Punktete erfolgreich "international": Das Team von Bayer Leverkusen

Foto: © imago / Pausch
Während man in Freiburg „gerne“ an Serien festhält, haben sie es in Leverkusen endlich geschafft, eine zu durchbrechen. Wir haben ein bisschen Statistik zum 16. Spieltag für euch versammelt.

Wir erinnern uns kurz an Montag zurück: Da berichteten wir über die desaströse, ja, regelrecht schwarze Serie des SC Freiburg. Inklusive der Pleite gegen Aufsteiger Düsseldorf holten die Breisgauer in den letzten neun (!) Spielen gegen die jeweiligen Neulinge in der Bundesliga nur einen (!) Punkt. Statistisch gesehen dürften Christian Streich und Co. schon die Knie vor dem Hinrundenabschluss schlottern, denn am Wochenende geht es zum 1. FC Nürnberg.

Eine ähnliche statistische Auffälligkeit – nur unter ganz anderen Vorzeichen – schleppte Bayer Leverkusne bisher durch die Saison: Fünfmal traf man in der Vorrunde bis heute auf Teams, die 2018/19 ebenfalls international vertreten waren – und es setzte fünf Niederlagen. Und was waren da für bittere Stunden dabei, zum Beispiel das 0:3 in Leipzig, wo die eingesetzten Werkself-Kicker nur auf 16 Punkte kamen. Frust, Frust, Frust, zuletzt am vergangenen Wochenende beim 1:2 in Frankfurt. Bis es heute zum Aufbaugegner nach Gelsenkirchen ging. 2:1 gewonnen. – aber kurioserweise mit 30 einen Zähler weniger geholt als der Gegner, der jetzt den Winter über tief im Tabellenkeller stecken wird. Ein Triumph also, für den man sich im Managerspiel auch nicht so wahnsinnig viel kaufen kann.

In der Marktwerttabelle rangieren die königsblauen Jungs von Domenico Tedesco übrigens aktuell auf Rang 11, bei den Punkten auf Platz 15 – einen schlechter als „draußen“. Kein Trost. Immerhin konnte ein klein bisschen Comunio-Geschichte geschrieben werden: Torschütze Haji Wright sammelte nach drei punktlosen Einsätzen gestern seine ersten fünf Zähler im Managerspiel. Willkommen im Game!

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Ein alter Hase ist dagegen nicht abzuschreiben: Kaum wurde er landauf, landab und natürlich auch bei uns aus dem Team geschrieben, kommt Franck Ribéry wieder zurück und schießt seine Bayern prompt zum wichtigen 1:0-Sieg über RB Leipzig, mit dem sich der Rekordmeister pünktlich zum Hinrundenende wieder an den BVB heranpirscht. Und darauf hoffen darf, dass die andere Borussia ihren Ex-Trainer Lucien Favre am Freitag nochmal ein bisschen ärgert. Profitiert hat der Altmeister freilich von der Verletzung von Serge Gnabry, der sich schon in der ersten Hälfte am Oberschenkel verletzte und früher als geplant in die Winterpause starten könnte. Ob der 35-jährige Ribéry, der in der Ewigen Bestenliste im Managerspiel inzwischen von Teamkollege Robert Lewandowski entthront wurde, nochmal einen Angriff auf die Spitze startet? Gestern nahm der Franzose dem diesmal schwachen Polen schonmal die ersten acht Punkte auf dem Weg nach ganz oben ab.

Der schlechteste Deal der Saison

Erinnerst du dich noch, was du am 14. September getan hast? Wahrscheinlich nicht, oder? Wir hoffen zumindest, dass du an diesem Tag nicht Luka Jovic verkauft hast. Der Frankfurter Angreifer stand damals, nach dem 3. Spieltag, bei einem Marktwert von 1.220.000 und hatte eine Einwechslung und zwei Punkte auf dem Konto. Der Rest ist jüngere Comunio-Geschichte, denn mit kurzem Anlauf eskalierte es richtig. Nach dem gestrigen Doppelpack in Mainz steht der Serbe, der übermorgen 21 Jahre alt wird, bei einem Marktwert von 9.940.000 und 104 Punkten. Und wir wissen: Comunio ist nicht dann am grausamsten, wenn die eigenen Jungs versagen, sondern wenn die auf einmal punkten, die man irgendwann mal weg geschickt hat. Wer Luka Jovic in diesem September transferiert hat, muss drauf hoffen, dass die kurze Winterpause den Schmerz für ein paar Tage zumindest lindert, bevor es wieder los geht.

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Autor: Till Erdenberger

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