiburg), Paco Alcacer (Borussia Dortmund), Robin Quaison (FSV Mainz 05), Bobby Wood (Hannover 96), Adam Zrelak, Federico Palacios (beide 1. FC Nürnberg), Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach), Vedad Ibisevic, Mathew Leckie (beide Hertha BSC), Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim), Ante Rebic, Sebastien Haller (beide Eintracht Frankfurt) und Sergio Cordova (FC Augsburg): 17 Angreifer erzielten am vergangenen Wochenende Tore – mehr waren es an keinem anderen Spieltag in dieser Saison.

Ein Teil dieser Erfolgsgeschichte war, wenn auch höchst unfreiwillig, Manuel Neuer. Und der Nationaltorhüter erlebt mit seinem FC Bayern nicht nur für des Rekordmeisters Verhältnisse ungeheuer bittere Saison, sondern steht seit vorgestern auch vor einem Comunio-Scherbenhaufen. Durch die -2 Punkte, die der 32-Jährige gegen Fortuna Düsseldorf sammelte, stellte er seine Saisonausbeute im Managerspiel auf: Null Punkte! In der Rangliste der Torleute taucht er mit dieser Ausbeute natürlich gar nicht erst auf. In der Marktwerttabelle ist der Bayern-Keeper immerhin noch Zwölfter. Das ist schon ziemlich dramatisch, auch wenn man daran erinnern muss, dass es schon etwas her ist, dass Neuer ein großer Punktebringer war. So datiert die letzte dreistellige Punkteausbeute aus der Saison 2014/15, danach gab es noch 92 (15/16), 84 (16/17) und – verletzungsbedingt – acht Punkte (18/19). Man muss nun kein Rechengenie sein, um die Vorhersage zu wagen: Wir werden am Ende die schwächste Saison von Manuel Neuer in seiner Comunio-Karriere erleben. Und die umfasst dann auch schon immerhin satte 13 Jahre (sieben davon schloss er bisher dreistellig ab).

Die Top-Elf des 12. Spieltags: Bayern-Schreck, zwei Frankfurter und der Beste

Bayern-Schreck Dodi Lukebakio führt die Top-Elf des 12. Spieltags an. Die formstarken Frankfurter stellen zwei Spieler und auch Comunios bester Spieler hat es mal wieder geschafft.

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Deutlich anders als bei den Spielern des Rekordmeisters war am Samstag die Stimmungslage auf der anderen Seite der Mittellinie: Der Aufsteiger aus Düsseldorf hatte aus einem 1:3-Rückstand tief in der Nachspielzeit noch ein 3:3 gemacht und nimmt – anders als beim letzten, ebenfalls spektakulären Auftritt in München – tatsächlich ein Pünktchen mit an den Rhein. Sollten sich jedoch fortuna-freundliche Comunio-Manager ob dieser überraschenden Wende in Erwartung eines angenehmen Punkteregens die Hände gerieben haben, wurden sie bitter enttäuscht – zumindest, wenn sie andere Kicker als Dodi Lukebakio in den eigenen Reihen hatten. Denn gemeinsam kamen die 14 eingesetzten Spieler des Zweitligameisters auf gerade mal 29 Punkte. Und von diesen 29 Punkten holte Dreifachtorschütze Lukebakio alleine 21. Das bedeutet: Der Belgier holte im Alleingang knapp 73% der Punkte seines Teams. Das ist absoluter Spitzenwert in dieser Saison. Und diese Marke dürfte noch lange, lange Bestand haben!

Während man die an diesem Wochenende so überragende Vorstellung von Dodi Lukebakio jedoch vorerst und mit voller Bewunderung als positiven „Ausrutscher“ bezeichnen darf, muss man über einen anderen Spieler den Kopf schütteln – im guten Sinne: Was Gladbachs Thorgan Hazard Woche für Woche aufs Parkett zaubert, ist für manchen Manager schon eine Lebensversicherung und vor allem: In dieser Konstanz hat man einen Topspieler bisher ganz, ganz selten erlebt. In den vergangenen acht Spielen punktete der Belgier sechsmal (!) zweistellig (einmal neun Punkte). Zum Vergleich: Frankfurts Sebastien Haller, derzeit zweiter in der Rangliste der besten Punktesammler, schaffte es im selben Zeitraum nur zweimal, zehn oder mehr Punkte einzufahren. Ein Teil der Wahrheit ist natürlich, dass Hazard im 4-3-3 von Dieter Hecking als Flügelstürmer aufgeboten wird, er im Managerspiel allerdings (noch) im Mittelfeld einsortiert ist. Dennoch: Sensationssaison des 25-Jährigen, der nach wie vor mit großen Schritten auf dem Weg zu einem neuen Allzeit-Punkterekord ist!

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Autor: Till Erdenberger

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