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Wenn die Bundesliga Pause macht, haben auch Comunio-Manager Gelegenheit zum durchatmen. Aber nicht jeder kann mit der gewonnenen Zeit umgehen. Drei bekannte Nebenwirkungen.

Alpträume / Schlafwandeln

Viele Manager nutzen die Länderspielpausen für ausgiebige Transfers. Wann hat man schon mal die Chance, seinen Kader während der Saison gründlich auf Schwachstellen zu überprüfen und diese auch umgehend auszumerzen?

Also kaufen und verkaufen sie Spieler – nicht wenige geraten dabei ins Minus. Eigentlich kein Problem, es bleibt ja genug Zeit bis zum nächsten Spieltag. Dennoch kann es passieren, dass sie in der Nacht von Freitag auf Samstag von Alpträumen geplagt werden, in denen sie wegen ihres negativen Kontostands im Schnitt aller Probanden 46 Comunio-Punkte verpassen. Horror!

Andere berichten, sie seien nachts nass vor Schweiß aufgewacht und wie in Trance zum Computer getaumelt, um schnell noch ihren Spielmacher zu verscherbeln, bevor sie bemerkten: Es ist ja Länderspielpause! An Schlaf sei danach für die wenigsten noch zu denken.

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Überkompensation / Phantompunkte

Der Samstag eines typischen Comunio-Managers verläuft nach einem strengen Muster: aufwachen, frühstücken, warten, Bundesliga-Konferenz. In der Länderspielpause wird dieser gewohnte Rhythmus empfindlich gestört.

Nicht wenige stürzen sich deswegen Hals über Kopf in andere Aktivitäten, um der Leere Herr zu werden. Probanden berichten, wie sie Stunden im Fitnessstudio zubrachten, andere nötigten Freunde und Familie zu Ikea-Besuchen (am Samstag, total irre!), wieder andere fuhren mit dem Auto ziellos durch die Gegend und hörten Enya.

Beim widerwilligen Anschauen der Länderspiele kann es zu einer weiteren, damit verwandten Nebenwirkung kommen. So berichtet ein Proband, er habe während des Länderspiels zwischen San Marino und Deutschland (0:8) bei allen drei Gnabry-Toren nachgesehen, ob er ihn bei Comunio aufgestellt hatte. Nach dem Hinweis eines Freundes, es sei doch nur ein Länderspiel, habe er wütend seinen Account gelöscht.

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Entzugserscheinungen / Leere

Für viele Manager gehört es zur Folklore des Comunio-Spiels, am Montagmorgen vor den Kollegen mit seinen Punkten anzugeben. Schon auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder zur Schule werden zu dem Zweck die Punkte und etwaige Verschiebungen in der Tabelle gecheckt und dazu passende Sprüche ausgedacht.

In der Länderspielpause fehlt dieses morgendliche Ritual. Statt sich in der S-Bahn bei Comunio einzuloggen, scrollen viele durch ihre Facebook-Timeline oder starren sich selbst in der Spiegelung ihres ausgeschalteten Smartphone-Displays an. Es ist dieser Punkt, an dem sie bemerken, dass sie ein Problem haben.

Die Leere setzt sich beim Mittagessen mit den Kollegen fort. Statt über ein Wochenende voller Spektakel in der Bundesliga zu sprechen, geht es vor allem um die Schlange an der Kasse bei Ikea und um die Frage, welches Enya-Album das traurigste ist. Gespräche über das Länderspiel am Wochenende fassen die Probanden wie folgt zusammen: „Spiel gesehen?“ – „Meh…“

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Autor: Marcus Erberich

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