Standen schon länger nicht mehr gemeinsam auf dem Platz: Die Marktwertgewinner der Woche

Foto: © imago / Lackovic
Etwas überraschend: Ein Dauerverletzter machte in der vergangenen Woche den größten MW-Sprung. Nicht überraschend: Ein Dauerbrenner ist wieder dabei. Hier sind die letzten Marktwertgewinner des Jahres 2018.

Stand der Makrtwerte: 28.12.2018

James Rodriguez (FC Bayern München, Mittelfeld, 10.070.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 2.810.000)

Die Comunio-Manager haben offensichtlich großes Vertrauen in die vollständige Genesung von James Rodriguez: Der Kolumbianer bestritt nach einem Außenbandanriss nach dem 10. Spieltag keine Partie mehr in der Bundesliga und dennoch eskalierte rund um Weihnachten der Marktwert des Mittelfeldspielers. 2.810.000 hat der Rekonvaleszent gegenüber der letzten Woche drauf gesattelt und damit wieder die 10 Mio.-Marke geknackt. Und das alles für die vage Aussicht, nach der kurzen Winterpause wieder voll durchzustarten. Der 27-Jährige gehe jedenfalls „mit großer Freude“ in die Rückrunde, wie er letzte Woche in seiner Heimat verkündete. Mal schauen, wieviel Freude der südamerikanische Superstar seinem Trainer Niko Kovac machen wird – und vor allem „seinen“ Comunio-Managern.

Jadon Sancho (Borussia Dortmund, Sturm, 13.320.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 2.300.000)

Die saustarke Vorrunde hat den jungen Engländer pünktlich zum Jahresende wieder zu einer Marktwertspitze geführt: 13.320.000 sind für den Teenager notiert, der in der Hinserie 96 Punkte einfahren konnte und nebenbei einen Christian Pulisic vergessen machte. Der ehemalige Liverpool-Star Paul Ince verkündete denn auch in der vergangenen Woche, dass sich der Premier League-Club doch bitte mit dem 18-Jährigen beschäftigen solle, dem die heimischen Experten für die kommenden Jahre eine größere Rolle bei den „Three Lions“ vorhersagen. Zurecht wohl, denn die Entwicklung des Außenbahnspielers ist sicher noch nicht abgeschlossen. Ob das auch für den Marktwert des Dortmunders gilt? Wir werden sehen…

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Robert Lewandowski (FC Bayern München, Sturm, 17.820.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 2.140.000)

Zum Hinrundenabschluss ist es doch noch passiert: Robert Lewandowski ist teurer als der gesamte Kader des 1.FC Nürnberg. Und weil Lewandowski gegenüber der vergangenen Woche satte 2.140.000 zulegte, die Club-Kicker aber 1.580.000 an Wert einbüßten, liegen jetzt mehr als 2,5 Mio. zwischen den Polen und den Franken. Mit 108 Punkten kann der 30-Jährige diese finanzielle Sonderstellung in dieser Saison nicht rechtfertigen, aber der Vertrauensvorschuss scheint grenzenlos. Immerhin gibt es ein schönes Nahziel für Lewy: Noch vier Treffer trennen den Stürmer von Platz fünf in der Ewigen Rangliste der Bundesligatorjäger, den aktuell noch Bremens Claudio Pizarro mit 194 Treffern besetzt.

Franck Ribéry (FC Bayern München, Mittelfeld, 7.990.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 1.910.000)

So schnell kann es manchmal gehen: Anfang Dezember war Franck Ribéry nach der Rückkehr von Landsmann Kingsley Coman abgemeldet, der Marktwert des Franzosen war auf unter 5.000.000 gesunken, nach in der Liga eher dünnen Leistungen schien sich das Buch Ribéry beim FC Bayern langsam zu schließen. Und dann spülte die Verletzung von Serge Gnabry den 35-Jährigen auf einmal wieder in die Startelf und der Offensivmann spielte sich nachhaltig zurück in die kollektive Erinnerung: Vier Treffer erzielte Ribéry in seinen drei Einsätzen an den Spieltagen 14, 16 und 17, darunter der späte Siegtreffer gegen RB Leipzig. Der Lohn: Eine sportliche Marktwertkletterpartie durch den ganzen Dezember.

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Autor: Till Erdenberger

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