Traf gegen Galatasaray: Leipzigs Yussuf Poulsen

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Das braucht wirklich niemand in der Vorbereitung: Beim VfL Wolfsburg bangen sie seit heute um ihren Torjäger. Gleich acht Tore gab es dagegen bei Freiburg gegen Mainz, allerdings nahm man sich dafür auch 180 Minuten Zeit.

RB Leipzig – Galatasaray Istanbul 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Poulsen (34.), 1:1 Linnes (55.)

Aufstellung RB Leipzig: Gulácsi (46. Mvogo) – Klostermann (77. Mukiele), Konaté (77. Orban), Upamecano (77. Nukan), Halstenberg (77. Saracchi) – Demme, Laimer (46. Adams) – Sabitzer, Bruma (68. Cunha) – Poulsen (83. Majetschak), Werner (77. Augustin)

Comunio-Check: „Außer Bruma hat sich heute keiner verletzt und auch bei ihm sieht es aktuell nicht so dramatisch aus. Von daher hoffe ich, dass er ab Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren kann“, atmete RB-Trainer Ralf Rangnick nach dem Test gegen den türkischen Traditionsverein durch und ordnet dann auch noch die Leistung seines Teams zufrieden ein: „Ansonsten war es heute der Test, den wir uns gewünscht haben. Natürlich hätten wir das Spiel gerne gewonnen, vor allem auch weil wir ein deutliches Chancenplus gegenüber Galatasaray hatten. Dafür, dass es heute unser erstes Testspiel im neuen Jahr war, bin ich ganz zufrieden.“ Und die Sachsen hätten auch durchaus als Sieger vom Platz gehen können, alleine Timo Werner hätte schon in der ersten Hälfte für klare Verhältnisse sorgen können, scheiterte aber schon in den ersten zehn Minuten zweimal.

VfL Wolfsburg – HNK Rijeka 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Mehemdi (42.), 2:0 Mehmedi (55.), 3:0 Mehmedi (59.)

Aufstellung VfL Wolfsburg: Casteels – William (62. Verhaegh), Knoche (62. Tisserand), Brooks (62. Bruma), Roussillon (62. Itter) – Guilavogui (62. Rexhbecaj) – Arnold (62. Stefaniak), Gerhardt (62. Jung) – Steffen (62. Malli), Ginczek (36. Brekalo), Mehmedi (62. Weghorst)

Comunio-Check: 3:0 gewonnen, Dreierpack Mehmedi – eigentlich könnte Bruno Labbadia mit dem Test gegen die Slowenen aus Rijeka überaus zufrieden sein. Dass der Wölfe-Coach dennoch mit Magenschmerzen die Heimfahrt nach Niedersachsen antreten muss, liegt an Daniel Ginczek: „Positiv ist insgesamt, dass wir in beiden Spielen drei Tore erzielt und kein Gegentor bekommen haben. Jetzt müssen wir die Untersuchung von Daniel am Montag abwarten. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist, weil er ein wichtiger Teil unseres Teams ist.“ Der Stürmer, mit fünf Treffern zweitbester Torschütze des Bundesliga-5., musste schon in der 36. Minute vom Platz, eine Diagnose steht noch aus. Aber ansonsten war Labbadia zufrieden mit der Aufgabe – und wie sein Team sie gelöst hat. „Der Gegner hat gerade in der ersten Halbzeit sehr tief gestanden und das war ein gutes Training, um den Ball laufen zu lassen.“

1.FSV Mainz 05 – SC Freiburg 2:2 (2:0)/ 2:2 (1:0)

Spiel 1: 

Tore: 1:0 Ujah (12.), 2:0 Öztunali (18.), 1:2 Heintz (64.), 2:2 Niederlechner (71.)

Aufstellung 1. FSV Mainz 05: Müller (63. Dahmen) – Donati, Bell, Hack (63. Gürleyen), Bussmann – Kunde – Öztunali, Latza – Boetius – Ujah, Holtmann (68. Abass)

Aufstellung SC Freiburg: Schwolow – Gulde, Koch (74. Boukhalfa), Heintz – Stenzel, Frantz – Gondorf Haberer -Waldschmidt, Grifo (86. Torres), Niederlechner

Spiel 2: 

Tore: 1:0 Maxim (17.), 2:0 Brosinski (69.), 1:2 Höler (79., FE), 2:2 Kübler (85.)

Aufstellung 1.FSV Mainz 05: Zentner (63. Huth) – Brosinski, Bungert, Niakhaté (63. Gürleyen), Aarón – Gbamin, Mwene (46. Abass), Maxim, Baku – Mateta, Quaison

Aufstellung SC Freiburg: Flekken – Stanko, Lienhart, K. Schlotterbeck – Kübler, Kammerbauer – Abrashi (63. Torres), Terrazzino – Ravet, Petersen, Höler (79. Pieringer) 

Comunio-Check: Mainz-Coach Sandro Schwarz war nach dem Doppeltest gegen den Bundesligakonkurrenten SC Freiburg angefressen: „Wir haben in dieser Woche dreimal 2:0 geführt und dennoch kein Spiel gewonnen. Das liegt einfach an der Haltung. Es darf uns nicht schon während des Spiels gut gehen, weil wir das Ergebnis haben. Man muss immer am Ergebnis schrauben, konsequent bleiben. Ist das nicht der Fall, werden wir bestraft.“ Sein Gegenüber Christian Streich war naturgemäß zufriedener und resümierte nach dem zweiten Spiel: „Wir haben viel erzwungen, nie aufgehört und ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement und auch mit der spielerischen Leistung“ Und weiter: „Die Spielanlage war gut, wir haben immer probiert Fußball zu spielen, sind zweimal mit zwei Toren in Rückstand geraten, durch eigene Fehler, aber wir haben nicht aufgehört und weitergespielt“, war Streich zufrieden. „Ich habe gute Sachen gesehen, Spieler, die überzeugt haben im ersten Spiel und auch im zweiten Spiel.“ Wen er gemeint haben könnte, sagte der Coach freilich nicht, dürfte sich aber über das Comeback von Mittelfeldspieler Amir Abrashi gefreut haben, der aufgrund eines Kreuzbandrisses die komplette Hinrunde ausgefallen war.

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Autor: Till Erdenberger

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