Loser mit Perspektive: Retsos und Konoplyanka von Schalke und Leverkusen

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Nach dem Revierderby zwischen Schalke und Dortmund schaffen es drei Beteiligte unter Comunios relative Marktwertgewinner, davon zwei Verlierer. Ein Schnäppchen vom FC Bayern München ist ebenfalls an Bord.

Juan Bernat, Bayern München, 3.210.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 43,3 %
Im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen blieb Juan Bernat nur die Bank. Dort verfolgte er den 6:2-Sieg des Rekordmeisters über die kompletten 90 Minuten. Für Comunio ist dieser Umsatnd allerdings alles andere als richtungsweisend. In der entschiedenen Bundesliga könnte der Franzose durchaus schon bald auf weitere Einsätze kommen. Bereits am 29. und 30. Spieltag standen jeweils 6 Comunio-Punkte zu Buche. Bei Hannover 96 könnte Jupp Heynckes nun erneut seine Stammkräfte schonen. Bernat, der hinten links mit David Alaba und Rafinha konkurriert, ist nach seinem 43,3-prozentigen Anstieg für 3,21 Millionen zu haben.

Nuri Sahin, Borussia Dortmund, 4.810.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 45,8 %
Seine relativ überraschende Startelfnominierung am 29. Spieltag und die folgenden 6 Punkte sorgten bei Nuri Sahin für einen rasanten Marktwertanstieg und Platz 2 unter den absoluten Gewinnern der letzten Woche. Dem 3:0 gegen Stuttgart, bei dem er eine Torvorlage beisteuerte, ließ der 29-Jährige allerdings in Gelsenkirchen eine äußerst mäßige Vorstellung folgen: Zu langsam die Bewegungen des Sechser, zu wenig zielführend die Aktivitäten der gesamten Dortmunder Mannschaft. Möglich, am Samstagabend in Leverkusen wieder für Julian Weigl weichen muss. So oder so könnte der Aufschwung des ehemaligen Leistungsträgers demnächst vorüber sein. Nach einem Plus von 45,8 Prozent ist Sahin bei Comunio nicht mehr zu empfehlen.

Comunio-Marktwertanalyse: Erste Zeichen für einen Aufschwung

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Panagiotis Retsos, Bayer Leverkusen, 2.740.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 48,1 %
Gegenüberstehen wird Sahin am Wochenende der rund 2 Millionen günstigere Panagiotis Retsos. Die taktisch motivierte Auswechslung des zudem bereits verwarnten Abwehrspielers bei der Pokal-Klatsche gegen München sollte die Comunio-Manager nicht weiter verunsichern. Der Grieche dürfte gegen den BVB an der Seite von Jonathan Tah und Sven Bender auflaufen. Mit Blick auf die aktuelle Form der Borussia scheinen auch weitere Punkte im Bereich des Möglichen. Die fast 50-prozentige Marktwertsteigerung des Griechen ist allerdings auch etwas trügerisch, resultiert sie doch vor allem aus einem Treffer beim 4:1 in Leipzig. Retsos ist für unter 3 Millionen dennoch einen Versuch wert.

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Yevhen Konoplyanka, Schalke 04, 2.530.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 48,8 %
Yevhen Konoplyanka hatten vor dem Revierderby nur Wenige auf dem Zettel. Domenico Tedesco jedoch kann aktuell scheinbar nichts falsch machen und beorderte den Ukrainer nach drei Nichtberücksichtigungen gegen den Lokalrivalen in die Startelf. Der Stürmer dankte es dem Trainer mit dem Treffer zum 1:0 und legte so den Grundstein für den ungefährdeten 2:0-Heimsieg der Knappen. Gleichzeitig brachte sich der 28-Jährige in eine gute Position für die Startelf in Köln. Vorher steht die Bewährungsprobe gegen Eintracht Frankfurt im heutigen Pokal-Halbfinale auf dem Programm. Es gibt sicher härtere Gegner als die nach dem 1:2 in Berlin demoralisierten Geißböcke. Ein Kauf des von Konoplyanka ergibt deshalb für 2,53 Millionen durchaus Sinn.

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Sergio Gomez, Borussia Dortmund, 1.140.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche:
Im Prestigeduell beim Erzrivalen durfte Sergio Gomez nicht mitwirken. Eine Woche zuvor feierte der Winterneuzugang aus der Jugend des FC Barcelona allerdings sein Bundesliga-Debüt. Die rund fünf Minuten Einsatzzeit gegen Stuttgart reichten, um den gerade einmal 17-Jährigen auf die Einkaufszettel der Comunio-Manager zu bringen. Klar, mit etwas Glück kann man mit einem neuen BVB-Spieler günstige Punkte einfahren. Ob der momentan eher schwierigen Situation sowie der wieder kompletten Offensivabteilung der Schwarz-gelben sind weitere und vor allem comuniorelevante Einsätze des Spaniers eher unwahrscheinlich. Wer seinen Kader mit in die neue Saison nimmt, darf Gomez aber durchaus in seine langfristigen Planungen einbinden.

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