emir spahic rot hamburger sv

Die Comuniopunkte-Tabelle entspricht nicht immer der Bundesliga-Tabelle. Im oberen Drittel gibt es aktuell kaum Abweichungen, aber zum Beispiel der FC Augsburg steht im echten Leben schlechter da, als es seine Comunio-Ausbeute vermuten lässt. Beim Hamburger SV ist es genau andersrum.

Zugegeben, nach gerade mal drei absolvierten Spieltagen in der Bundesliga ist die Aussagekraft der Tabelle noch nicht sonderlich hoch. Trotzdem lassen sich – insbesondere mit Blick auf die Parallelwelt Comunio – schon erste Rückschlüsse ziehen.

Es ist zumindest erstaunlich, dass die echte Tabellenplatzierung mancher Bundesligisten – Borussia Dortmund, FC Bayern München, Bayer Leverkusen, Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach – exakt ihrem Rang in der Comuniopunkte-Tabelle entspricht, während andere Mannschaften um bis zu fünf Plätze fallen oder klettern.

Mainz hat starke Individualisten

So ein Fall ist zum Beispiel der FSV Mainz 05, der in der Bundesliga-Tabelle auf dem fünften Platz steht, bei Comunio aber direkt hinter dem Spitzenduo Dortmund und Bayern gelistet ist. 147 Comuniopunkte haben die Mainzer bisher erspielt, der Vorsprung auf den VfL Wolfsburg auf Platz vier beträgt beachtliche 36 Punkte.

Ein Blick auf den Mainzer Kader offenbart, dass die gute Platzierung bei Comunio vor allem einer handvoll Spieler zu verdanken ist, die in den ersten drei Spielen besonders auf sich aufmerksam machten.

Da wäre zum Beispiel Mittelfeldspieler Christian Clemens, der bisher allein 20 Punkte gesammelt hat – so viele wie die gesamte Mannschaft des Hamburger SV. Ihm folgen seine Teamkollegen Stefan Bell und Yunus Malli mit jeweils 18 Punkten sowie Yoshinori Muto mit 16 und Julian Baumgartlinger mit 14 Punkten.

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Darmstadt und Stuttgart sind von ihren Helden abhängig

Ähnlich ist es beim SV Darmstadt 98, der seine vergleichsweise gute Comunio-Platzierung (9) vor allem Marcel Heller zu verdanken hat, der mit 20 Punkten exakt doppelt so viele gesammelt hat wie der zweitbeste Darmstädter Peter Niemeyer.

Der VfB Stuttgart profitiert im Comunio-Ranking vor allem von seinen Helden Daniel Didavi (21 Punkte) und Daniel Ginczek (16 Punkte), ohne deren Zähler die Stuttgarter gerade mal neun Punkte erspielt hätten – was den vorletzten Platz zur Folge hätte, wie in der echten Bundesliga-Tabelle.

Augsburg steigt bei Comunio um fünf Plätze auf

Am krassesten ist der Unterschied zwischen echter Platzierung und Comunio-Rang beim FC Augsburg. In der Bundesliga-Tabelle steht der FCA mit einem Punkt auf Platz 15, bei Comunio ist der Klub fünf Plätze weiter oben gelistet: mit 76 Punkten sogar noch vor dem FC Schalke 04.

Hier ragt kein Spieler so weit heraus wie beispielsweise Marcel Heller beim SV Darmstadt, stattdessen punktet die ganze Mannschaft recht konstant. Hinzu kommt, dass Augsburg gegen Hertha BSC und den FC Ingolstadt jeweils nur knapp mit 0:1 verlor, was in der Regel keine desaströsen Einzelbewertungen für Spieler zur Folge hat.

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Extrembeispiel Hamburger SV

Das Spielchen funktioniert aber auch andersrum. So steigen zum Beispiel der FC Schalke 04, Hertha BSC und Werder Bremen, die bei Comunio die Plätze elf, zwölf und 13 belegen, in der Bundesliga-Tabelle als Paket um je zwei Plätze auf.

Extrembeispiel für diese Art der Abweichung ist der Hamburger SV. Bei Comunio steht der HSV mit mageren 20 Punkten auf dem vorletzten Platz. Schlechter ist nur Borussia Mönchengladbach, das es zustande gebracht hat, als Mannschaft aus drei Spielen nur sieben Comuniopunkte mitzunehmen.

Spahic geht voran – nur leider in die falsche Richtung

In der echten Tabelle wird der HSV dank seines Sieges gegen den VfB Stuttgart aktuell auf Platz 13 geführt – vier Plätze höher also. Es gehört sich zwar nicht, mit dem Finger auf Leute zu zeigen. Aber auch hier ist die Abweichung ziemlich präzise auf einen Schuldigen zu schieben.

Neuzugang Emir Spahic hat es geschafft, in drei Spielen 16 Minuspunkte zu sammeln! Dazu trägt auch seine rote Karte am dritten Spieltag gegen den 1. FC Köln bei. Kein Spieler in der Bundesliga griff bislang tiefer ins Klo. Kleiner Trost für Spahic: Auch ohne seine Minuspunkte würde der HSV bei Comunio nur um einen Platz nach oben klettern. Und welche Aussagekraft das hat, darf sich jetzt jeder selbst überlegen.

Du spielst noch nicht Comunio? Dann fang jetzt damit an!

Autor: Marcus Erberich

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